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Aktuelles

Jagdaufseher-Zeugnisüberreichung mit Prüfungsfeier in Mageregg



Für 60 „JungjagdaufseherInnen“ gab es im vergangenen Frühjahr eine anstrengende Zeit des Zuhörens und des Lernens im Rahmen des Jagdaufseher-Vorbereitungskurses im Jägerhof Mageregg. Im April und Mai war die Zeit gekommen, das erworbene Wissen bei den Prüfungen unter Beweis zu stellen. Der 27. Juni um 17.00 Uhr, war schließlich der Tag, um im Park des Jägerhofes Mageregg die Prüfungszeugnisse entgegenzunehmen und ordentlich zu feiern.

VD Dr. Mario Deutschmann moderierte diese würdige Feier in routinierter Weise und begrüßte alle Ehrengäste, Prüfungsabsolventen und Angehörige. Ein Berufsjäger und 60 nebenberufliche JagdaufseherInnen, 16 davon plus der Berufsjäger, mit ausgezeichnetem Prüfungserfolg, konnten an diesem Tag geehrt werden und ihre verdienten Zeugnisse entgegennehmen.

Kommissionsvorsitzende MMag. Renate Scherling, Kursleiter Erich Furian, Ljm.-Stev. Georg Helmigk und LH-Stev. und Jagdreferent Martin Gruber, zollten in ihren Ansprachen den Kandidaten großen Respekt für die erbrachten Leistungen und luden alle ein, in ihrem zukünftigen Aufgabenbereich kompetent und mit fundiertem Fachwissen einzuschreiten. MMag. Renate Scherling erinnerte, dass die schwierige Prüfung eigentlich erst die Vorbereitung dafür war, den verantwortungsvollen Jagdschutzdienst zu versehen, bei dem es unter Umständen auch zu heiklen Situationen kommen könnte.

Kursleiter Erich Furian bedankte sich bei seinem Stev. Mag. Mario Cas, allen Kursvortragenden und Mitgestaltern des Kurses und gratulierte allen Prüfungsabsolventen zu ihrer Leistung und ihrem großen Engagement im Namen des KJAV und des anwesenden LO Bernhard Wadl. Er sprach auch die vielen anwesenden Angehörigen an, das die für die ganze Familie belastende Zeit des Lernens und der Prüfungen nun endlich vorbei sei. Im Namen der Prüfungsabsolventen bedankte sich Mag. Angela Kramer für die ausgezeichnete Betreuung während des Kurses und die faire Prüfung durch die Kommission.

Jagdmusikalisch umrahmt wurde diese Feier vom Chor der Kärntner Jägerschaft unter der Leitung von Ing. Horst Moser und der Jagdhornbläsergruppe Bärental unter Obm. Helmut Themessl und Hornmeister Franz Feichter. Für die perfekte Gastronomie sorgte das „Blattschuss-Team“ um Jägerhofwirt Wolfgang Senft. Fotodokumentiert wurde die Feier von Fredy Blaschun (www.fenstergucker.com). Ein umfangreicher Bericht über diese Jagdaufseher-Prüfungsfeier 2024 erscheint in der Septemberausgabe des KÄRNTNER JAGDAUFSEHER.

Fotos: Alfred Blaschun

Das perfekte Ambiente und herrliche Sommerwetter im Schlosspark Mageregg waren wie geschaffen für eine würdevolle Zeugnisüberreichung und Jagdaufseher-Prüfungsfeier 2024.

VD Dr. Mario Deutschmann moderierte die Feier und Kommissionsvorsitzende MMag. Renate Scherling sprach als erste Grußrednerin.

Die Gratulanten des jungen Berufsjägers. V.l.: LH-Stev. Martin Gruber, Ljm.-Stev. Georg Helmig, Berufsjäger-Obm. Walter Pucher, RevJ Christian Steiner, KL Erich Furian und LO Bernhard Wadl.



Die Entgegennahme der begehrten Prüfungszeugnisse war ohne Zweifel der Höhepunkt für die zahlreichen Absolventen …

Mag. Angela Kramer bedankte sich als Kurssprecherin der Prüfungsabsolventen bei der Kursleitung und der Prüfungskommission.



Mit Stolz präsentierten sie – die neuen „JungjagdaufseherInnen“ – ihre schwer verdienten Prüfungszeugnisse.

Das Erinnerungsfoto beim „Hubertus Platz´l“ im Jägerhof Mageregg war der abschließende Höhepunkt des Tages.



14. „Finkensteiner Gespräche“ mit der Kärntner Bergwacht

Am 21. Juni d.J. luden LL der KBW BH Mag. Hannes Leitner und LO Bernhard Wadl vom KJAV wieder einige Führungsfunktionäre bzw. Mitglieder der Kärntner Bergwacht und des Kärntner Jagdaufseher-Verbandes zu den bereits 14. Finkensteiner Gesprächen, im GH Baumgartnerhof, hoch über dem Faaker See. Erstmals teilgenommen hat auch der junge Bundesvorsitzende der Österr. Berg- und Naturwachten, Michael Hallegger, MSc, aus St. Jakob im Rosental. In einem Rück- und Ausblick berichteten LL BH Mag. Johannes Leitner und LO Bernhard Wadl über die gemeinsamen Aktivitäten im abgelaufenen und die geplanten Aktionen im laufenden Arbeitsjahr. Im besonderen Fokus standen dabei ein geplanter Schwerpunkteinsatz mit Rangern im Biosphärenpark Nockberge (Zirben- und Pilzschutz, verbotenes Mountainbiken, campieren im freien Gelände) im kommenden Juli und die geplante Staatsgrenzbegehung im September d.J. im Bereich der Karnischen Alpen (Zollner). Einen weiterer Schwerpunkteinsatz wird in diesem Sommer auch im Bereich der Dobrowa bei Eberndorf/Globasnitz stattfinden. Dieses weitreichende Waldgebiet wird jährlich im Juli/August von zahlreichen Heidelbeerpflückern, widerrechtlich mit Kraftfahrzeugen, abseits der öffentlichen Wege befahren und Fahrzeuge auf Waldflächen zum Parken abgestellt.

Für eine zukünftige Mitüberwachung der Hunde-Sperr-Verordnung durch die Bergwächter werde weiterhin bei der Landespolitik mit Nachdruck interveniert werden. Zur Sprache kamen auch Vollzugsfragen, die gegenseitige Assistenz bei Amtshandlungen und die wichtige Öffentlichkeitsarbeit. Die Besprechung endete mit einer Vorausschau auf das 15. Zusammentreffen im kommenden Jahr und einem gemeinsamen Mittagessen.


Teilnehmer der 14. Finkensteiner Gespräche. V.l.: Jürgen Misotitsch, Erhard Maier, Michael Hallegger, MSc, EM Kurt Buschenreiter, BO Ing. Horst Koffler, BO-Stev. Dr. Walter Tischler, LO Wadl, LO-Stev. Dr. Josef Schoffnegger, Helmut Huber und LL Mag. Hannes Leitner.





Wandertag der BG-Völkermarkt

Am 16. Juni d.J. lud der Völkermarkter Bezirksvorstand mit BO Ing. Patrick Grutze, seine Mitglieder zu einer kameradschaftlichen Wanderung in die südlichste Gemeinde Österreichs. Rund 15 Mitglieder (incl. Familienmitglieder) der BG-Völkermarkt haben daran teilgenommen. Ausgangspunkt der Wanderung war die Volksschule in Zell Pfarre. Nach der herzlichen Begrüßung durch den BO, ging es unter ortskundiger Führung des Bezirkskassiers, RevJ. Helmut Bozic, entlang der ca. 5,5 km langen Mautstraße, teils ziemlich steil bergauf, aber durch einen herrlichen Mischwald, in Richtung „Koschuta-Haus“ der Kärntner Naturfreunde, auf 1.300 Meter Seehöhe.

Am Rande des steil abfallenden Koschuta-Baches wurde für ein Gruppenfoto kurz Halt gemacht. Nach etwa eineinhalb Stunden und einem regen Erfahrungsaustausch unterwegs, haben alle Teilnehmer das Ziel erreicht und wurden dort bereits von drei Jagdaufseher-Kollegen erwartet, die aufgrund ihres fortgeschrittenen Alters die Bergstraße mit fahrbaren „Untersätzen erklommen“ haben …! Jetzt stand der gemütliche und kulinarische Teil der Veranstaltung an. Im Rahmen des gemeinsames und schmackhaften Mitttagessens, köstlich zubereitet von der freundlichen Gastwirtschaft der Fam. Michael Schütz, waren interessante Gespräche, Erzählungen und jagdliche Anekdoten der letzte „Tagesordnungspunkt“. Der Tag klang mit positiver Stimmung, in geselliger und kameradschaftlicher Runde aus. Für das kommende Jahr wurde eine Wanderung auf den Hochobir oder die Topitza ins Auge gefasst.


Die Aufsichtsjäger-Wandergruppe beim Aufstieg am Rande des „Koschuta-Baches.




Endlich ein „Gipfelfoto“ aller Teilnehmer beim „Koschuta-Haus“ auf 1.300 m Seehöhe.





Schwerpunkt „Wildbrethygiene“ und „Gefahren durch Zoonosen“ …

Zu einem Vortrag zu diesen beiden höchst wichtigen und immer aktuellen Themen im laufenden Jagdgeschehen, luden am 15. Juni d.J. der Bezirksvorstand der KJAV-BG St. Veit mit BO Stefan Wurzer, in den Gasthof „Lindenwirt“, nach Kappel am Krappfeld. Als höchst kompetente und erfahrene Vortragende konnten die Tierärzte und Jagdaufseher-Kollegen, Mag. vet. Martina Staubmann und Mag. vet. Kurt Matschnigg gewonnen werden. Der Einladung sind trotz sommerlichen Wetters rund 30 Mitglieder der Bezirksgruppe gefolgt.

In zwei höchst interessanten und lehrreichen Vorträgen informierten die Referenten die Anwesenden AufsichtsjägerInnen über die Erkennung und großen Gefahren von Wildtierkrankheiten (Zoonosen) bzw. die durchzuführenden Schutzvorkehrungen und Maßnahmen. Mag. Matschnigg informierte in seinem Vortrag über das genaue Ansprechen von Wild und das Erkennen von Krankheiten am lebenden Stück, über die weidgerechte und tödliche Schussabgabe, die Notwendigkeit des sofortigen und richtigen Aufbrechens und die folgende, rasche Versorgung und Kühlung des erlegten Wildstückes.

