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Für Jagd- & Wildschutz

Aktuelles

3. Steirischer Aufsichtsjägertag

„Jagd & Natur – I g’hör dazua“ - dritter steirischer Aufsichtsjägertag im österreichischen Freilichtmuseum Stübing – der Landesvorstand des KJAV war dabei!

Ein Naturerlebnistag für die ganze Familie – so lautete das Motto dieser Veranstaltung und wurde diesem mehr als gerecht. Beinahe der gesamte Landesvorstand mit Partnern, Kindern und Freunden nahmen die Einladung vom LO gerne an und so konnten insgesamt 24 Personen diesen gemeinsamen Ausflug zu unseren steirischen Aufsichtsjäger Freunden in die Steiermark genießen. Schon beim Anmarsch zum Festplatz bzw. zur Hauptbühne, durch das weitläufige Areal des Freilichtmuseums, konnten wir die zahlreichen Aussteller und Projektpartner mit ihren Präsentationen bewundern. An der Vielzahl der Stände, welche teilweise auch in den alten Gebäuden untergebracht waren, konnte man schon erkennen, dass es eine riesige Anzahl (mehr als 300) an freiwilligen Helfern und guten Geistern erforderte, diesen einmaligen Tag zu gestalten.

Empfang und Begrüßung durch den Steirischen Landesobmann

Am Festplatz angelangt, wurden wir vom Steirischen LO Ing. Hanshelmut Helm herzlich in Empfang genommen und willkommen geheißen. Bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen, begann dieser Naturerlebnistag programmgemäß mit einer Feldmesse. Umrahmt wurde diese Messe von drei wunderbaren Jagdhornbläsergruppen aus Slowenien und einer Jagdhornbläsergruppe aus der Umgebung. Weiter im Programm ging es mit der offiziellen Begrüßung und dem Festakt, bei dem neben dem Direktor des Freilichtmuseums Mag. Egbert Pöttler, dem Landesjägermeister-Stv. und Bezirkshauptmann von Graz Umgebung HR DDr. Thierrichter Burkhard, auch unser Landesobmann Bernhard Wadl Grußworte an das zahlreich erschienene Publikum richten durfte.

Vorstellung verschiedener Jagdhunderassen

Bei der Präsentation aller Jagdhunderassen und der Vorstellung der Jagdhornbläsergruppen, war der Festplatz vor der Hauptbühne bis auf den letzten Platz gefüllt, haben doch an diesem Tag insgesamt mehr als 1.500 Jagdaufseher/Jäger/Naturfreunde diese großartige Veranstaltung besucht. Resümierend war dieser 3. Jagdaufsehertag eine gewaltige Demonstration des noch sehr jungen Steirischen Aufsichtsjäger-Verbandes, mit der er sich weiter im Steirischen Jagd- und Jagdschutzwesen etabliert hat.

Die Kärntner Aufsichtsjäger bedanken sich bei den steirischen Jagdaufseherfreunden um LO Ing. Hanshelmut Helm für diesen unvergesslichen Tag mit einem herzlichen Weidmannsdank und –gruß über die Pack!



Foto: Reinhard Wernbacher



Ohne Zweifel ein einzigartiges Erlebnis für den Landesvorstand des KJAV mit Begleitungen war die Teilnahme an diesem 3. Steirischen Jagdaufsehertag im Freilichtmuseum Stübing. Am Foto auch die Obmänner des Tiroler und Salzburger Jagdaufseher-Verbandes, Artur Birlmair und Ing. Otto Burböck und der steirische Ljm.-Stev. und Bezirkshauptmann von Graz Umgebung, HR DDr. Burkhard Thierrichter.



Neuer Autoaufkleber des KJAV

Der Kärntner Jagdaufseher-Verband feiert im Jahr 2018 sein 45-jähriges Bestandsjubiläum. Anlässlich dieses halbrunden Geburtstages hat sich der Landesvorstand im Vorfeld entsprechend den Kopf zerbrochen und nach einer Idee des LO´s, gemeinsam mit unserem JA-Kameraden und Bildhauermeister Egon Gruber und dem Grafiker Mag. Wolfgang Kury einen neuen, dezenten Autoaufkleber mit dem Logo des KJAV (Birkhahn) und den Kärntner Farben entworfen bzw. gestaltet. Rechtzeitig zum Erscheinungstermin der Juniausgabe 2018 konnte unser Partner, die Druckerei „Satz&Druck-Team“ den Aufkleber fertigstellen.

Bei vielen auf unseren Straßen gelenkten Fahrzeugen kann man auf der Karosserie oder Heckscheibe sichtbar, den Aufkleber einer Österr. Jagdzeitung (silberfarbene Silhouette eines Auerhahnes) erkennen und daraus schließen, dass in diesem Auto höchstwahrscheinlich ein/eine Jäger(in) sitzt. Der Landesvorstand würde sich freuen, wenn sich der neue, goldene Jubiläumsaufkleber des KJAV (zum Preis von € 2,-- je Stück + € 0,70 bei gewünschter postalischen Zusendung) bald auf zahlreichen Kärntner Jägerautos aufgeklebt wiederfinden würde.

Bezugsmöglichkeiten:


Landesgeschäftsstelle des KJAV, Mageregger-Straße 175, 9020 Klagenfurt, Tel. 0463/597065 oder office@jagdaufseher-kaernten.at.
Alle Bezirkskassiere des KJAV – Namen und Tel.Nr. auf dieser HP unter dem Button „Service/Verbandsutensilien“, abrufbar!



Jagdaufseher-Prüfungsfeier 2018 im Schlosspark zu Mageregg

Nach der erfolgreichen Absolvierung des Jagdaufsehervorbereitungskurses des KJAV und der im Anschluss schweren Prüfung vor einer Kommission der Kärntner Jägerschaft, konnten am 22. Juni d.J., im Schlosspark von Mageregg 55 neue Jagdaufseher(innen) vom neuen Landesjagdreferenten LR Martin Gruber, Ljm. Dr. Ferdinand Gorton, seinem Stev. Dr. Walter Brunner, KJAV-LO-Stev. Mag. Günther Gomernig, Prüfungskommissionsvorsitzender MMag. Renate Scherling und Kursleiter Erich Furian ihr hart erarbeitetes und verdientes Jagdaufseherprüfungszeugnis in Empfang nehmen. 24 Kandidaten haben die Prüfung mit „Auszeichnung“ und 31 Kandidaten mit Erfolg bestanden. Damit kann die Kursleitung auf das bisher erfolgreichste Prüfungsergebnis zurückblicken.