Wohl jede/jeder der anwesenden, teils schon erfahrenen Zuhörer, nahm die eine oder andere neue Erkenntnis zu diesen Themenbereichen (so auch der LO) mit nach Hause. Der BG-St. Veit und den Vortragenden ein herzlicher Weidmannsdank für diese wichtige Initiative zum Aufgang des Jagdjahres 2024. Ein ausführlicher Bericht zu dieser Veranstaltung erscheint in der kommenden Septemberausgabe.


V.l.: BO Stefan Wurzer, Mag. Kurt Matschnigg, Schriftf. Prim. Dr. Gabi Gollmann-Marcher, Mag. Martina Staubmann und LO.





60. Jubiläumslandesvollversammlung des Verbandes der Vorarlberger Jagdschutzorgane

Am 25. Mai d.J. lud der Landesvorstand des Verbandes der Vorarlberger Jagdschutzorgane seine Mitglieder und Ehrengäste zur 60. Landesvollversammlung in den Gemeindesaal nach Brand ins Brandner Tal. Der Verband zählt aktuell 399 Mitglieder.

Der Einladung sind ca. 120 Mitglieder incl. Landesvorstand und Ehrengästen gefolgt. Landesobmann RevJ. Manuel Nardin eröffnete die Versammlung pünktlich um 10 Uhr. Die JHBG „Bludenz“ zeichnete mit ihren Vorträgen für die würdevolle Umrahmung verantwortlich. Unter den Ehrengästen auch die Alt-BO Paul Eberle, RevOj. Manfred Vonbank, Jagdlandesrat Christian Gantner, Landesjägermeister Dr. Christoph Breier, Landwirtschaftskammer-Vizepräs. DI Hubert Malin, Landeswildbiologe DI Hubert Schatz, sowie die Landesobmänner des TJAV und KJAV, Ing. Thomas Pedevilla und Bernhard Wadl mit Gattin.

Der Tagesordnung folgend wurde an die verstorbenen Mitglieder gedacht. Es folgten die Genehmigung des Protokolls der vorjährigen Vollversammlung, die Berichte des Landesobmannes (die Rückschau auf die vergangenen 60 Jahre Verbandsgeschehen und erfolgreiches Wirken war sehr tiefgründig und einprägsam), des Kassiers und der Rechnungsprüfer mit Entlastung des Vorstandes. Einen Höhepunkt erreichte die Veranstaltung mit der Überreichung der Zeugnisse an drei erfolgreiche Absolventen der Jagdschutzprüfung und die Verleihung von vier Berufstiteln (Revierjäger und Revieroberjäger). Ein weiterer Höhepunkt war die Vorstellung eingereichter Wildökoprojekte und die Verleihung des Preises an das Siegerprojekt. Mit den abschließenden Grußbotschaften der Ehrengäste endete diese würdige 60. Jubiläumslandesvollversammlung.

Mit dem folgenden, nachmittäglichen Jubiläumsschießen in der „Bürser Schlucht“, der Überreichung wertvoller Preise und einem kameradschaftlichen und geselligen Zusammensein, ging dieser für den Verband der Vorarlberger Jagdschutzorgane gelungene und verbandsgeschichtliche Tag zu Ende.


Das Präsidium mit der JHBG „Bludenz“.




LO Bernhard Wadl gratuliert dem Vorarlberger LO RevJ. Manuel Nardin zum hohen Verbandsjubiläum und überreicht des „Oskar“ des KJAV.



LO Bernhard Wadl mit LK-Stev. M. Wadl – flankiert von LO Nardin und Landeswildbiologen DI Hubert Schatz.



Der Tisch mit den zahlreichen, hochrangigen Ehrengästen und Blick in den gefüllten Gemeinde- und Festsaal.





11. Landesvollversammlung des Steirischen Aufsichtsjäger-Verbandes

Am 24. April d.J. lud der Landesvorstand des Steirischen Aufsichtsjäger-Verbandes seine Delegierten und Ehrengäste zur 11. Landesvollversammlung in den Seminarsaal des Buschenschank-Betriebes „Bliemel“ nach Altenmarkt bei Fürstenfeld. Der Verband zählt aktuell bereits 1.160 Mitglieder.

Der Einladung sind 47 Teilnehmer (Vorstandsmitglieder und Delegierte) gefolgt. Landesobmann Ing. Hanshelmut Helm eröffnete pünktlich um 19 Uhr, die Versammlung und begrüßte alle Anwesenden. Er bedankte sich einleitend bei der Bezirksobfrau von Hartberg-Fürstenfeld, Mag. Marie-Lena Schandor und ihrem Stev. Bernhard Bliemel für die perfekte Organisation vor Ort. Gekommen waren auch Verbandsgründer Dr. Mag. Ing. Bruno Pflüger, Dr. Jürgen Siegert und der Kärntner LO Bernhard Wadl mit seiner Gattin. Der Tagesordnung folgend, erhoben sich alle Teilnehmer zum Gedenken an die verstorbenen Mitglieder. Der TO entsprechend, erfolgte der Bericht des LO mit einer Rückschau auf das vergangene Verbandsjahr, vor allem auf das große Jubiläumsfest am 18. Juni im Freilichtmuseum Stübing mit ca. 1.800 (!) Besuchern („Jagd & Natur – i gehör dazua“) und den Berichten der Bezirksobleute zum letztjährigen und aktuellen Verbandsgeschehen.

Nach dem Bericht des LK Florian Haider, MSc und dem Administrator Markus Krammer, Stand die Neuwahl des Landesvorstandes und aller weiteren Funktionäre für die kommende Periode von drei Jahren auf dem Programm. Bei der von Dr. Bernhard Grillitsch geleiteten Wahl, wurden LO Ing. Hanshelmut Helm und seine Stellv., Günther Bulla und Dr. Ulrich Haselmann, sowie alle weiteren Funktionäre einstimmig in ihren Funktionen bestätigt.

Im Rahmen der Grußworte, sprach LO Bernhard Wadl dem Steirischen Aufsichtsjäger-Verband viel Lob und wertschätzende Anerkennung für die in elf Jahren geleistete Arbeit und erreichten Ziele für den Verband und das Jagdschutzwesen in der Stmk. aus. Auch gratulierte er den wiedergewählten Funktionären im Namen des KJAV herzlich. Im abschließenden Impulsreferat erklärte der Verbandsjurist und 3. LO-Stev. Dr. Haselmann die Neuerungen der jüngsten Jagdgesetznovelle. Beim abschließenden geselligen Ausklang mit delikaten Brötchen und würzigen Steirischen Wein, klang die Landesvollversammlung gemütlich aus.


LO Bernhard Wadl gratuliert dem Steirischen LO Ing. Hanshelmut Helm zur einstimmigen Wiederwahl.




Der wiedergewählte LO mit seinen Stellv.: V.l.: 1. Stev. Günther Bulla, LO Ing. Hanshelmut Helm und 2. Stev. Dr. Ulrich Haselmann.




Bei der 11. Landesvollversammlung. V.l.: Dr. Bruno Pflüger, Dr. Bernhard Grillitsch, Kassier Florian Haider, MSc, BSc, LO Ing. Hanshelmut Helm, BO Mag. Marie-Lena Schandor, Marianna und Bernhard Wadl, 2. LO-Stev. Dr. Ulrich Haselmann und Schriftf. Ing. Bernhard Hammer.






50. Landesvollversammlung des KJAV in Kötschach-Mauthen

Im 51. Bestandsjahr lud der Landesvorstand am 13. April d.J. zur 50. Landesvollversammlung in den Rathaussaal nach Kötschach-Mauthen. Die Organisation oblag dem Hermagorer BO Siegfried Wallner mit seinem Komitee. Der Einladung zur Vollversammlung waren 105 von 146 stimmberechtigten Delegierten aus allen acht Bezirken und zahlreiche Ehrengäste gefolgt. Für die perfekte jagdmusikalische Umrahmung sorgte die „JHBG Poludnig-Hermagor“. In der von Landesobmann Bernhard Wadl straff geführten Jahrestagung, wurden satzungskonform der Jahresrechnungsabschluss für 2023 vom Landeskassier vorgetragen, gefolgt vom Prüfbericht der Landesrechnungsprüfer und dem Antrag an die Vollversammlung auf Entlastung des Landeskassiers und gesamten Vorstandes. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

Der Landesobmann sprach in seinem Bericht die aktuellen, die Jagd betreffenden Thematiken - „neue Rotwildabschussrichtlinien ab 2025“, „die Problematik mit freilaufenden und wildernden Hunden bzw. Hundehalte-Sperrverordnung“, „die beginnende Zerstörung der Kärntner Berg- u. Almlandschaften, sowie Jagdreviere mit Windkraftanlagen“ und „die Gefahren für unser Wild durch neue und moderne Wärmebild- und Zieltechniken bei gesetzeswidriger Anwendung“, an!

Die Grußbotschaften der zahlreichen Ehrengäste – abgeschlossen von LPO und Bgm. Erwin Angerer, dem Lesachtaler NR Gabriel Obernosterer und 3. LTP und Bgm. Andreas Scherwitzl, waren höchst informativ und voll des Lobes für den KJAV und seine geleistete Arbeit. Den Höhepunkt erreichte die Versammlung mit einem interessanten Gastvortrag des Geschäftsführers des Südtiroler Jagdverbandes, Dr. Benedikt Terzer, zum Thema: „Jung- und Jagdaufseher-Ausbildung, aktiver Jagdschutzdienst und rechtliche Stellung der Jagdschutzorgane in Südtirol.“

Beim TOP) „Unterstützung eines Kandidaten für die Wahl in die Funktion eines Landesjägermeister-Stev. im Rahmen des Landesjägertages 2024“, gab Mag. Martin Grünwald, als etablierter Vertreter der JSO im Landesvorstand der KJ, seine Kandidatur für diese Funktion bekannt. In der folgenden Abstimmung fand seine Ankündigung mit großer Mehrheit (bei 7 Stimmenthaltungen) die Unterstützung bzw. Zustimmung der Delegierten.

Mit der Verleihung von Verdienstabzeichen an Mag. Dr. Sigrid Müller (Bronze), Oskar Buchacher (Bronze) und „Ehrenabzeichen“ an unseren Fotografen Alfred Blaschun (Silber) und Herbert Jungwirth MBA (Gold), (vielfacher Vortragender und Experte zum Bau von Windkraftanlagen in Kärnten/Österreich), erreichte die Versammlung den abschließenden Höhepunkt. Den kulinarischen Abschluss bildete ein vom Kötschacher Cateringer, Michael Kastner mit Team, kredenzter Schweinsbraten. Die Veranstaltung wurde in gewohnter Weise von Alfred Blaschun, (www.fenstergucker.com) fotodokumentiert.


Fotos: Alfred Blaschun


Der vollständig anwesende Landesvorstand im jagdfestlich dekorierten Rathaussaal von Kötschach-Mauthen.