Unter der kompetenten Kursleitung mit FL Erich Furian und CI i.R. Peter Pirker wurde von den Kandidaten in 16 Kurswochenendtagen seit Anfang Jänner in den Fächern – Jagdrecht, Waffen- und Schießwesen, Jagdbetrieb, Wildkunde, Hege, Verhinderung von Wildschäden, Hundewesen, Kärntner Naturschutzrecht und ausreichende Vertrautheit in der Handhabung von Jagdwaffen – das notwendige Wissen für die Prüfung erlernt. Im Verlauf der sehr würdigen Prüfungsfeier gratulierten die anwesenden Ehrengäste in kurzen Ansprachen den erfolgreichen Absolventen (die erstmals geschlossen als neue Mitglieder dem KJAV beigetreten sind) und appellierten an sie, in ihren wichtigen Funktionen als zukünftige Jagdschutzorgane und somit als „die Polizei im Jagdwesen“ ihrer großen Vorbildrolle im Kärntner Jagdgeschehen gerecht zu werden. Für die Prüfungsabsolventen sprach der „Jungjagdaufseher“ und Wildbiologe des Landes Kärnten, Mag. Roman Kirnbauer der Kursleitung für die gute Vorbereitung, der Kommission für die faire Prüfung und auch der KJ und dem KJAV für die würdige Prüfungsfeier einen herzlichen Weidmannsdank aus.

Der wiederum sehr würdigen Feier wohnten auch viele Angehörige der Prüfungsabsolventen und Funktionäre der KJ und des KJAV bei. Der Festakt wurde in gewohnter und traditionellen Weise von der „JHBG Wolfsberg“ unter der Leitung von „Jungjagdaufseher“ Ing. Gernot Koinig und dem „Chor der Kärntner Jägerschaft“ unter der Leitung von Ing. Horst Moser, jagdmusikalisch und gesanglich umrahmt.

Foto: Alfred Blaschun



Foto: 55 neue „Jungagdaufseher(innen)“ mit ihren Prüfungszeugnissen, den Kursleitern und den Ehrengästen im Schlosspark Mageregg.



(Weitere Fotos zur Prüfungsfeier 2018 sind unter dem Button "Ausbildung" oder unter Internetadresse www.fenstergucker.com abrufbar!)

4. Landesobmännertreffen der Österreichischen Jagd- und Wildschutzverbände

Am 21. und 22. Juni d.J. lud Artur Birlmair, Landesobmann des Tiroler Jagdaufseher-Verbandes und stev. Landesjägermeister, zum vierten Zusammentreffen der Landesobmänner von vier in Österreich existierenden Jagdaufseher-Verbänden – dem Steirischer Aufsichtsjäger-Verband (StAJV, Gründung 2013, dzt. 800 Mitglieder), dem Salzburger Jagdschutzverein (SJSV, Gründung 2003, dzt. 550 Mitglieder), dem Tiroler Jagdaufseher-Verband (TJAV, Gründung 1978, dzt. 1.360 Mitglieder) und dem Kärntner Jagdaufseher-Verband (KJAV, Gründung 1973, dzt. 2.150 Mitglieder).

Zielort dieses vierten informellen Erfahrungsaustausches war Zams im Tiroler Oberinntal. Nach einem freundlichen Empfang der Obmänner aus Salzburg, der Steiermark und Kärnten im Jägerheim des Tiroler Alt-Landesobmannes Hans Huber in Zams durch den Hausherrn LO Artur Birlmair, folgte die Fahrt nach Hochgallmigg, dem romantisch über dem Talboden auf ca. 1.300 m Seehöhe gelegenen Wohnort des Gastgebers. Mit einem wunderbaren Ausblick auf die Gemeinde Fließ und dem gegenüberliegenden Kaunergrat und dem Innfluss im Tal, verwöhnt mit Kaffee und Kuchen von Elisabeth Birlmair, begann ein reger Erfahrungsaustausch. Nach dem Bezug des Quartiers im Seminargasthof Kronburg, das von den Barmherzigen Schwestern von Zams geführt wird und oberhalb von Mils, einige Hundert Meter über den Talboden, in völliger Abgeschiedenheit und inmitten in der herrlichen Natur des Oberinntales liegt, wurde das Treffen in geselliger Runde bei einem delikaten Abendessen fortgesetzt.

Das Ziel dieser jährlichen Zusammenkünfte ist ein informeller Gedankenaustausch zwischen den Vorsitzenden der in Österreich existierenden Jagd- und Wildschutzverbände zu verschiedensten jagdlichen und jagdaufseherspezifischen Themen, Problemen und Anliegen in den jeweiligen Bundesländern. Viel hat sich in den einzelnen Jagdverbänden und der Jagdpolitik seit dem letztjährigen Zusammentreffen in der Steiermark geändert. In Salzburg und der Steiermark amtieren seit einem Jahr zwei neue, junge Landesjägermeister. In Kärnten trat am 1. März d.J. eine umfangreiche Jagdgesetznovelle in Kraft. Mit diesem Wechsel an der Spitze der Landesjägerschaften von Salzburg und der Steiermark sollte sich auch das bisher eher nüchterne Verhältnis zu den dort wirkenden Jagdaufseher-Verbänden verbessern, hoffen LO Ing. Otto Burböck und LO Ing. Hanshelmut Helm. In beiden Bundesländern warte man aber mit großem Interesse noch auf konkrete Signale einer sich verbessernden Zusammenarbeit. Ganz im Gegensatz zur bestens funktionierenden Kooperation der Jägerschaften in Tirol und Kärnten mit den dortigen Jagdaufseher-Verbänden.

Am Vormittag des 22. Juni hatte der Tiroler Landesjägermeisterstellvertreter für seine Gäste mit einer Fahrt durch´s Pitztal auf den Kaunergrat, dem Besuch des imposanten Naturparkhauses und einem Rundgang durch die multimediale Ausstellung „3.000 m VERTIKAL“ für einen Höhepunkt dieses Treffens gesorgt.

Mit der Rückfahrt zur Autobahnraststätte Mils und der dortigen Verabschiedung, klang dieses vierte Zusammentreffen der Obleute der Österreichischen Jagdaufseher-Verbände zu Mittag aus und soll mit einem (Jubiläums-)Zusammentreffen im nächsten Jahr in Salzburg seine Fortsetzung finden.