Die „JHBG Poludnig-Hermagor“ sorgte für die perfekte, jagdmusikalische Umrahmung der 50. Landesvollversammlung.




Dr. Benedikt Terzer, GF des Südtiroler Jagdverbandes - der Gastreferent in Kötschach.




Mag. Martin Grünwald, Mitglied des Landesvorstandes des KJAV und etablierter Vertreter der JSO im Landesvorstand der KJ – Kandidat für die Funktion eines Landesjägermeister-Stev. beim Landesjägertag 2024.




Mit Verdienst- und Ehrenzeichen ausgezeichnet, v.l.n.r.: Herbert Jungwirth, MBA, Mag. Dr. Sigrid Müller, Oskar Buchacher und Alfred Blaschun – flankiert vom Landesobmann und seinen beiden Stellv.





29. Österreichische Jägertagung

Die 29. Österreichische Jägertagung hat sich das Wildtiermanagement als Generalthema vorgenommen. Was bedeutet Wildtiermanagement, warum brauchen wir es in der vom Menschen geprägten Kulturlandschaft, und wer ist dafür verantwortlich?

Termin: Montag 4.3.2024 bis Dienstag 5.3.2024 in der Putterersee-Halle in Aigen im Ennstal/Stmk.

Wildtiermanagement - warum, wer, wie?

Nach einer grundsätzlichen Definition des Begriffes Wildtiermanagement wurden die Interaktionen zwischen Lebensraum und Wildtieren anhand konkreter Praxisbeispiele erörtert. Der Mensch per se, aber auch förderungstechnische Rahmenbedingungen wie der GAP-Strategieplan der EU stellen ebenso wesentliche Faktoren des Wildtiermanagements dar und kamen in spannenden Referaten zur Sprache. Vorträge zur Rolle der Land- und Forstwirtschaft sowie Perspektiven für die Zukunft der Jagd und ihre Aufgaben rund um das Wildtiermanagement rundeten das interessante und von namhaften Referenten gestaltete Programm der 29. Jägertagung in Aigen im Ennstal ab, zu deren Besuch seitens der Veranstalter herzlich eingeladen wurde. Der Landesvorstand des KJAV (mit Gästen) war zum 14. Male mit einer Abordnung an dieser, für den deutschsprachigen Raum, größten Fortbildungs- und Informationsveranstaltung für die Jägerschaft u.a. wieder dabei.


Foto: Michael Kogler, HBLFA Raumberg-Gumpenstein





20. Jubiläums-Landesvollversammlung des Salzburger Jagdschutzvereines

Dazu eingeladen hat der Landesvorstand mit LO Christoph Burgstaller am 16. Feber mit Beginn um 19.00 Uhr, in den Gasthof „Gambswirt“ nach Tamsweg in den Salzburger Lungau. An die 130 Mitglieder und Ehrengäste sind der Einladung zu dieser Jubiläumsversammlung gefolgt, die von der rührigen Bezirksobfrau des Lungau, Sarah Schwarz, mustergültig organisiert wurde. Die Spitze der Ehrengäste führte diesmal die Salzburger LH-Frau-Stellv. und Landesjagdreferentin Marlene Svazek an. Anwesend waren weiters Ljm.-Stev. Mag. Gabi Fiedler, der Lungauer Bjm. Franz Lanschützer. Gekommen sind auch die Landesobmänner aus Tirol, Artur Birlmair, aus der Steiermark, Ing. Hanshelmut Helm, aus Kärnten, Bernhard Wadl mit Gattin Marianna, sowie die Ehrenobmänner des SJSV, Anton Unterberger und Ing. Otto Burböck.

Demonstration von Kompetenz, Geschlossenheit und Stärke .

Diese 20. Jubiläums-Landesvollversammlung war ohne Zweifel eine beeindruckende Demonstration der Kompetenz, Geschlossenheit und Stärke des SJSV. Im Zuge der Grußansprachen der Ehrengäste sicherte die Landeshauptmann-Stellvertreterin ihre Unterstützung für die Einrichtung einer kostenlosen Unfallversicherung für die beeideten Jagdschutzorgane zu. Damit soll ein Unfall eines Jagdaufsehers im Dienst als Arbeitsunfall gewertet werden. Ein Höhepunkt der Veranstaltung waren die Power-Point-Präsentationen der befreundeten Landesobmänner aus Kärnten, der Steiermark und Tirol, in denen sie ihre Jägerschaften und Jagdaufseher-Verbände bzw. deren Status, gesetzliche Aufgaben und Aktivitäten in Wort und Bild kurz vorstellten. LO Bernhard Wadl stellte sich bei LO Burgstaller und Gründungsobmann Toni Unterberger für ihr 20-jähriges Wirken mit dem „Verbands-Oskar“, als höchste zu vergebende Auszeichnung des KJAV ein.


Fotos: Peter Bolha, SJSV


Der Landesvorstand des SJSV mit den zahlreichen Ehrengästen freute sich über eine gelungene Jubiläumsvollversammlung.




LO Bernhard Wadl bei der Überreichung des „Verbands-Oskars“ an LO Christoph Burgstaller und seinem Vorgänger Anton Unterberger.





8. Treffen der Landesobmänner der Österreichischen Jagd- und Wildschutzverbände

Vom 23. bis 24. November d.J. lud der LO und Ljm.-Stev. von Tirol, Artur Birlmair, im Namen des Tiroler Jagdaufseher-Verbandes, zum achten Zusammentreffen der Landesobmänner der fünf in Österreich existierenden Jagdaufseher-Verbände – dem Steirischen Aufsichtsjäger-Verband, dem Salzburger Jagdschutzverein, dem Verband der Vorarlberger Jagdschutzorgane, dem Tiroler- und Kärntner Jagdaufseher-Verband. Als Ausrichtungsörtlichkeit dieses schon traditionellen Treffens wählte der Tiroler Landesobmann, seine Landeshauptstadt Innsbruck. Nicht teilgenommen hat LO Manuel Nardin, vom Vorarlberger Verband.

Zu Mittag des 23. November trafen die Teilnehmer – LO Ing. Hanshelmut Helm, Stmk., LO Christoph Burgstaller, SJSV und LO Bernhard Wadl mit seiner Frau vom KJAV, in der Landesgeschäftsstelle des Tiroler Jägerverbandes im Zentrum von Innsbruck ein und wurden dort von Ljm. DI Anton Larcher und seinem Stev. Artur Birlmair auf das Herzlichste empfangen und begrüßt. Nach einem delikaten Mittagessen im Traditionsgasthaus „Sailer“ und einem Fototermin in der LGS verabschiedete sich der Landesjägermeister bei den Obmännern. Jetzt stand ein Besuch des im Jahre 1963 gegründeten, weltberühmten Innsbrucker Alpenzoos auf dem Programm. Am frühen Abend erfolgte dann der Quartierbezug im GH „Hirschen“ in Reith b. Seefeld. Im Verlaufe des folgenden, gemütlichen Zusammensitzens bei einem Abendessen, erfolgte ein reger Information- und Erfahrungsaustausch über das Verbandsgeschehen in den jeweiligen Verbänden und Jägerschaften.


Am nächsten Tag stand nach einem ausgiebigen Frühstück als Abschluss des Treffens, ein Besuch des Bergisel auf dem Programm. Nach einer Besichtigung des Kaiserjägermuseums und dem Tirol Panorama, mit einem Wandbild von der denkwürdigen Schlacht um den Bergisel im Jahre 1809, angeführt vom Tiroler Volkshelden Andreas Hofer, spazierten die Landesobmänner und Marianna zum Eingang des mächtigen Bergisel Stadions. Mit einer Kabinenbahn ging es hinauf auf den Turm und in das dortige Restaurant. Der Ausblick auf die Sprungschanze von oben mit ihrem Auslauf und der darunter liegenden Landeshauptstadt war für alle beeindruckend und prägend. Unglaublich der Mut der Weltklasseskispringer, die sich alljährlich im Rahmen der Vierschanzen Tournee von ganz oben in die Tiefe stürzen.


Nach einem gegenseitigen Austausch wichtiger Termine der einzelnen Verbände im kommenden Jahr, verabschiedeten sich alle Landesobmänner vom Gastgeber Artur Birlmair mit einem herzlichen Weidmannsdank für die Einladung und das großartige Programm dieses achten Zusammentreffens in Tirol. Im kommenden Jahr wird der KJAV und sein LO der Ausrichter des neunten Treffens sein.






„9 Plätze – 9 Schätze“ – die Burg Landskron und Kärnten sind Sieger!

Bei der „10. Jubiläumsshow“ dieses ORF-Quotenhits, hat sich Kärnten am 26. Oktober d.J. erstmals mit dem ersten Platz durchgesetzt. Die Burg Landskron mit der dort beheimateten Adlerwarte und des am Fuße befindlichen Affenparks mit den 160 freilebenden Japanmakaken, gingen diesmal für Kärnten ins Rennen. Die vom Kärntner Armin Assinger und seiner Kollegin Barbara Karlich moderierte Show begeistert schon seit Jahren ein Millionenfernsehpublikum.

Vorgestellt wurde der „schönste Platz“ Kärntens vom ORF-Kärnten Sprecher Bernd Radler und Abfahrtsolympiasieger und Jagdaufseher-Kamerad Fritz Strobl. Nach der Abstimmung der Promi-Jury lag die Landskron ex aequo mit Oberösterreich noch an vierter Stelle. Das Voting des TV-Publikums drehte die Wertung dann aber zu Gunsten Kärntens um. Der Kärntner Jagdaufseher-Verband gratuliert den Organisatoren und Gewinnern dieser Show aufs Herzlichste. Vor allem unseren Mitgliedern, Jagdaufseher-Kamerad und Landesdelegierter Fritz Strobl und dem Leiter der Adlerwarte Landskron, Franz Schüttelkopf.


Die Burg Landskron – der schönste Platz Österreichs! V.l.: Franz Schüttelkopf, Fritz Strobl, Eva-Maria Holzfeind und Svenja Gaubatz.



24. Internationales Raufußhuhn-Expertentreffen

Vom 11. bis 13. Oktober d.J. luden das Forstinspektorat Bozen und der Südtiroler Jagdverband zum internationalen Raufußhuhn-Expertentreffen in das Bergdorf Altrei/Provinz Bozen. An die 70 Teilnehmer aus Österreich, Deutschland, Frankreich und Südtirol/Italien (darunter die bekanntesten europäischen Raufußhühnerexperten) sind dieser Einladung gefolgt und haben im Gasthof Waldheim Quartier bezogen. Seitens des KJAV waren LO B. Wadl, Landeswildbiologe Mag. R. Kirnbauer, D. Steiner und H. Kollmann angereist. An diesen drei Tagen kamen insgesamt 30 Fachreferenten/Experten mit höchst interessanten Kurzreferaten/Power-Point-Präsentationen zu Wort. Zu jedem Referat waren Fragen und Diskussionsbeiträge erwünscht. Der zweite und dritte Tagungstag war mit Exkursionen in den Naturpark „Trudner Horn“ und das Gebiet „Jochgrimm“ ausgefüllt.