Foto: V.l.: LO Ing. Hanshelmut Helm - Steiermark, Gastgeber und LO des TJAV, Ljm.-Stev. von Tirol, Artur Birlmair, LO Ing. Otto Burböck – Salzburg, Alt-LO und Ehrenpräsident des TJAV, Hans Huber – Tirol und LO Bernhard Wadl – Kärnten, mit der Kirche von Kornburg im Hintergrund.





Foto: Die vier Landesobmänner am Kaunergrat. V.l.: LO Artur Birlmair, LO Ing. Hanshelmut Helm, LO Bernhard Wadl und LO Ing. Otto Burböck.



Bergwacht und KJAV bei den „Finkensteiner Gesprächen 2018“

Am 20. Juni d.J. luden der Landesleiter der Kärntner Bergwacht, Bezirkshauptmann Mag. Johannes Leitner und KJAV-LO Bernhard Wadl, einige Landesvorstandsmitglieder ihrer Organisationen zu den schon traditionellen „Finkensteiner Gesprächen“ in den GH Baumgartner Höhe, nach Altfinkenstein. Dazu fanden sich in diesem Jahr seitens der Kärntner Bergwacht wiederum der Landesleiter Mag. Johannes Leitner MBA, die Bezirksleiter von Villach und Hermagor – Josef Gangl und Johann Schabus (Leiter der „Soko Pilzschutz“), sowie der Bergwächter und Jagdaufseher Erhard Maier, ein. Seitens des KJAV nahmen die Landesvorstandsmitglieder Kurt Buschenreiter, der Villacher BO Ing. Horst Koffler, sein Stev. Dr. Walter Tischler und LO Wadl teil.


Beim folgenden Erfahrungsaustausch wurden wichtige und tagesaktuelle Themen und Problematiken aus den Bereichen Natur-, Jagd- und Wildschutz erörtert und diskutiert: So die latente Problematik mit freilaufenden Hunden und eine nötige, zukünftige Kontrollmitwirkung durch die Bergwacht, die geltenden landesrechtlichen Bestimmungen über das erlaubte/unerlaubte Pilze-, Beeren- und Zirbenzapfensammeln, die Situation um das wilde Campieren im Rahmen der Ausübung mit der Fischerei an Kärntens Flüssen und Seen, die Problematik des Mountain- und I-Bikings im Alpinbereich, aber auch des illegalen Motocrossfahrens auf Forststraßen oder das ungezügelte, verbotene Reiten in Wald und Flur. Zu all diesen Problematiken wurden die möglichen und notwendigen, exekutiven Einschreitungsmöglichkeiten von Bergwacht- und Jagdschutzorganen besprochen und erörtert.


Die anwesenden Vertreter waren sich einig, dass eine enge Zusammenarbeit der beiden Wachkörper im Interesse des Schutzes unserer Natur und Landschaft, wie auch der freilebenden Tierwelt und des Wildes von großer Bedeutung ist. Als nächste gemeinsame Aktion wurde eine weitere Staatsgrenzbegehung im Bereich des Lesachtales Anfang September besprochen bzw. fixiert. Mit einem gemeinsamen Mittagessen fanden auch die diesjährigen „Finkensteiner Gespräche“ am Fuße der Karawanken ihren erfolgreichen Ausklang.



Foto: v.l. BO Ing. Horst Koffler, Bergwacht-BL a.D. Josef Gangl, LO Bernhard Wadl, JA und Bergwächter Erhard Maier, BO-Stev. Dr. Walter Tischler, LL BH Mag. Hannes Leitner MBA, Bergwacht-BL Johann Schabus und LVM Kurt Buschenreiter.



Die 45. (Jubiläums-) Landesvollversammlung des KJAV -

mit dem Schwerpunkt auf die Nachwahl von vier Funktionen in den Landesvorstand und den Gefahren im Umgang mit sozialen Medien.

Am 14. April 2018 luden Landesobmann Bernhard Wadl und sein Landesvorstand - 138 Delegierte, weitere Verbandsmitglieder und zahlreiche Ehrengäste - zur 45. (Jubiläums-)Landesvollversammlung des Kärntner Jagdaufseher-Verbandes (KJAV) in den Kultursaal nach Gnesau, ins obere Gurktal. Der Verlauf der Vollversammlung, die von der BG-Feldkirchen unter BO Ing. Manfred Buttazoni mit Team hervorragend organisiert wurde und an der rund 250 Jagdaufseher und Gäste teilnahmen, ergab sich aus den Satzungen und der Tagesordnung, wobei der Fachvortrag von unserem Vorstandskollegen Mag. Michael Baumgartner zum Thema: „Jagd und Social Media – vom Shitstorm zur Anerkennung“,über die Problematik im Umgang der Jäger mit den sozialen Medien, den Schwerpunkt dieser Jahrestagung darstellte.

In verantwortungsvolle Funktionen des Landesvorstandes wurden aufgrund zweier Rücktritte im abgelaufenen Verbandsjahr einstimmig nachgewählt: Birgit Gattuso, MSc, zur Landesschriftführerin, Mag. Dr. Sigrid Müller zur Landesschriftführer-Stev., DI Harald Bretis, MSc, in die Funktion eines Landesvorstandsmitgliedes und Damijan Kölich in die Funktion eines Stev. Landesvorstandsmitgliedes.

Unter den zahlreichen Ehrengästen waren diesmal dabei: die LAbg. und Bgm. Andreas Scherwitzl, SPÖ und LAbg. Ferdinand Hueter, ÖVP, der LFD DI Christian Matitz, der Bgm. der Gemeinde Gnesau Erich Stampfer, die Bjm. Franz Kohlmaier – SP und Bjm-Stev. Ing. Sepp Schnabl – FE, Dr. Andreas Kleewein von BirdLife Kärnten, ChefInsp. Josef Lassnig und KontrInsp. Helmut Altmann als Vertreter der LPD-Kärnten und örtlichen Exekutive, die LO Ing. Otto Burböck aus Salzburg (mit einer Abordnung seines LV) und LO Ing. Hanshelmut Helmut aus der Stmk., der Obm. des Ktn. Almwirtschaftsvereines Ing. Sepp Obweger, HRL-Stev. und Bildhauermeister, JA Egon Gruber, Verbandsmitglied und JA Dieter Wiedemann aus Hannover, der KJAV-BO von Feldkirchen Ing. Manfred Buttazoni und sein Stev. Ing. Gerhard Köck, sowie die KJAV-Ehrenmitglieder, Ing. Max Fischer, Willi Loibnegger und ÖR Hans Ramsbacher.

BO Ing. Manfred Buttazoni wurde für seine bisher erbrachten Leistungen mit dem Verdienstzeichen in „BRONZE“ geehrt und ausgezeichnet. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von der Jagdhornbläsergruppe „Waasener Hornbläser“, und der „Familienmusik Thomas Weinzerl“ aus Leibnitz in der Südsteiermark.

Es war eine sehr würdige und informative 45. (Jubiläums-)Landesvollversammlung mit vielen sehr guten, aber auch kritischen Diskussionsbeiträgen zu den Themen – „Umgang mit öffentlichen und sozialen Medien“, „Wildfütterung in der Notzeit“, „Kraftfuttervorlage und natürliches Wildbret“, „Bewegungsjagden und Weidgerechtigkeit?“, „klassenlose Abschüsse in der Notzeit“, „Disziplinargerichtsbarkeit der KJ“, „Windkraft und ihre negative Auswirkungen auf Wildtierlebensräume“, Wolfswiederansiedelung und einhergehende Tierqualen“, u.a.m.

Eine umfassende Abhandlung über die 45. Jahrestagung erscheint in der Juniausgabe 2018 des KÄRNTNER JAGDAUFSEHER.

Alle Fotos von der gesamten Veranstaltung können unter dem Link www.fenstergucker24.at abgerufen werden.

Fotos: Alfred Blaschun


LO Bernhard Wadl und sein Landesvorstand konnten in Gnesau 124 Delegierte, viele Mitglieder und zahlreiche Ehrengäste begrüßen und willkommen heißen.




Blick ins sehr gut besetzte Auditorium der 45. (Jubiläums-)Landesvollversammlung im Kultursaal Gnesau.




Blick auf den Tisch der zahlreich in Gnesau vertretenen Ehrengäste.




Sie waren die Vertreter der Exekutive und der LPD-Kärnten in Gnesau v.l.n.r.: BO Obst. Harald Tomaschitz, PI-Kdt. KI. Helmut Altmann, LO und BI. Bernhard Wadl, VD Birgit Gattuso, MSc, CI. i.R. Peter Pirker und PI-Kdt. CI. Josef Lassnig.




Er wurde mit dem „Bronzenen Verdienstzeichen“ geehrt – der Feldkirchner BO Ing. Manfred Buttazoni, flankiert von LO Bernhard Wadl und seinen Stev. Dr. Josef Schoffnegger und Mag. Günther Gomernig.




Die drei Delegierten als Gewinner der verlosten Jagdeinladungen v.l.n.r.: LO Wadl, Julius Hübner, SP, die „Glücksfee“ Dr. Müller, Norbert Binter, VL, Ing. Gerhard Köck, FE und LO-Stev. Dr. Schoffnegger.




Die „Waasener Hornbläser“ und „Familienmusik Weinzerl“ aus der Südsteiermark sorgten für die wunderbare, jagdkulturelle Umrahmung der 45. Landesvollversammlung.



24. Österreichische Jägertagung 2018

„Welche Kräfte wirken auf die Jagd- und wie geht die Jagd damit um“? So lautete das Generalthema der diesjährigen Jägertagung vom 5. bis. 6. März in der Puttererseehalle in Aigen im Ennstal.

Österr. Jagdfläche umfasst nahezu die gesamte Landesfläche. Etwa 120.000 Jäger(innen) sind jagdlich tätig und für das Wild uns seine nachhaltige Nutzung verantwortlich. Sie sollen für gesunde und artenreiche Wildbestände sorgen, also die Biodiversität bei Wildtieren erhalten, Wildschäden in der Land- und Forstwirtschaft vermeiden helfen, bei der Versorgung von Verkehrsfallwild und beim Monitoring von Wildkrankheiten zur Verfügung stehen, sich um die Erhaltung von Wildlebensräumen kümmern und einwandfreies Wildbret zur Verfügung stellen. Und wer nicht auf eigenem Grund und Boden die Jagd ausübt, bezahlt dafür Jagdpacht oder Abschussentgelt an den Grundeigentümer und haftet verschuldensunabhängig für Wildschäden.

Jäger(innen) haben also vielfältige Aufgaben und Verpflichtungen und sie sind auch „Erfüllungsgehilfen“ für die Behörde und für andere Landnutzer und Interessensgruppen. Dennoch sind sie erheblicher gesellschaftlicher Kritik ausgesetzt und in den Medien wird vorwiegend über jagdliche Fehlhandlungen berichtet. Oft wird gefordert, dass die Jäger deutlich mehr Wild erlegen müssten, um Schäden durch Wild zu vermeiden. Andererseits gibt es Forderungen, das Erlegen von Wild und die Jagd gänzlich abzuschaffen. Bei der Lebensraumsicherung für Wildtiere, bei der alle Landnutzer einen Beitrag zugunsten des Wildes leisten können und müssten, gibt es jedoch erstaunlich geringe Bereitschaft unserer Gesellschaft zur Rücksichtnahme auf das Wild.

Viele Gesellschaftsgruppen wirken auf die Jagd mit teils gegensätzlichen Forderungen ein. Wie soll die Jagd damit umgehen? Wie kann sie ihre nützliche Funktion für das Gemeinwohl angemessen zum Ausdruck bringen? Steht sie sich vielleicht selbst im Weg? Was kann Politik, was der Forst & Jagd-Dialog, was die Interessensvertretung und was jeder einzelne Jäger dabei leisten? Welche Chancen gibt es? Diese Fragen und mögliche Antworten darauf sollen konstruktiv diskutiert werden! So lautet das Vorwort des Organisationskomitees um Univ.-Doz. Dr. Karl Buchgraber im schriftlichen Tagungsbericht.

Zahlreiche, hochkarätige Referenten und ca. 850 Jäger(innen) vom Boden- bis zum Neusiedlersee und weit darüber hinaus, nahmen auch an der diesjährigen Tagung im Ennstal teil. So auch eine Abordnung des Landesvorstandes des Kärntner Jagdaufseher-Verbandes, wie auch zahlreiche Funktionäre und Mitglieder der Kärntner Jägerschaft und des KJAV.

Eine Umfangreiche Abhandlung über diese Tagung erscheint in einer der kommenden Ausgaben des KÄRNTNER JAGDAUFSEHER.



Foto: v.l.: Hauptorganisator Univ.-Doz. Dr. Karl Buchgraber mit LO Bernhard Wadl und Mitgliedern des Landesvorstandes, des Bezirksvorstandes Villach und weitere JA-Kameraden.



Das neue Kärntner Jagdgesetz!