Durchgehendes Thema war die Beeinträchtigung/Zerstörung der Balzgebiete/Balzplätze durch den Sturm „Vaia“ 2018 und die großflächigen Borkenkäferkalamitäten in Südtirol. Beachtenswert sind die gewaltigen personellen Anstrengungen/finanziellen Aufwendungen in Deutschland und Südtirol für die Erhaltung/Verbesserung der Lebensräume dieser gefährdeten Raufußhühnerarten, obwohl sie dort teilweise gar nicht bejagt werden. Auch kam es zu einem ersten Zusammentreffen und kurzen Erfahrungsaustausch mit dem Südtiroler Ljm. Günther Rabensteiner und seinem Verbands-GF Dr. Benedikt Terzer. Diese vom Südtiroler Naturparkdirektor Rainer Ploner und dem örtlich zuständigen Walter Eccli organisierte und lehrreiche Tagung zur Entwicklung/Stagnierung/Förderung der Raufußhühnerbestände im Alpenraum, war wiederum eine höchst interessante und gelungene.



Foto v.l.: Organisator ADir. Rainer Ploner, Mag. R. Kirnbauer, Dr. Rudi Suchant, Dr. Sigi Klaus, Dr. Ilse Storch, LO B. Wadl, H. Kollmann, D. Steiner und Albin Storch.


Enquete zum Thema „Windränder auf Kärntner Bergen“

Am 28. September fand auf Antrag der FPÖ eine Landtags-Enquete zum Thema „Windränder auf Kärntner Bergen“ statt. Anwesend waren der Landeshauptmann Dr. Kaiser, alle drei Landtagspräsidenten (Ing. Rohr, Bgm. Scherwitzl und Christoph Staudacher, die Landesräte LH-Stev. Gruber und Mag. Schuschnig, zahlreichen Abgeordnete aus allen politischen Fraktionen, Bundes- und Nationalräte und Bürgermeister, sowie zahlreiche Vertreter von NGO´s bzw. Windkraftgegner! LT-Präsident Ing. Rohr sagte in seinem Eingangsstatement u.a.: „Es gehe nicht allein darum, ständig den Mehrbedarf an Strom zu decken. Es müssen auch das Einsparungspotential gehoben werden und der Energiebedarf kann nicht ins uferlose steigen. Zudem sind Bodenversiegelung, Landschaftsbild und Naturraum beim Ausbau erneuerbarer Energie mit zu berücksichtigen. Mit der heutigen Debatte wollen wir darauf eingehen, dass der Ausbau der erneuerbaren Energie Hand in Hand gehen muss mit Naturschutz, Landschaftsbild und Ressourcen-Nutzung!“

Die Impulsreferate wurden von Erich Auer, Naturschutzbeirat Kärnten, MMag. Liliana Dagostin, Österr. Alpenverein, Manuel Kapeller-Hopfgartner, Fachgruppenobmann Seilbahnen in der Ktn. WSK und dem „Energielandwirt“ Franz Dorner gehalten. Anschließend waren alle Anwesenden zu Anfragen und Diskussionsbeiträgen eingeladen. Aus den folgenden Wortmeldungen der anwesenden Vertreter der NGO´s, konnte eine grundsätzliche Ablehnung von Windkraftanlagen auf Kärntens Bergen abgelesen werden. Es wurden aber auch Energieeinsparungsmöglichkeiten und Alternativen zu weiteren WKA angesprochen bzw. diskutiert. Die Wild- und Wildtierlebensräume, die alpinen Jagdreviere und die dort jagenden Jäger, werden mit der geplanten weiteren Industrialisierung unserer wertvollsten Naturlandschaften zu den großen Verlierern gehören. Einzig die Landtagspartei FPÖ spricht sich eindeutig gegen eine weitere Zerstörung unserer Berglandschaften mit WKA aus. Ein offizieller Vertreter der KJ hat an dieser Enquete nicht teilgenommen!









11. Staatsgrenzbegehung mit der Kärntner Bergwacht

Wie schon in den vergangenen Jahren, fand auch heuer wieder eine gemeinsame Begehung mit Mitgliedern der Kärntner Bergwacht und des Jagdaufseher-Verbandes, entlang der österreichisch-italienischen Staatsgrenze im Bereich der Karnischen Alpen statt.

Als Termin wurde der 12. September gewählt. Gemeinsamer Treffpunkt aller Teilnehmer war das Cafe „Thurner Säge“ in Kötschach-Mauthen. Hier trafen sich um 8.30 Uhr bei herrlichem Spätsommerwetter als Vertreter des KJAV – LO Bernhard Wadl, BO-Stv. Dr. Walter Tischler, Alt-BO Walter Fankhauser mit Gattin und EM Kurt Buschenreiter. Von Seiten der Kärntner Bergwacht waren der Landesleiter BH Mag. Johannes Leitner, der Leiter der Ortsstelle Kötschach Mauthen/Lesachtal, Helmut Huber, sowie Walter Pichler, Adolf Zumtobl und Erhard Maier – Bergwächter und Jagdaufseher im Einsatz. Wieder teilgenommen hat DI Christian Matitz, Landesforstdirektor von Kärnten mit seiner vierbeinigen Begleiterin.

Von Kötschach aus ging es in Fahrgemeinschaften zum alten Gasthaus Plöckenhaus und weiter über den Grünsee und das Angerbachtal, durch das Revier des Hermagorer Bjm. Raphael Gressl, zum Rossertörl. Von dort begann der Fußmarsch zur Staatsgrenze, weiter zu den italienischen Almen („Pal grande di Sotta“ – ein Gebäude der „Italienischen Alpini/Gebirgsjäger“) und zum großen Pal als Zielort. Das Abstreichen von 21, sich dort aufhaltenden Gänsegeiern in Richtung Timau, war für die Teilnehmer ein ganz besonderer Anblick. Nach erfolgter Rückwanderung erfolgte die Abschlussbesprechung im Gasthof „Lamprechtbauer“, hoch über Kötschach-Mauthen.

Text: Bernhard Wadl
Fotos: Erhard Maier und Maria Fankhauser

10. Jubiläumslandesvollversammlung des Steirischen Aufsichtsjäger-Verbandes

Am 1. Juni d.J. lud der Landesvorstand des Steirischen Aufsichtsjäger-Verbandes seine Delegierten und Ehrengäste zur 10. Landesvollversammlung in den Vortragssaal des Jagdmuseums Stainz in die Weststeiermark.

Nach einer jagdmusikalischen Einbegleitung und Eröffnung durch die Jagdhornbläsergruppe „Erzherzog Johann Stainz“, unter der musikalischen Leitung von Mag. Willi Krainer, eröffnete Landesobmann Ing. Hanshelmut Helm die Landesvollversammlung und begrüßte die anwesenden Delegierten und Ehrengäste. So auch den Museumsleiter Mag. Karlheinz Wirnsberger und den Kärntner LO mit seiner Gattin. Der Tagesordnung folgend, ersuchte er die Anwesenden zum Gedenken an die verstorbenen Verbandsmitglieder kurz innezuhalten. Mit dem Bericht des Landesobmannes - einer Rückschau auf die vergangenen 10 Verbandsjahre (und der Einladung zum großen Jubiläumsfest am 18. Juni im Freilichtmuseum Stübing „Jagd & Natur – i gehör dazua“) und den Berichten der Bezirksobleute zum Verbandsgeschehen im vergangenen Jahr und den geplanten Aktivitäten im laufenden Jahr, wurde die Tagung fortgeführt.

Nach dem akribischen Bericht des Landeskassiers Florian Haider MSc, zur erfreulichen Kassengebarung und dem Bericht der Rechnungsprüfer, wurde dem Vorstand und dem Kassier die Entlastung erteilt. Jetzt stellte der Administrator Markus Krammer die neue und sehr übersichtliche Homepage (www.aufsichtsjaeger-steiermark.at) vor.

Im Rahmen der Grußworte der Ehrengäste, war es LO Bernhard Wadl eine große Freude und Ehre, dem Steirischen Aufsichtsjäger-Verband und stellvertretend seinem LO Ing. Hanshelmut Helm, für die höchst erfreulichen Aktivitäten um die Gründung und den Aufbau des Verbandes, mit dem „Verbands-Oscar“ die höchste Auszeichnung des KJAV zu überreichen.

Mit einem abschließenden Gastreferat vom Kärntner LO Bernhard Wadl, zum Jagdschutzwesen der Bundesländer Vorarlberg, Tirol, Salzburg und Kärnten und den rechtlichen Grundlagen in den jeweiligen Landesjagdgesetzen, endete diese Landesvollversammlung mit Klängen der anwesenden Jagdhornbläser. Bei einem abschließenden, delikaten Buffett, vorbereitet vom nahegelegenen Krainerhof, klang die Tagung kulinarisch in geselliger Runde aus.



LO Bernhard Wadl gratuliert dem Steirischen LO Ing. Hanshelmut Helm zum 10-jährigen Verbandsjubiläum.





Es war eine gelungenen Jubiläumslandesvollversammlung. V.l.: LO Wadl, 1. LO-Stev. Günther Bulla, Verbandsgründer Mag. Dr. Bruno Pflüger, 2. LO-Stev. Dr. Ulrich Haselmann und LO Ing. Hanshelmut Helm.



Update zur Jagdgesetznovelle 2022 – von Dr. Helmut Arbeiter

Ab sofort steht unseren Mitgliedern bzw. Inhabern des „KÄRNTNER JAGDGESETZES in Wort und Bild“ als besondere Serviceleistung eine Ergänzungsbroschüre mit einem Update zur Jagdgesetznovelle 2022 kostenlos zur Verfügung. Diese Aktualisierungsbroschüre (DIN A5, 32 Seiten Gesetzestext und Erläuterungen, einige Farbfotos) mit Gesetzesstand vom 1. Mai 2023 wurde vom Jagdjuristen Dr. Helmut Arbeiter aufgrund mehrerer kleineren Novellen seit 2017 erarbeitet und kann ab sofort als Ergänzung zu dem im Jahre 2018 erschienenen Jagdgesetzbuch über den KJAV bezogen werden.

Achtung: Diese Broschüre ist nur im Zusammenhang mit dem bereits erworbenen oder noch zu erwerbenden Gesetzbuch von Dr. Arbeiter verständlich und brauchbar. Bezugsadressen sind die Büros des KJAV und der Kärntner Jägerschaft in Mageregg, die Bezirksobmänner und Bezirkskassiere des KJAV.