Am 6. Februar 2018, wurde das neue Kärntner Jagdgesetz mit LGBl. Nr. 13/2018 kundgemacht (siehe Link). Es tritt am 1. März 2018 in Kraft. Einen zusammenfassenden Überblick finden Sie in der kommenden Ausgabe des „Kärntner Jäger“, in Kürze wird auch eine Textausgabe mit Erläuterungen erscheinen.



Neue Verbandsutensilie - ein "Erste-Hilfe-Set" für den Jagdaufseherrucksack!

Ein lang gehegter Wunsch vieler Mitglieder wurde vom Landesvorstand umgesetzt! Im Zusammenwirken mit unserer Druckerei Satz&Druck-Team, der Fa. Pullnig-Promotion, einem aktiven Notarzt und der Klagenfurter Landschafts-Apotheke (Mag. Herbert Auer) wurde dieses "Erste-Hilfe- Set" für jeden Jagdaufseherrucksack zusammengestellt.

Die rotgefärbte Goretex-Tasche hat eine Größe von 16 x 13 cm und ein Gewicht von 31 dkg im gefüllten Zustand. Auf einer Seite ist das Logo des KJAV und auf der anderen Seite sind die wichtigsten Notrufnummern aufgedruckt. Das Set wurde von der Klagenfurter Auerapotheke mit den wichtigsten medizinischen Utensilien bzw. Verbandsmaterialen befüllt, die für eine Erste-Hilfe- Leistung nach einem Jagdunfall unbedingt notwendig sind. Die Mindesthaltbarkeitsdauer beträgt zwei Jahre! Die Taschen werden zum Vorzugspreis von € 25,-- je Set als neue Verbandsutensilie an unsere Mitglieder abgegeben. Die Erste-Hilfe- Sets können über unsere Landesgeschäftsstelle (persönlich oder postalisch) und alle Bezirkskassiere bezogen werden.
Der Landesvorstand empfiehlt jedem Mitglied, sich dieses äußerst wichtige Erste-Hilfe-Packet für den Jägerrucksack anzuschaffen. Es kann im Notfall Leben retten !!



Neue Polo-Shirt mit Vereinslogo!

Eine Neuauflage der begehrten Polo-Shirts (in der Farbe "Tannengrün") mit dem Vereinslogo, sind ab jetzt wieder in allen Größen erhältlich!





















Zum 2. Steirischen Aufsichtsjägertag nach Leibnitz ...

... lud am 9. September der Landesvorstand des Steirischen Aufsichtsjägerverbandes mit seinem LO Ing. Hanshelmut Helm, eine Abordnung des Kärntner Jagdaufseher-Verbandes mit LO Bernhard Wadl, seinem Stellv. Mag. Günther Gomernig und den Vorstandskollegen Kurt Buschenreiter und Andreas Wech ins dortige Schloss Laubegg. An dieser Stätte wurde vor vier Jahren dieser junge Steirische Verband aus der Taufe gehoben.

Dieser Einladung sind auch rund 150 Verbandsmitglieder, Ehrengäste und Angehörige des StAJV gefolgt. Zur großen Freude unserer Steirischen Kollegen, hat erstmals an einer Großveranstaltung ihres Verbandes auch der Landesjägermeister teilgenommen. Nach einer von Jägerpater Egon Homann zelebrierten Messe in der Schlosskapelle, wunderbar umrahmt von der Waasener Hornbläserfamilie, war vor allem das Schlusslied – Die Waldandacht – als Hornsolo mit Orgelbegleitung vorgetragen -, den ganzen Tag über Gesprächsthema. Danach begaben sich alle Teilnehmer in den angeschlossenen Seminarsaal. LO Ing. Hanshelmut Helm begrüßte alle Teilnehmer und Ehrengäste und freute sich über das große Interesse an der Veranstaltung. In kurzen, lobenden und anerkennenden Grußbotschaften wandten sich Ljm. Baron Franz Mayr-Melnhof-Saurau, LO Bernhard Wadl und der Leibnitzer Bjm. Mag. Ing. Neubauer an die versammelten Steirischen Jagdaufseherkameraden.

Mittagszeit unter schattigen Bäumen im Schlosspark …

Die Mittagspause verbrachten alle Teilnehmer bei herrlichem Spätsommerwetter unter schattigen Bäumen im wunderschönen Schlosspark. Die ehrwürdigen Gebäude beherbergen unter anderem auch die Landesleitzentrale des Steirischen Roten Kreuzes und der Rettung. In der Zwischenzeit ist auch der prominente Gastreferent des Tages, der Tiroler Landesjägermeister DI Toni Larcher am Veranstaltungsort eingetroffen. Am Mittagstisch bot sich gemeinsam mit dem Steirischen Landesjägermeister und dem ebenfalls anwesenden Karl Prinz von und zu Liechtenstein (ein deklarierter Windkraftgegner) die Möglichkeit eines interessanten und reichhaltigen Erfahrungsaustausches. Ab 13.30 Uhr, erreichte der 2. Steirische Aufsichtsjägertag mit dem Gastreferat von LJM. Larcher zum Thema „Das Jagdwesen, Jagd- und Wildschutz in Tirol“ seinen Höhepunkt. LJM Larcher stellte zunächst den Tiroler Jägerverband vor. Am Beginn seiner Amtszeit hat er die Geschäftsstelle des LJV mitten in die Innsbrucker Innenstadt verlegt, wo sie als Treff für Jäger und Nichtjäger zur Verfügung steht. Jetzt werden dort auch verschiedenste Wildprodukte verkauft. Unter seiner Führung wurde auch die Ausbildung der Jäger und Aufsichtsjäger völlig neugestaltet. Ein Thema war auch, dass auf Larchers Bestreben hin, sich alle Tiroler Jäger auf den Fuchsbandwurm untersuchen lassen sollten. Bei einer Inkubationszeit von 30 Jahren sollte dies im Gesundheitsinteresse eines jeden Jägers sein. LJM Larcher betonte auch die gute Zusammenarbeit mit dem Tiroler Jagdaufseher-Verband. Seine erste jagdliche Funktion war stellv. Landesobmann der Jagdaufseher, nun ist der Obmann des Jagdaufseher-Verbandes Artur Birlmair, sein Stellvertreter als Landesjägermeister. Larcher wies auch darauf hin, dass die „Dachmarke Jagd Österreich“ von großer Bedeutung sein werde, zumal sich auch viele Jagdgegner immer stärker positionieren würden. Die Öffentlichkeitsarbeit sei enorm wichtig. Die wichtigste Öffentlichkeitsarbeit die keinen Cent kostet, sei aber immer noch das korrekte Verhalten eines jeden einzelnen Jägers. Larcher wies auch auf die große Bedeutung von Wildbret hin. Es ist ein wichtiges Nahrungsmittel und muss von uns Jägern dementsprechend gut angeboten und präsentiert werden. In Tirol läuft diese Schiene unter dem Namen „WILDes Tirol“. Er selbst erlege nur noch solche Stücke, wo er das Wildbret auch selbst esse.