49. Landesvollversammlung und Festakt zum 50. Bestandsjubiläum des Kärntner Jagdaufseher-Verbandes



Im 50. Bestandsjahr lud der Landesvorstand am 13. Mai d.J. zur 49. Landesvollversammlung und zum Festakt anlässlich des 50. Bestandsjubiläum in die „Schleppe-Arena“ nach Klagenfurt. Die Organisation oblag dem Klagenfurter BO Markus Schmiedmaier mit seinem Komitee. Der Einladung zur Vollversammlung waren 121 von 146 stimmberechtigten Delegierten aus allen acht Bezirken und zahlreiche Ehrengäste gefolgt. In der von Landesobmann Bernhard Wadl straff geführten Jahrestagung, wurden satzungskonform der Jahresrechnungsabschluss für 2022 vom Landeskassier vorgetragen, gefolgt vom Prüfbericht der Landesrechnungsprüfer, die letztlich an die Vollversammlung den Antrag auf Entlastung des Landeskassiers und gesamten Vorstandes stellten. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

In seiner Ansprache blickte LO Wadl auf 50 Jahre Verbandsgeschichte und die großen Errungenschaften für den Verband, seine Mitglieder und das Jagdschutzwesen zurück. Seine Rede war aber geprägt von einer herzlichen Dankabstattung an alle Funktionäre (ob schon ausgeschieden, verstorben oder noch amtierend), aber auch zahlreiche Vertreter der Landespolitik und des öffentlichen Lebens, die zur erfreulichen Entwicklung und dem heute hohen Ansehen des Verbandes beigetragen haben. Abschließend äußerte er an die anwesenden Vertreter der Landespolitik vier „Geburtstagswünsche“!

Die Grußbotschaften der Ehrengäste – abgeschlossen von LWK-Präsident Siegfried Huber, der Klagenfurter Stadträtin Sandra Wassermann und dem LH-Stev. Martin Gruber, waren höchst informativ und voll des Lobes für den KJAV und seine geleistete Arbeit. Zur großen Überraschung wurde dem LO vom Tiroler LO Artur Birlmair, die Ehrenmitgliedschaft zum TJAV verliehen und ihm vom Steirischen LO Ing. Hanshelmut Helm, ein dekoratives Ehrenpräsent überreicht. Höhepunkt war die Verleihung des „Großen Ehrenzeichens des Landes Kärnten“, durch LH-Stev. Martin Gruber und Landtagspräsident Andreas Scherwitzl.

Mit der Verleihung von Verdienstabzeichen an Marianna Wadl (Gold), Erich Furian (Gold) und des „Ehrenabzeichens“ (Silber) an Obstlt. Gerald Malle vom Naturschutzbeirat Kärnten, durch den LO und seine Stellvertreter, erreichte die Versammlung den nächsten Höhepunkt.

Der Antrag des erweiterten Landesvorstandes auf Erhöhung des Mitgliedsbeitrages auf € 30,-, ab dem Jahr 2024, wurde von den Delegierten mit großer Mehrheit angenommen. Mit der jagdmusikalischen Umrahmung der 49. LVV zeichnete sich die „JHBG Wolfsberg“, aus.

Nach einer Kaffeepause, eröffnete Moderator Mag. Martin Grünwald den Festakt, anlässlich 50 Jahre KJAV. Als Festredner haben sich Ljm. Dr. Walter Brunner, Ljm. DI Anton Larcher (Tirol), Landtagsabgeordneter Bgm. Erwin Angerer und der 3. Landtagspräsident, Bgm. Andreas Scherwitzl nacheinander mit sehr pointierten Ansprachen in der Geschichte des KJAV verankert. Jagdkulturell umrahmt wurde der Festakt von der JHBG „Maria-Luggau/Longegg“, der „Alphornbläsergruppe Wieting“, dem „Chor der Kärntner Jägerschaft“ und „Lois und seine Buam“ als Maria-Luggau - mit der abschließenden „Großglocknerblick-Polka“ von Slavko Avsenik.

Wie schon im Vorjahr, bildete den kulinarischen Abschluss ein vom Völkermarkter-Cateringer, Dietmar Ronacher mit Team, höchst einladend und appetitlich aufgebautes Festbuffet. Das Gebotene war nicht nur eine Augenweide – es mundete allen Teilnehmern der Veranstaltung bestens! Für die Getränke waren die „fleißigen Mitarbeiterinnen“ von „Schleppe Genuss seit 1607“ und dem Manager Roman Schrott zuständig.

Die Veranstaltung wurde in gewohnter Weise von Alfred Blaschun, (www.fenstergucker.com) fotodokumentiert. Ein detaillierter Bericht über den Verlauf der Veranstaltung am 13. Mai, erscheint in der Juni- und Septemberausgabe 2023 des KÄRNTNER JAGDAUFSEHER.



Die Ehrengäste und Landesobmänner der Österr. Jagdaufseher-Verbände, am 13. Mai, als Gäste im Jägerhof Mageregg. V.l.: LO Christoph Burgstaller und sein Stev. Mag. Gerd Grünauer vom Salzburger Jagdschutzverein, Andrea Deutschmann und LO Ing. Hanshelmut Helm vom Steirischen Aufsichtsjäger-Verband, der Tiroler Landesjägermeister DI Anton Larcher mit seinem Stev. LO Artur Birlmair, die LO-Stev. Dr. Josef Schoffnegger und Mag. Günther Gomernig (KJAV), Marianna und LO Bernhard Wadl und HP-Beauftragter Damijan Kölich.

Landesvorstands- und Festsitzung zum 50. Gründungstag des KJAV



Am 22. Feber 2023 formierte sich der erweiterte Landesvorstand des Kärntner Jagdaufseher-Verbandes zur ersten erweiterten Landesvorstands- und gleichzeitig Festsitzung 2023 im Schloss Mageregg. An diesem Tag genau vor 50 Jahren, dem 22. Feber 1973, wurde in Klagenfurt der KJAV vom Verbandsgründer Ignaz Gütensfelder mit fünf Getreuen aus der Taufe gehoben. Vor Sitzungsbeginn versammelte sich der amtierende Vorstand vor dem Schloss zu einem verbandsgeschichtlichen Erinnerungsfoto mit Ljm. Dr. Walter Brunner als Gast. In der folgenden Sitzung wurde in einer Gedenkminute der verstorbenen Verbandsgründer und auch aller seit dem Jahre 1973 verstorbenen Mitglieder gedacht. Nach Abhandlung zahlreicher Tagesordnungspunkte endete die Sitzung mit einem einstimmigen Beschluss einer Resolution gegen die geplante weitere Verbauung der wertvollsten Kärntner Landschafts- und Naturelemente – unserer Bergrücken, Almen und Jagdreviere - mit Windkraftanlagen.



Zum letzten Arbeitseinsatz …



… lud LO Bernhard Wadl seine langjährigen „Zeitungsversandhelfer“ am vergangenen 30. November in die Klagenfurter Druckerei „Satz & Druck-Team“, um letztmalig eine Zeitungsausgabe des KÄRNTNER JAGDAUFSEHER postfertig zu machen. Seit Anfang der 90er Jahre wurde diese Arbeit vier Mal im Jahr (März, Juni, September und Dezember) durchgeführt. In einem Arbeitseinsatz von ca. drei Stunden, wurden an die 2.800 Zeitungen kuvertiert und mit Adressklebern versehen. Bei den jährlichen Dezemberausgaben musste zuvor auch der Jagdaufseher-Taschenkalender für das Folgejahr eingelegt werden. Im Anschluss traf man sich in einem nahegelegenen Gasthaus zu einer Jause und gemütlichen Erfahrungsaustausch.

Nach getaner Arbeit lud der Landesobmann die „Altherren“ und Jagdaufseher-Kameraden zu einem vorweihnachtlichen Mittagessen in das Restaurant „Blattschuss“ nach Mageregg, wo unser Fotograf Alfi Blaschun zuvor noch einige Erinnerungsfotos anfertigte. In einer kurzen Ansprache bedankte er sich der LO bei seinen langjährigen und verlässlichen Helfern, die teilweise schon über 30 Jahre bei diesem quartalsmäßigen Arbeitseinsatz dabei waren. Auch gedachte man kurz den bereits verstorbenen Helfern - Hans Genduth, Willi Burkart, OFö. Ing. Wolfgang Prevedel, Hans Kostmann und Anton Dreier. Zukünftig wird die Adresse der Mitglieder bzw. Bezieher direkt auf die Zeitung aufgedruckt und unser Medium von der Druckerei postfertig gemacht werden. Die „Altherren-Truppe“ wird sich aber einmal jährlich zu einem „Veteranentreffen“ zusammenfinden.



Die Helfer von links nach rechts: Franz Princic, Klagenfurt, EM Kurt Buschenreiter, Villach, Franz Leschinger, Wabelsdorf, Druckereichef Wolfgang Forobosko, Albert Nagele, Großbuch, LO, Siegfried Katschnig, Klagenfurt, EM Rupert Moser, Klagenfurt, Gerald Wiggisser, Klagenfurt, EM Willi Loibnegger, St. Margarethen i.L., Erhard Kaponig, Glanegg und Franz Filka, Ebental.



Neuer Verbandsartikel: Einsatzweste für Jagdschutzorgane im Dienst



Signalgelb mit reflektierendem Aufdruck am Rücken und Verbandslogo auf der linken Brusttasche.

Ab sofort in der Landesgeschäftsstelle für 25€ in den Größen XL und XXL erhältlich!



Grenzüberschreitende Wanderung nach Slowenien



Bei herrlichem Hochsommerwetter lud der Völkermarkter Bezirkskassier und Berufsjäger RevJ. Helmut Bozic zehn Mitglieder (inkl. Damen) der BG-Völkermarkt am Vormittag des 12. Juni zu einer grenzüberschreitenden Wanderung nach Slowenien, ein. Treffpunkt war das Forsthaus unseres Aufsichtsjägerkollegen in Trögern/Bad Eisenkappel. Nach der herzlichen Begrüßung durch den Hausherrn und seiner Gattin Nadja und der Reichung eines Stamperl´s „Augentropfen“, ging es mit drei Fahrzeugen über die sieben Kilometer lange Forststraße, hinauf bis zur „Schenk Alm“, direkt unter die Südseite der Koschuta.