Zum Abschluss der Veranstaltung erfolgte durch die beiden LO-Stellv. Petra Schweighofer und Franz Kohlbacher, die Übergabe der Prüfungszeugnisse, Abzeichen und Aufkleber an die neuen „Jungjagdaufseher“, die zuvor in Verbandskursen für die schwere Prüfung vorbereitet wurden.

Der 2. Steirische Aufsichtsjägertag endete wie es sich gehört, bei einigen Achterl´n Wein und informativen Gesprächen am Stehtisch. Der Tiroler Landesjägermeister und die Vorstandsmitglieder des KJAV erwiesen sich dabei als am längsten standfest …



Die Delegation des KJAV mit den LO´s des StJAV und Ehrengästen: V.l.: Andreas Wech, Kurt Buschenreiter, LO-Stev. Mag. Günther Gomernig, LO Wadl, LO-Stev. Petra Schweighofer, Karl Prinz von Lichtenstein, LO Ing. Hanshelmut Helm, LJM. DI Larcher und LJM. Franz Baron Mayr-Melnhof.





Erstmals konnte der Steirische LJM. Franz Baron Mayr-Melnhof-Saurau bei einer Veranstaltung des Steirischen Jagdaufseher-Verbandes begrüßt werden.





Die Landesjägermeister von Tirol, DI Toni Larcher und der Steirische Landesjägermeister – flankiert von LO Bernhard Wadl und LO Ing. Hanshelmut Helm.



Der Landesvorstand auf Fachexkursion zur Trappenbalz im Burgenland

Kurt Buschenreiter, Mitglied des Landesvorstandes und Hobbyornithologe hat mit seiner Frau Carmen am 18. u. 19. März in Illmitz/Seewinkel vor Ort ein sehr schönes und interessantes Exkursionsprogramm zusammenstellt. Am 29. April früh morgens begann für 16 Teilnehmer(innen) vom Parkplatz Mageregg aus die Reise mit einem Autobus in Richtung Illmitz, in den Burgenländischen Seewinkel. Nach der Einnahme des Mittagessens im Hotel Post wurden die Kärntner Jagdaufseher vom pensionierten VS-Direktor und weit über das Burgenland hinaus bekannten Hobbyornithologen Rudolf Triebl empfangen und begrüßt. Mit ihm ging es am Nachmittag in Richtung Andau an die Ungarische Staatsgrenze an den Rand einer Freifläche des NP-Neusiedler Sees. Von einem Beobachtungsstand konnten auf eine Entfernung von 700 bis 1.000 m insgesamt neun Trappen gesichtet werden - drei bis vier Hähne davon in vollem Balzgehabe. Ein einmaliges Naturschauspiel für die Kärntner Jagdaufseher, denen sich LFD DI Christian Matitz und Landeswildbiologe Mag. Roman Kirnbauer als Exkursionsteilnehmer angeschlossen haben.

Nach einer anschließenden Besichtigung der Brücke von Andau am 1er-Kanal (Abfluss des Neusiedler Sees) und der Ungarischen Staatsgrenze ging die Fahrt zurück in Richtung „Lange Lacke“ – einem bekannten Vogelparadies dieser Gegend. Die Beobachtung eines Seeadlers beim erfolgreichen Fischfang war an diesem Tag ein weiterer Höhepunkt. Unzählige Graugänse, bereits mit ihren Küken auf Futtersuche, wohin man auch sah. Die Beobachtung verschiedenster Arten von Limikolen, aber auch unzähliger Hasen, Fasane und Feldrehsprünge rundeten das Bild dieser weitgehend naturbelassenen, niederwildreichen Pusztalandschaft ab.

Um 09 Uhr des nächsten Tages wurde die Kärntner Exkursionsgruppe von einer Pferdekutsche beim Quartier abgeholt und es ging mit zwei PS gemütlich in Richtung Sandeck ans Ufer des Neusiedler Sees. Auf der Fahrt dorthin wieder das Bild der unendlichen Weiten der Puszta und der typischen Salzlacken mit unzähligen dort auf Nahrungssuche aufhältigen Wasservogelarten. Und wiederum links und rechts des Weges Graugänse, Fasane und Hasen wohin man auch sah. Der letzte Zwischenstopp folgte in Sandeck bei den berühmten weißen Eseln, bevor es in Richtung Schiffsanlegestelle an das Ufer des Neusiedler Sees ging. Nach dem Mittagessen wartete mit der Schiffsüberquerung des „Burgenländischen Meeres“ in Richtung Mörbisch der letzte Höhepunkt dieser Reise. Von dort ging es mit dem Bus über Rust und Eisenstadt wieder zurück in die Kärntner Heimat. Dank der perfekten Organisation von Kurt Buschenreiter und der kompetenten Führung von Rudi Triebl vor Ort, wird dieser Ausflug für die Kärntner Jagdaufseher in diese einzigartige Landschaft Österreichs sicherlich ein unvergesslicher bleiben.


Fotos: Andreas Wech und Sonja Tischler

Der Landesvorstand mit Damen auf einem Trappenbeobachtungsstand in Andau.





Balzende Großtrappen – für die Kärntner Exkursionsgesellschaft – ein einzigartiger und unvergesslicher Anblick.





Der Reiz der pannonischen Tiefebene und Pusztalandschaft des Burgenlandes.





Die 44. Landesvollversammlung des KJAV -

als bisher umfangreichste Informationsveranstaltung über Windkraftanlagen und ihre Auswirkungen auf die Natur und Landschaft Kärntens.

Am 8. April 2017 luden Landesobmann Bernhard Wadl und sein Landesvorstand - 138 Delegierte, weitere Verbandsmitglieder und eine große Anzahl von Ehrengästen - zur 44. Landesvollversammlung des Kärntner Jagdaufseher-Verbandes (KJAV) in den Kultursaal Latschach am Faaker See. Der Verlauf der Vollversammlung, die von der BG-Villach unter BO Ing. Horst Koffler mit Team hervorragend organisiert wurde und an der knapp 300 Jagdaufseher und Gäste teilnahmen, ergab sich aus den Satzungen und der Tagesordnung, wobei der Informationsvortrag von Herbert Jungwirth, MBA, vom OÖ Alpenverein, zum Thema: "Stahlmonster bedrohen Kärntens Wildtierlebensräume und Landschaftsbild“, über die Problematik der Errichtung von Windkraftanlagen in Kärntens Alpinzone, den Schwerpunkt dieser Tagung darstellte.

Unter den zahlreichen Ehrengäste waren diesmal dabei, Landesjagdreferent LR Mag. Gernot Darmann, LAbg. und Bgm. Andreas Scherwitzl, LAbg. u. Bgm. Ferdinand Hueter, LAbg. DI Michael Johann, Bgm. und BR Christian Poglitsch, Ljm. Dr. Ferdinand Gorton, seine beiden Stellv. Dr. Walter Brunner und Sepp Monz, die Bjm. Ing. Wolfgang Oswald – VI, Franz Kohlmaier – SP, Ing. Walter Theuermann – WO, Dietmar Egger – KL, BH und LL der Ktn. Bergwacht Mag. Johannes Leitner, Dr. Andreas Kleewein und Obstlt. Gerald Malle von BirdLife Kärnten, Obst. Adolf Winkler als Vertreter der Exekutive und LPD-Kärnten, die LO Ing. Otto Burböck aus Salzburg und LO Ing. Hanshelmut Helmut aus der Stmk., Obm. des Almwirtschaftsvereines Ing. Sepp Obweger, Karl Prinz von und zu Lichtenstein aus der Stmk., Hofrat und EM der KJ, Dr. Anton Kranner, KR Ing. Werner Mattersdorfer von der LWK, Prior von Kärnten des ISHO Dr. Helmut Racic, Wildbiologe der Ktn.LReg. Mag. Roman Kirnbauer sowie die EM des KJAV, Ing. Max Fischer, Willi Loibnegger und ÖR Hans Ramsbacher.

Fünf verdiente Funktionäre (BO-Stv. Hannes Schifrer, KL Erich Furian, BO Ing. Peter Gadner, BO-Stv. Ing. Martin Granig und Andreas Ulbing) wurden mit den Verdienstzeichen in „SILBER“ und „BRONZE“ geehrt und ausgezeichnet. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von der Jagdhornbläsergruppe „Jagdmusik Villach“, unter der musikalischen Leitung von Julius Stöffler.

Es war eine äußerst informative und spannende Landesvollversammlung mit zahlreichen kontroversiellen und teils emotionalen Diskussionsbeiträgen über ein Für und Wider von Windkrafträdern in Kärntens wunderschöner Alpinlandschaft.

Für eine großartige Fotodokumentation über die Tagung hat wiederum Fredy Blaschun gesorgt - einsehbar unter www.fenstergucker.com !

Eine umfassende Abhandlung über die 44. Jahrestagung erscheint in der Juniausgabe 2017 des KÄRNTNER JAGDAUFSEHER.



Fotos: Alfred Blaschun

Der neue Landesvorstand lud zu einer äußerst erfolgreichen 44. LVV an den Faaker See. V.l: Ing. Klaus Lassnig, Kurt Buschenreiter, Peter Pirker, LO-Stev. Dr. Josef Schoffnegger, LO Bernhard Wadl, Gastreferent Herbert Jungwirth, LO-Stev. Mag. Günther Gomernig, LSchriftf. Thomas Kummer, LK Mag. Gerhard Memmer, Ing. Stephan Pirker, Andreas Wech und der Villacher BO Ing. Horst Koffler.





Erstmals seit vielen Jahren konnte LO Wadl mit LR Mag. Gernot Darmann auch wieder einen Landesjagdreferenten bei einer LVV des KJAV willkommen heißen.





Mit der Überreichung eines „Verbandsoskars“ bedankte sich Bernhard Wadl beim Gastreferenten Herbert Jungwirth, MBA, für seine detaillierten Informationen über die Windkraft und ihre Auswirkungen auf Umwelt und Mensch.





Die ausgezeichneten Funktionäre: V.l.: Andreas Ulbing, Hannes Schifrer, Erich Furian, Ing. Martin Granig und Ing. Peter Gadner – flankiert vom LO, seinen beiden Stellvertretern und den Ehrengästen Ljm. Dr. Gorton, LR Mag. Darmann, LAbg. Hueter und LAbg. DI Johann.





Blick ins Auditorium der 44. Landesvollversammlung. Mit knapp 300 Teilnehmern (Mitgliedern, Delegierten und Ehrengästen) wird die Jahrestagung 2017 am Faaker See sicherlich in die Verbandsgeschichte Eingang finden.



Konstituierende Landesvorstandssitzung in Mageregg

Am 1. Juni d.J. um 19.00 Uhr, lud LO Bernhard Wadl die Mitglieder des im Rahmen der 43. Landesvollversammlung neu gewählten, erweiterten Landesvorstandes (Vorstandsmitglieder, Bezirksobmänner und Stellvertreter) noch vor der Sommerpause zur sogenannten konstituierenden Landesvorstandssitzung nach Mageregg. Vor Sitzungsbeginn wurde im Schlosspark von unserem Fotografen Alfred Blaschun ein Gruppenfoto des Vorstandes angefertigt. Der LO durfte vor allem die neu gewählten Mitglieder in dieser Runde besonders herzlich willkommen heißen. Im Rahmen der Tagesordnung war eine Vorstellungsrunde vorgesehen, in der sich alle Anwesenden mit einer Kurzbiographie vorstellten. Nach dem Bericht des Landesobmannes folgte der Bericht der Kursleitung zur erfolgreichen Abführung des Jagdaufsehervorbereitungskurses 2016 und dem Ergebnis der nachfolgenden Prüfungen. In dieser Sitzung wurde ein schon länger geplantes Projekt mit einem einstimmigen Beschluss umgesetzt. Als neue Verbandsutensilie wird den Mitgliedern für den Jagdaufseherrucksack in Bälde ein "Erste-Hilfe Paket" angeboten werden.

Intensiv diskutiert wurden im Rahmen der Tagesordnung die Fortsetzung der Fortbildungsoffensive und Inhalte zur anstehenden Novelle zum Kärntner Jagdgesetz. Mit einigen Anregungen, Vorschlägen und Themen für die zukünftige Verbandsarbeit bis 2021 endete sie Sitzung und der LO schloss mit den besten Wünschen für einen schönen, erholsamen und jagdintensiven Sommer. Nach Tagungsende versammelte sich der Vorstand noch zu einem gemeinsamen und geselligen Abendessen im Jägerstüberl.