Die Wanderung führte die Gruppe zunächst 20 Minuten aufwärts bis zur slowenischen Staatsgrenze und von dort südlich, entlang des gewaltigen Koschuta-Massivs talauswärts bis zur bewirtschaften Sennhütte „Dolina Dolga Njiva“ (langes Feld). Nach eineinhalb Stunden Wanderung ließ sich die Gruppe im gemütlichen Gastgarten der Almwirtschaft, direkt unter dem Südabfall der Koschuta nieder. Interessante Gespräche, Erzählungen und der Austausch von Erfahrungen und Erlebnissen, trugen neben dem delikaten Mittagsschmaus, zubereitet von der freundlichen Hüttenwirtin, zu einem wiederum unvergesslichen Wandertag für die Völkermarkter Aufsichtsjäger bei. Nach dem Rückmarsch, wieder am Wohnsitz und Jagdhaus des Wanderführers Helmut in Trögern angekommen, kredenzte die Hausherrin Nadja auf der gemütlichen Bank unter der hundertjährigen Linde noch eine zünftige und köstliche Jägerjause. Der Tag klang letztlich mit positiver Stimmung, in geselliger und kameradschaftlicher Runde aus.

Die Aufsichtsjägerwandergruppe auf der „Schenk Alm“ – dahinter der Beginn des Koschuta-Massivs.

Direkt an der slowenischen Staatsgrenze v.l.: Fö. Ing. Thomas Leuko, Birgit Erschen, LO Wadl, Pepe Erschen, Nadja Bozic, Georg Rusch, EM Kurt Buschenreiter, BO Ing. Patrick Grutze, Helmut Bozic und Damijan Kölich.

Die Unterkärntner Aufsichtsjäger nach der Rückkehr beim Forsthaus in Trögern.

48. Landesvollversammlung des Kärntner Jagdaufseher-Verbandes

Im 49. Bestandsjahr lud der Landesvorstand zur 48. Landesvollversammlung am 28. Mai dieses Jahres in den Stadtsaal nach Spittal a.d. Drau. Die Organisation oblag der BG-Spittal mit BO Ing. Manfred Praxl und seinem Stev. Michael Oberlader mit Team. Der Einladung waren 101 von 146 stimmberechtigten Delegierten aus allen acht Bezirken und zahlreiche Ehrengäste gefolgt. In der von Landesobmann Bernhard Wadl straff geführten Jahrestagung wurden satzungskonform der Jahresrechnungsabschluss für 2021 vom LK Mag. Gerhard Memmer vorgetragen, gefolgt vom Prüfbericht der Landesrechnungsprüfer Gerfried Leitgeb und Dietmar Streitmaier, die letztlich an die Vollversammlung den Antrag auf Entlastung des Landeskassiers und gesamten Vorstandes stellten. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

In seiner Ansprache ging LO Wadl auf die Themen – aktueller Mitgliederstand und Bezahlung des Mitgliedsbeitrages, Gestaltung eines Updates zur Jagdgesetznovelle 2017, Einführung einer Jagdzeit für den Goldschakal, Ausweitung der Hundehalte-Sperrverordnung, Wolfsrudel im Tausch gegen Almweidewirtschaft, Stahlmonster auf Kärntens Bergen, die Neu- bzw. Wiederbestellung der Jagdschutzorgane und den hervorragenden Status des KJAV in der Kärntner Jägerschaft und Öffentlichkeit, ein. Die Grußbotschaften der Ehrengäste – abgeschlossen von LAbg. Bgm. Andreas Scherwitzl, NR und Bgm. Erwin Angerer und Ljm.-Stev. Ing. Stefan Kulterer, waren informativ und voll des Lobes für den KJAV und seine Mitglieder. Es folgte das vorgezogene Gastreferat des Landeswildbiologen Mag. Roman Kirnbauer zum Thema: „Die Rückkehr des Wolfes nach Österreich/Kärnten – Rückblicke und Ausblicke!“

Mit der Verleihung von Verdienstabzeichen an Gerfried Leitgeb (Gold), Peter Pirker (Silber), Mag. Martin Grünwald, Ing. Stephan Pirker, DI Harald Bretis, Mag. Gerhard Memmer und Damijan Kölich (alle Bronze) erreichte die Versammlung ihren Höhepunkt.

Jagdmusikalisch umrahmt wurde die Jahrestagung von der „JHBG Flattach-Mölltal“ unter der Leitung von Christoph Vierbauch. Wie schon im Vorjahr, bildete den kulinarischen Abschluss ein vom Völkermarkter Cateringer Dietmar Ronacher mit Team serviertes Backhendl mit Kartoffelsalat. Die Veranstaltung wurde in gewohnter Weise von Alfred Blaschun (www.fenstergucker.com) fotodokumentiert.

Ein detaillierter Bericht über den Verlauf der 48. Landesvollversammlung erscheint in der Septemberausgabe 2022 des KÄRNTNER JAGDAUFSEHER.



Fotos: Alfred Blaschun

LO Wadl und sein Landesvorstand mit der „JHBG Flattach“ eröffneten die 48. Landesvollversammlung.

Die Ausgezeichneten an diesem Tag v.l.: DI Harald Bretis, Damijan Kölich, Mag. Martin Grünwald, Mag. Gerhard Memmer, Ing. Stephan Pirker, Peter Pirker und Gerfried Leitgeb – flankiert vom LO und seinem Stev. Dr. Schoffnegger.

Blick in den jagdfestlich geschmückten und voll gefüllten Stadtsaal.

Kärntens Schönheit kommt unter die (Wind-)Räder

Artikel aus der Kleinen Zeitung vom 10.05.2021




Wintersport trifft Wild & Wald

Fritz Strobl spricht über den Schutz von Wildtieren in Kärnten


Hier zum Video auf Youtube Wintersport trifft Wild & Wald

Video Produzent: Lukas Dürnegger

Jagdgesetzbuchpräsentation im Schloss Stainz

Mitte Oktober 2020 lud der Steirische Aufsichtsjäger-Verband zu einem für die Steiermark jagdgeschichtlichen Abend in das Jagdschloss Stainz in die Weststeiermark. Im Beisein von zahlreichen Ehrengästen (Mag. Karl-Heinz Wirnsberger, Leiter des Jagdmuseums Stainz, Karl Prinz von und zu Lichtenstein, LO Bernhard Wadl mit einer Abordnung des KJAV, Reinhard Wernbacher, Herausgeber der Verbandszeitung des StAJV, Mag. Andrea Ziegler, Vertreterin des Sponsors, der OÖ. Versicherung) und den Buchautoren Dr. Ulrich Haselmann und Dr. Bruno Pflüger mit ihren Familien, sowie dem Landesvorstand des StAJV und Pressevertretern, wurde das Jagdrechtsbuch „Das Steiermärkische Jagdgesetz in Wort und Bild“ in einem äußerst würdigen Rahmen der Öffentlichkeit präsentiert bzw. vorgestellt.

Der Steirische LO Ing. Hanshelmut Helm konnte bereits am 2. Oktober in Radio Steiermark das Buch in einer ausführlichen Reportage einer großen Öffentlichkeit präsentieren. Nach der Schilderung über die Entstehung dieses beinahe 400 Seiten starken Werks, bedankte sich LO Ing. Helm bei Dr. Helmut Arbeiter und LO Bernhard Wadl für ihre wertvolle Unterstützung. Das „Kärntner Jagdgesetz in Wort und Bild“ war die Vor- und Grundlage für die erfolgreiche Umsetzung dieses, für die Steiermark bisher einzigartigen und jagdgeschichtlichen Projektes. Das Buch ist ein hervorragendes, reich bebildertes Nachschlagewerk mit vielen Fragen und teils humorvollen Passagen, die locker gelesen werden können und somit eine leichte Verständlichkeit des Jagdgesetzes ermöglichen. Jedenfalls soll das „Steiermärkische Jagdgesetz in Wort und Bild“ zukünftig eine ausgezeichnete Lernunterlage für die Jung- und Aufsichtsjägerprüfung sein. Das Buch kann zum Mitgliedspreis von € 25,- (max. 3 Stück pro Mitglied ohne Versandkosten) und von Nichtmitglieder zum Preis von € 35,-, zuzüglich Versandkosten, bezogen werden. Bestellungen sind über die E-Mail-Adresse: kassier@aufsichtsjaeger-steiermark.at oder Tel.Nr.: 0676 3404430, bei LK Siegfried Edlinger, möglich!



Foto: Gerhard Langmann

V.l.n.r.: LO Bernhard Wadl, KJAV, Dr. Bruno Pflüger, Autor, Mag. Karl-Heinz Wirnsberger, Leiter des Jagdmuseums Stainz, Dr. Ulrich Haselmann, Autor und LO Ing. Hanshelmut Helm, StAJV.



6. Treffen der Landesobmänner der Österreichischen Jagd- und Wildschutzverbände

Am 26. und 27. Juni 2020 lud Landesobmann Bernhard Wadl, im Namen des Kärntner Jagdaufseher-Verbandes zum sechsten Zusammentreffen der Landesobmänner von fünf in Österreich existierenden Jagdaufseher-Verbänden – dem Steirischer Aufsichtsjäger-Verband (StAJV, Gründung 2013, dzt. 1.000 Mitglieder), dem Salzburger Jagdschutzverein (SJSV, Gründung 2003, dzt. 600 Mitglieder), dem Tiroler Jagdaufseher-Verband (TJAV, Gründung 1978, dzt. 1.360 Mitglieder) und dem Kärntner Jagdaufseher-Verband (KJAV, Gründung 1973, dzt. 2.200 Mitglieder).

Als Ausrichtungsörtlichkeit dieses Treffens wählte Bernhard Wadl die Bauer-Alm-Hütte in der gleichnamigen von ihm und seiner Frau bejagten Eigenjagd, mitten in den Kärntner Nockbergen. Am späten Nachmittag des 26. Juni konnte der Kärntner LO seine Kollegen aus den anderen Bundesländern, Ljm.-Stev. Artur Birlmair/Tirol, Ing. Otto Burböck/Szbg. und Fö. Ing. Hanshelmut Helm/Stmk., aber auch seinen 2. LO-Stev. Mag. Günther Gomernig und den neuen VD der KJ, Dr. Mario Deutschmann in der Bauer Alm begrüßen. Entschuldigt haben sich Ljm. Dr. Walter Brunner und der 1. LO-Stev. Dr. Josef Schoffnegger.

Bei Kaffee und Kuchen vor der Bauer-Alm-Hütte erfolgte der erste, interessante Erfahrungsaustausch unter den Anwesenden. Am späteren Nachmittag ging es dann zum gemeinsamen Abendessen in die Glockenhütte auf der Schistlscharte. Mit einem Besuch bei der dortigen Wunschglocke und einer abendlichen Wanderung in die Bauer Alm, zogen sich die Landesobmänner zum gemütlichen Tagesausklang in die Jagdhütte zurück. Nach einer kurzen Nacht und einem stärkenden Frühstück am nächsten Morgen, rüsteten sich alle für eine aufschlussreiche Revierbegehung.