Foto: Der neue Landesvorstand des KJAV anlässlich der konstituierenden Sitzung in Mageregg





Das Kärntner Jagdgesetz von Dr. Helmut Arbeiter



Im Format DIN A4; färbiger Umschlag; 166 Seiten Fließtext ohne Fotos; Broschürenform; aufbereitet in 10 Kapitel; A: Allgemeiner Teil; B: Die Verpachtung; C: Die Verwertung der Gemeindejagd; D: Die Jagddokumente; E: Jagd- und Wildschutz; F: Schonvorschriften; G: Die Jagdbetriebsführung; H: Im Namen der Republik; I: Jagd- und Wildschäden; J: Beiräte, Jagdkataster, Strafbestimmungen.

Dieser Lernbehelf wurde für die Vorbereitung zur Jagdaufseherprüfung geschrieben, kann aber auch für die Jungjägerausbildung herangezogen werden. Das Kärntner Jagdgesetz ist in der aktuellen Fassung dargestellt und wird vom Autor anhand von praktischen Beispielen erläutert und kommentiert. Die Lernbroschüre kann zum Preis von € 25,-- in der Landesgeschäftsstelle des Kärntner Jagdaufseher-Verbandes, 9020 Klagenfurt, Magereggerstr. 175, Tel. 0463-597065, oder bei den acht Bezirkskassieren des KJAV bezogen werden.

Neue Hundehalterinformationstafel !



Das Problem ist hinlänglich bekannt! Unverwahrte, nicht angeleinte und freilaufende und wildernde Hunde sind zu fast jeder Jahres-, Tages- und Nachtzeit in der freien Landschaft, unseren Wildtierlebensräumen und Revieren anzutreffen. Die schon fast wöchentlich an die Wildrissdatenbank der KJ gemeldeten Wildrisse, verursacht durch reißende Hunde, sind selbstredend.



Aus diesem Grunde hat der Landesvorstand der KJ beschlossen, für die betroffenen Revierinhaber im Lande eine einheitlich beschriftete "Hundehalterinformationstafel" zu produzieren. Die Tafel ist im Format DIN A3 gehalten, mit schwarzer Schrift auf gelbem Untergrund in Aluverbund gefertigt. Hundehalter werden in drei Sprachen (Englisch, Italienisch und Deutsch) ersucht, ihre Vierbeiner in sensiblen Wildtierlebensräumen unbedingt an der Leine zu führen. Der Text schließt mit den Logos der KJ und des KJAV ab. Die Produktionskosten der Tafel sind von der KJ und dem KJAV stark gestützt. Die Tafel wird ab sofort in der LGS der Kärntner Jägerschaft im Jägerhof Mageregg zum Preis von € 5,- je Stück abgegeben.


Sehr geehrte Jagdaufseherin, Sehr geehrter Jagdaufseher,
Werte Interessierte und Freunde des Kärntner Jagdaufseherverbandes!

Herzlich Willkommen auf der neuen Website der KJAV!

Unser erster Webauftritt war in die Jahre gekommen. Er wurde 2009 von unserem Vorstandsmitglied Dr. Jörg Wrensik erstellt und seither betreut, wofür sich der Landesvorstand auch ganz herzlich bei ihm bedanken möchte. Wir haben in den letzten Monaten versucht, eine zeitgemäße, moderne sowie übersichtliche Plattform zu gestalten, in der wir nicht nur der Information unserer Mitglieder sondern vor allem der Natur- und Tierwelt in unserer Heimat einen besonderen Stellenwert gegeben möchten. In einer Zeit, in der die Jagdausübung speziell im Internet einer immer vielfältigeren Kritik ausgesetzt ist, ist es uns ein großes Anliegen, Natur- und Tierwelt mit den Augen von Jägern und Jagdaufsehern zu zeigen. Wir sind sehr stolz darauf, dass uns kein geringerer als Otmar Penker dafür exklusiv Kurzfilme unserer heimischen Wildarten zur Verfügung stellt, die Sie hier auf der Startseite unserer Homepage begrüßen werden. Auch die Fotomeile von Dietmar Streitmaier wurde mit vielen neuen faszinierenden Bildern ergänzt und neu gestaltet. Das aktuelle Verbandsgeschehen sowie ein Pressespiegel mit Links zu aktuellen Themen sollen zusätzlich zum bereits gewohnten Inhalt für möglichst viel Information sorgen. Wir freuen uns sehr, Sie hier auf unserem neuen Internetportal begrüßen zu dürfen und nehmen sehr gerne Feedback und Anregungen entgegen.

Der Landesvorstand


Einrichtung einer Datenbank für Wildrisse bei der KJ

Aufgrund der Dauerproblematik mit freilaufenden, wildernden und hetzenden Hunden zu allen Jahreszeiten hat der Landesvorstand der KJ beschlossen, auf der Homepage der KJ eine Datenbank für die Dokumentation von Wildrissen in Kärntens Revieren einzurichten. Verwaltet und bearbeitet wird diese Datenbank vom Wildbiologen der Kärntner Jägerschaft. Es ergeht somit an alle Jäger(innen) und Jagdschutzorgane die Einladung, Wildrisse fotographisch zu dokumentieren und mit einem kurzen Sachverhaltsbericht samt Rückrufnummer (wo, wann, wie, welcher Hund, welches Wild, was wurde veranlasst usw.) umgehend über die HP mit Namen, Adresse und Handynummer des Melders der Wildrissdatenbank der KJ zu übermitteln.
Die KJ wird jeden Vorfall sofort in Form einer Presseaussendung den Kärntner Medien zur Berichterstattung weiterleiten. Damit soll die Bevölkerung und Öffentlichkeit auf diese scheinbar unlösbare Problematik aufmerksam gemacht und hinsichtlich unbelehrbarer Hundehalter sensibilisiert werden. Gleichzeitig werden diese gesammelten Daten gespeichert und für Initiativen zu einer Verschärfung der Verwahrungs- und Strafbestimmungen für Hundehalter (Gesetzesnovellen) herangezogen.


Behördliche Hundehaltungsvorschriften

Wildrissmeldung – Vorgehensweise: Auf der Startseite der Homepage der KJ ist rechts unten der Link - Mitteilung von Rissen die durch Hunde verursacht werden - zu finden. Im angeschlossenen Formular mögen alle relevanten Daten eingetragen und an den Wildbiologen der KJ gemailt werden.

www.kaerntner-jaegerschaft.at
TelNr.: 0463-511469 DW 18