Die Alm präsentierte sich an diesem frühsommerlichen Junitag von ihrer schönsten Seite. Sonnenschein und wolkenloser Himmel ließen das saftige Grün der Hochalm so richtig zur Geltung kommen. Der Almrausch stand in Vollblüte und die ganze Landschaft wirkte wie ein einziger, roter Teppich. Die Wanderung führte die Aufsichtsjägerfunktionäre auf die obere Alm in die „Murleit´n“, von dort über den „Ochsensteig“ in den „Rosboden“ und über den Jagersteig talwärts auf den „Leckboden“. Auch Reh-, Gams- und Rotwild zeigte sich an diesem Vormittag den Gästen aus den anderen Bundesländern bei besten Tageslicht. Bei einem delikaten Wildgulasch in der Jagdhütte, serviert von Marianna Wadl und einem resümierenden Erfahrungsaustausch zwischen den LO´s endete dieses 6. Treffen in den Kärntner Nockbergen. Nach einer herzlichen Verabschiedung durch die Gastgeber, traten die Landesobmänner ihre Heimreise an. Dieses jährliche Zusammentreffen mit gegenseitigem Erfahrungsaustausch soll im nächsten Jahr im Steirischen Salzkammergut seine Fortsetzung finden.



6. LO-Treffen, Nockberge: V.l.: Gastgeber LO Bernhard Wadl/Ktn., LO-Stev. Mag. Günther Gomernig/Ktn., VD Dr. Mario Deutschmann/Ktn., Ljm.-Stev. und LO Artur Birlmair/Tirol, LO Ing. Otto Burböck/Szbg. und LO Ing. Hanshelmut Helm/Stmk.





Neue Verbandsutensilie: Armbanduhr von „Jacques Lemans“ – ab sofort erwerbbar!!“

Der Landesvorstand hat in seiner letzten Sitzung im Jahre 2019 die Anschaffung einer neuen Verbandsutensilie beschlossen. Es handelt sich um eine exklusive Jagdaufseher-Verbandsuhr der Firma „Jacques Lemans“ aus St. Veit.

Die Qualitätsmerkmale der Uhr sind wie folgt: Gehäuse massiv Edelstahl; hochwertiges Lederarmband; Japanisches Qualitätsquarzwerk; drei Zeiger plus Datum; Birkhahn-Logo ist hochwertig und erhaben am Zifferblatt aufgebracht; Indexe und Zeiger mit IP-Gold Akzenten; Jagdaufseher-Verbandslogo Gravur am Deckelboden; 10 ATM wasserdicht (entspricht 100 Meter Tiefe); 3-Jahres-Batterie; 2 Jahre Garantie inkl. original Jacques Lemans Geschenks Etui.

Die Uhr steht ab sofort für unsere Mitglieder zu einem Sonderpreis von € 75,-- zum Kauf zur Verfügung. Unser neueste Verbandsutensilie kann über unsere LGS Jägerhof Mageregg, 9020 Klagenfurt, Mageregger Straße 175, Tel. Nr. 0463/597065, E-Mail: office@jagdaufseher-kaernten.at, oder bei den Bezirkskassieren bezogen werden.

Tragen wir mit Stolz diese Verbandsuhr und zeigen damit unsere Verbundenheit zum KÄRNTNER JAGDAUFSEHER-VERBAND.





Antrittsbesuch bei Jagdlandesrat Martin Gruber

Am 14. März d.J. stattete LO Bernhard Wadl mit seinen beiden Stellv. Dr. Josef Schoffnegger und Mag. Günther Gomernig dem neuen Landesjagdreferenten Martin Gruber einen Antritts- und Vorstellungsbesuch ab. Im Zuge dieses einstündigen Gespräches in den Räumlichkeiten der Kärntner Landesregierung wurden dem LR in einem geschichtlichen Rückblick die Entwicklungen und Motivationen der Verbandsgründer um OAR Ignaz Gütensfelder (+) im Jahre 1973 erläutert.

Inhaltlich wurde der LR mit den vordergründigen Anliegen des KJAV, zu den Themen: „Verhinderung des Bau`s von Windkraftanlagen (Stahlmonstern) in Kärntens schönsten „Alm“-Regionen und Jagdrevieren“, „Verhinderung der Ansiedelung und Etablierung von Wolfsrudeln mit akuter Gefährdung der heimischen Almweide- und Jagdwirtschaft“ und den Mängeln der alljährlich von den BH´s erlassenen „Hundesperrverordnungen“ – konfrontiert! Auch der ausgezeichnete und vorbildliche Status des KJAV im österr. Jagdschutzwesen war Inhalt dieses Gespräches. Landesjagdreferent Martin Gruber bedankte sich für den unentgeltlichen und sehr wichtigen Einsatz der Aufsichtsjäger als die „Polizei“ im heimischen Jagdwesen und versicherte bei der Landesvollversammlung 2019 des KJAV im Bezirk St. Veit anwesend zu sein.





NEUERSCHEINUNG

„DAS KÄRNTNER JAGDGESETZ in Wort und Bild“ – 3. Auflage

Am 16. November 2017 wurde im Kärntner Landtag die Novelle zum Kärntner Jagdgesetz beschlossen und ist am 1. März d.J. in Kraft getreten. Der ständig wiederkehrenden und steigenden Nachfrage nach dem Jagdrechtsbuch „DAS KÄRNTNER JAGDGESETZ in Wort und Bild“ folgend, hat der Landesvorstand den Druck einer 3. Auflage dieser Jagdrechtspublikation beschlossen.

Dr. Helmut Arbeiter hat seine im Jahre 2007 erschienene 2. Auflage komplett überarbeitet und die neuen, umfangreichen Bestimmungen der Jagdrechtsnovelle 2017 in diese 3. Auflage implementiert.Das Buch ist nun erschienen und steht für unsere Mitglieder, die Kärntner Jäger und andere Interessenten ab sofort zum Kauf zur Verfügung!

Preis: € 25 bei Direktverkauf (zuzüglich € 5 Verpackungs- und Versandspesen = insgesamt € 30 bei Postversand).

Direktverkauf: Über die Landesgeschäftsstelle des KJAV in Mageregg und die 8 Bezirkskassiere des KJAV – Kontaktdaten siehe Homepage des KJAV.

Buchbestellung: Der Ausgabe 03/09 des Kärntner Jagdaufsehers war ein Erlagschein beigelegt. Mit der Einzahlung (Buchpreis + Verpackungs- und Versandspesen) wird eine Buchbestellung in Auftrag gegeben und wird das Buch unmittelbar nach Zahlungseingang vom KJAV dem Auftraggeber postalisch zugesandt. Bitte Name und Adresse des Auftraggebers genau anführen!

Für ev. Rückfragen steht unser Journaldienst in der LGS Mageregg (jeweils mittwochs von 09.00 bis 16.00 Uhr, unter der Tel.Nr.: 0463-597065) zur Verfügung.

Neuer Autoaufkleber des KJAV

Der Kärntner Jagdaufseher-Verband feiert im Jahr 2018 sein 45-jähriges Bestandsjubiläum. Anlässlich dieses halbrunden Geburtstages hat sich der Landesvorstand im Vorfeld entsprechend den Kopf zerbrochen und nach einer Idee des LO´s, gemeinsam mit unserem JA-Kameraden und Bildhauermeister Egon Gruber und dem Grafiker Mag. Wolfgang Kury einen neuen, dezenten Autoaufkleber mit dem Logo des KJAV (Birkhahn) und den Kärntner Farben entworfen bzw. gestaltet. Rechtzeitig zum Erscheinungstermin der Juniausgabe 2018 konnte unser Partner, die Druckerei „Satz&Druck-Team“ den Aufkleber fertigstellen.

Bei vielen auf unseren Straßen gelenkten Fahrzeugen kann man auf der Karosserie oder Heckscheibe sichtbar, den Aufkleber einer Österr. Jagdzeitung (silberfarbene Silhouette eines Auerhahnes) erkennen und daraus schließen, dass in diesem Auto höchstwahrscheinlich ein/eine Jäger(in) sitzt. Der Landesvorstand würde sich freuen, wenn sich der neue, goldene Jubiläumsaufkleber des KJAV (zum Preis von € 2,-- je Stück + € 0,70 bei gewünschter postalischen Zusendung) bald auf zahlreichen Kärntner Jägerautos aufgeklebt wiederfinden würde.

Bezugsmöglichkeiten:


Landesgeschäftsstelle des KJAV, Mageregger-Straße 175, 9020 Klagenfurt, Tel. 0463/597065 oder office@jagdaufseher-kaernten.at.
Alle Bezirkskassiere des KJAV – Namen und Tel.Nr. auf dieser HP unter dem Button „Service/Verbandsutensilien“, abrufbar!



Neue Verbandsutensilie - ein "Erste-Hilfe-Set" für den Jagdaufseherrucksack!

Ein lang gehegter Wunsch vieler Mitglieder wurde vom Landesvorstand umgesetzt! Im Zusammenwirken mit unserer Druckerei Satz&Druck-Team, der Fa. Pullnig-Promotion, einem aktiven Notarzt und der Klagenfurter Landschafts-Apotheke (Mag. Herbert Auer) wurde dieses "Erste-Hilfe- Set" für jeden Jagdaufseherrucksack zusammengestellt.

Die rotgefärbte Goretex-Tasche hat eine Größe von 16 x 13 cm und ein Gewicht von 31 dkg im gefüllten Zustand. Auf einer Seite ist das Logo des KJAV und auf der anderen Seite sind die wichtigsten Notrufnummern aufgedruckt. Das Set wurde von der Klagenfurter Auerapotheke mit den wichtigsten medizinischen Utensilien bzw. Verbandsmaterialen befüllt, die für eine Erste-Hilfe- Leistung nach einem Jagdunfall unbedingt notwendig sind. Die Mindesthaltbarkeitsdauer beträgt zwei Jahre! Die Taschen werden zum Vorzugspreis von € 25,-- je Set als neue Verbandsutensilie an unsere Mitglieder abgegeben. Die Erste-Hilfe- Sets können über unsere Landesgeschäftsstelle (persönlich oder postalisch) und alle Bezirkskassiere bezogen werden.
Der Landesvorstand empfiehlt jedem Mitglied, sich dieses äußerst wichtige Erste-Hilfe-Packet für den Jägerrucksack anzuschaffen. Es kann im Notfall Leben retten !!



Neue Hundehalterinformationstafel !



Das Problem ist hinlänglich bekannt! Unverwahrte, nicht angeleinte und freilaufende und wildernde Hunde sind zu fast jeder Jahres-, Tages- und Nachtzeit in der freien Landschaft, unseren Wildtierlebensräumen und Revieren anzutreffen. Die schon fast wöchentlich an die Wildrissdatenbank der KJ gemeldeten Wildrisse, verursacht durch reißende Hunde, sind selbstredend.



Aus diesem Grunde hat der Landesvorstand der KJ beschlossen, für die betroffenen Revierinhaber im Lande eine einheitlich beschriftete "Hundehalterinformationstafel" zu produzieren. Die Tafel ist im Format DIN A3 gehalten, mit schwarzer Schrift auf gelbem Untergrund in Aluverbund gefertigt. Hundehalter werden in drei Sprachen (Englisch, Italienisch und Deutsch) ersucht, ihre Vierbeiner in sensiblen Wildtierlebensräumen unbedingt an der Leine zu führen. Der Text schließt mit den Logos der KJ und des KJAV ab. Die Produktionskosten der Tafel sind von der KJ und dem KJAV stark gestützt. Die Tafel wird ab sofort in der LGS der Kärntner Jägerschaft im Jägerhof Mageregg zum Preis von € 5,- je Stück abgegeben.

3. Steirischer Aufsichtsjägertag

„Jagd & Natur – I g’hör dazua“ - dritter steirischer Aufsichtsjägertag im österreichischen Freilichtmuseum Stübing – der Landesvorstand des KJAV war dabei!

Ein Naturerlebnistag für die ganze Familie – so lautete das Motto dieser Veranstaltung und wurde diesem mehr als gerecht. Beinahe der gesamte Landesvorstand mit Partnern, Kindern und Freunden nahmen die Einladung vom LO gerne an und so konnten insgesamt 24 Personen diesen gemeinsamen Ausflug zu unseren steirischen Aufsichtsjäger Freunden in die Steiermark genießen. Schon beim Anmarsch zum Festplatz bzw. zur Hauptbühne, durch das weitläufige Areal des Freilichtmuseums, konnten wir die zahlreichen Aussteller und Projektpartner mit ihren Präsentationen bewundern. An der Vielzahl der Stände, welche teilweise auch in den alten Gebäuden untergebracht waren, konnte man schon erkennen, dass es eine riesige Anzahl (mehr als 300) an freiwilligen Helfern und guten Geistern erforderte, diesen einmaligen Tag zu gestalten.

Empfang und Begrüßung durch den Steirischen Landesobmann

Am Festplatz angelangt, wurden wir vom Steirischen LO Ing. Hanshelmut Helm herzlich in Empfang genommen und willkommen geheißen. Bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen, begann dieser Naturerlebnistag programmgemäß mit einer Feldmesse. Umrahmt wurde diese Messe von drei wunderbaren Jagdhornbläsergruppen aus Slowenien und einer Jagdhornbläsergruppe aus der Umgebung. Weiter im Programm ging es mit der offiziellen Begrüßung und dem Festakt, bei dem neben dem Direktor des Freilichtmuseums Mag. Egbert Pöttler, dem Landesjägermeister-Stv. und Bezirkshauptmann von Graz Umgebung HR DDr. Thierrichter Burkhard, auch unser Landesobmann Bernhard Wadl Grußworte an das zahlreich erschienene Publikum richten durfte.

Vorstellung verschiedener Jagdhunderassen

Bei der Präsentation aller Jagdhunderassen und der Vorstellung der Jagdhornbläsergruppen, war der Festplatz vor der Hauptbühne bis auf den letzten Platz gefüllt, haben doch an diesem Tag insgesamt mehr als 1.500 Jagdaufseher/Jäger/Naturfreunde diese großartige Veranstaltung besucht. Resümierend war dieser 3. Jagdaufsehertag eine gewaltige Demonstration des noch sehr jungen Steirischen Aufsichtsjäger-Verbandes, mit der er sich weiter im Steirischen Jagd- und Jagdschutzwesen etabliert hat.

Die Kärntner Aufsichtsjäger bedanken sich bei den steirischen Jagdaufseherfreunden um LO Ing. Hanshelmut Helm für diesen unvergesslichen Tag mit einem herzlichen Weidmannsdank und –gruß über die Pack!



Foto: Reinhard Wernbacher



Ohne Zweifel ein einzigartiges Erlebnis für den Landesvorstand des KJAV mit Begleitungen war die Teilnahme an diesem 3. Steirischen Jagdaufsehertag im Freilichtmuseum Stübing. Am Foto auch die Obmänner des Tiroler und Salzburger Jagdaufseher-Verbandes, Artur Birlmair und Ing. Otto Burböck und der steirische Ljm.-Stev. und Bezirkshauptmann von Graz Umgebung, HR DDr. Burkhard Thierrichter.



Das neue Kärntner Jagdgesetz!

Am 6. Februar 2018, wurde das neue Kärntner Jagdgesetz mit LGBl. Nr. 13/2018 kundgemacht (siehe Link). Es tritt am 1. März 2018 in Kraft. Einen zusammenfassenden Überblick finden Sie in der kommenden Ausgabe des „Kärntner Jäger“, in Kürze wird auch eine Textausgabe mit Erläuterungen erscheinen.



Konstituierende Landesvorstandssitzung in Mageregg

Am 1. Juni d.J. um 19.00 Uhr, lud LO Bernhard Wadl die Mitglieder des im Rahmen der 43. Landesvollversammlung neu gewählten, erweiterten Landesvorstandes (Vorstandsmitglieder, Bezirksobmänner und Stellvertreter) noch vor der Sommerpause zur sogenannten konstituierenden Landesvorstandssitzung nach Mageregg. Vor Sitzungsbeginn wurde im Schlosspark von unserem Fotografen Alfred Blaschun ein Gruppenfoto des Vorstandes angefertigt. Der LO durfte vor allem die neu gewählten Mitglieder in dieser Runde besonders herzlich willkommen heißen. Im Rahmen der Tagesordnung war eine Vorstellungsrunde vorgesehen, in der sich alle Anwesenden mit einer Kurzbiographie vorstellten. Nach dem Bericht des Landesobmannes folgte der Bericht der Kursleitung zur erfolgreichen Abführung des Jagdaufsehervorbereitungskurses 2016 und dem Ergebnis der nachfolgenden Prüfungen. In dieser Sitzung wurde ein schon länger geplantes Projekt mit einem einstimmigen Beschluss umgesetzt. Als neue Verbandsutensilie wird den Mitgliedern für den Jagdaufseherrucksack in Bälde ein "Erste-Hilfe Paket" angeboten werden.

Intensiv diskutiert wurden im Rahmen der Tagesordnung die Fortsetzung der Fortbildungsoffensive und Inhalte zur anstehenden Novelle zum Kärntner Jagdgesetz. Mit einigen Anregungen, Vorschlägen und Themen für die zukünftige Verbandsarbeit bis 2021 endete sie Sitzung und der LO schloss mit den besten Wünschen für einen schönen, erholsamen und jagdintensiven Sommer. Nach Tagungsende versammelte sich der Vorstand noch zu einem gemeinsamen und geselligen Abendessen im Jägerstüberl.





Foto: Der neue Landesvorstand des KJAV anlässlich der konstituierenden Sitzung in Mageregg




Sehr geehrte Jagdaufseherin, Sehr geehrter Jagdaufseher,
Werte Interessierte und Freunde des Kärntner Jagdaufseherverbandes!

Herzlich Willkommen auf der neuen Website der KJAV!

Unser erster Webauftritt war in die Jahre gekommen. Er wurde 2009 von unserem Vorstandsmitglied Dr. Jörg Wrensik erstellt und seither betreut, wofür sich der Landesvorstand auch ganz herzlich bei ihm bedanken möchte. Wir haben in den letzten Monaten versucht, eine zeitgemäße, moderne sowie übersichtliche Plattform zu gestalten, in der wir nicht nur der Information unserer Mitglieder sondern vor allem der Natur- und Tierwelt in unserer Heimat einen besonderen Stellenwert gegeben möchten. In einer Zeit, in der die Jagdausübung speziell im Internet einer immer vielfältigeren Kritik ausgesetzt ist, ist es uns ein großes Anliegen, Natur- und Tierwelt mit den Augen von Jägern und Jagdaufsehern zu zeigen. Wir sind sehr stolz darauf, dass uns kein geringerer als Otmar Penker dafür exklusiv Kurzfilme unserer heimischen Wildarten zur Verfügung stellt, die Sie hier auf der Startseite unserer Homepage begrüßen werden. Auch die Fotomeile von Dietmar Streitmaier wurde mit vielen neuen faszinierenden Bildern ergänzt und neu gestaltet. Das aktuelle Verbandsgeschehen sowie ein Pressespiegel mit Links zu aktuellen Themen sollen zusätzlich zum bereits gewohnten Inhalt für möglichst viel Information sorgen. Wir freuen uns sehr, Sie hier auf unserem neuen Internetportal begrüßen zu dürfen und nehmen sehr gerne Feedback und Anregungen entgegen.

Der Landesvorstand


Einrichtung einer Datenbank für Wildrisse bei der KJ

Aufgrund der Dauerproblematik mit freilaufenden, wildernden und hetzenden Hunden zu allen Jahreszeiten hat der Landesvorstand der KJ beschlossen, auf der Homepage der KJ eine Datenbank für die Dokumentation von Wildrissen in Kärntens Revieren einzurichten. Verwaltet und bearbeitet wird diese Datenbank vom Wildbiologen der Kärntner Jägerschaft. Es ergeht somit an alle Jäger(innen) und Jagdschutzorgane die Einladung, Wildrisse fotographisch zu dokumentieren und mit einem kurzen Sachverhaltsbericht samt Rückrufnummer (wo, wann, wie, welcher Hund, welches Wild, was wurde veranlasst usw.) umgehend über die HP mit Namen, Adresse und Handynummer des Melders der Wildrissdatenbank der KJ zu übermitteln.
Die KJ wird jeden Vorfall sofort in Form einer Presseaussendung den Kärntner Medien zur Berichterstattung weiterleiten. Damit soll die Bevölkerung und Öffentlichkeit auf diese scheinbar unlösbare Problematik aufmerksam gemacht und hinsichtlich unbelehrbarer Hundehalter sensibilisiert werden. Gleichzeitig werden diese gesammelten Daten gespeichert und für Initiativen zu einer Verschärfung der Verwahrungs- und Strafbestimmungen für Hundehalter (Gesetzesnovellen) herangezogen.


Behördliche Hundehaltungsvorschriften

Wildrissmeldung – Vorgehensweise: Auf der Startseite der Homepage der KJ ist rechts unten der Link - Mitteilung von Rissen die durch Hunde verursacht werden - zu finden. Im angeschlossenen Formular mögen alle relevanten Daten eingetragen und an den Wildbiologen der KJ gemailt werden.

www.kaerntner-jaegerschaft.at
TelNr.: 0463-511469 DW 18