Schriftzug KJAV

Für Jagd- & Wildschutz

Aktuelles

7. Staatsgrenzbegehung in den Karnischen Alpen

Im Rahmen der traditionellen „Finkensteiner Gespräche“ im Juni d.J. mit Amtsträgern der Kärntner Bergwacht und des Kärntner Jagdaufseherverbandes (KJAV) wurde vereinbart, eine 7. Staatsgrenzbegehung entlang der österreichischen/italienischen Staatsgrenze im Bereich der Karnischen Alpen/Lesachtal, durchzuführen.

Am 7. Oktober war um 08.00 Uhr bei der Eni-Tankstelle in Kötschach Treffpunkt der angemeldeten Teilnehmer und erfolgte die Weiterfahrt in Fahrgemeinschaften durch das Lesachtal (St. Jakob, Birnbaum, Mattling, Durnthal, Rüben, Stabenthein) bis zur Abzweigung Niedergail. Von der Ortschaft Niedergail weiter ins Niedergailer Tal bis zum Parkplatz vor der Kreuthner Alm. Von dort erfolgte dann zu Fuß der Aufstieg zur Kreuthner Hütte (1.457 m), weiter zur Podlaniger-Alm – Lahnerjoch (1.988 m), weiter entlang des Karnischen Höhenweges in Richtung Giramondopass bis zur Kreuzleithöhe (2.160 m). Nach einer verdienten Pause sammelten sich die Teilnehmer zum Abstieg ins Niedergailer Tal, zurück zum Ausgangspunkt der Begehung. Nach einer Gehzeit von rund fünf Stunden, war die Rückfahrt nach Liesing der weitere Tagesablauf, wo schließlich im Gasthof „Mascha“, im Beisein des Lesachtaler Bürgermeisters Johann Windbichler und des JA-Kameraden Gottlieb Unterguggenberger die Abschlussbesprechung stattfand.

Die Staatsgrenzbegehung 2019 war eine der „besonderen Art“, mit einem gewaltigen Hirschbrunftszenario im Talschluss des Niedergailer Tales und dem Anblick von zahlreichen Gams am Wanderweg zum Lahner Joch und zurück. Ein herzlicher Weidmannsdank dem Organisator, Bergwächter und Jagdaufseher Erhard Maier. Ein ausführlicher Bericht erfolgt in der Dezemberausgabe 2019 des KÄRNTNER JAGDAUFSEHER.



Foto: Maria Fankhauser

Teilnehmer der Grenzbegehung v.l.: Alpinpolizist AI. Heribert Patterer, BO a.D. Walter Fankhauser, BPK-Stev. CI. Paul Schnabl, BO-Stev. Dr. Walter Tischler und seine Frau Sonja, Bergwächter Helmut Huber, JA Erhard Maier, LVM Kurt Buschenreiter, LO Bernhard Wadl und LL und BH. Mag. Johannes Leitner.



5. „Jubiläums“-Landesobmänner treffen der Österreichischen Jagd- und Wildschutzverbände

Am 8. und 9. August d.J. lud OFö. Ing. Otto Burböck, Landesobmann des Salzburger Jagdschutzvereines, zum fünften Zusammentreffen der Landesobmänner von fünf in Österreich existierenden Jagdaufseher-Verbänden – dem Steirischer Aufsichtsjäger-Verband (StAJV, Gründung 2013, dzt. 950 Mitglieder), dem Salzburger Jagdschutzverein (SJSV, Gründung 2003, dzt. 560 Mitglieder), dem Tiroler Jagdaufseher-Verband (TJAV, Gründung 1978, dzt. 1.400 Mitglieder) und dem Kärntner Jagdaufseher-Verband (KJAV, Gründung 1973, dzt. 2.200 Mitglieder). Nicht teilgenommen hat der Landesobmann des Verbandes der Vorarlberger Jagdschutzorgane.

Zielort dieses fünften informellen Erfahrungsaustausches war der Fremdenverkehrsort Flachau im Salzburger Pongau. Am späten Nachmittag des 8. August erfolgte der freundliche Empfang der Obmänner aus Tirol, der Steiermark und Kärnten im Ferienhaus von Otto und Christl Burböck, Am Hammerrain, direkt neben dem Ennsfluss, durch die Hausherrin und die Pongauer Bezirksobfrau Anna Schartner. Mit dem aus terminlichen Gründen etwas später eintreffenden LO Ing. Burböck, folgte am frühen Abend die Fahrt nach Radstadt/Löwenau, zur Werkstätte des weithin bekannten Holzkünstlers Josef Habersatter vlg. „Sauschneid´Sepp“. Es brauchte für alle Gäste nur eine halbe Stunde Unterhaltung in seiner Werkstätte, um zu resümieren, dass es sich bei diesem Mann um ein echtes „Pongauer Original“ handelt. Bei einem gemütlichen Abendessen in einem herrlich gelegenen Berggasthof ob Flachau, mit reichhaltigen und interessanten Erfahrungsaustausch zwischen den Landesobmännern fand der erste Tag einen geselligen Ausklang.

Am Vormittag des 9. August hatte der Salzburger LO für seine Gäste mit einem Besuch der „Prechtlalm“ in Flachauwinkl und einer Einkehr in der Almwirtschaft der Familie Hubert Rettensteiner noch einen besonderen Höhepunkt dieser jährlichen Zusammenkunft zu bieten. Vater und Tochter Kathi sind selbst passionierte Jäger und so war der Aufenthalt dort ein sehr kurzweiliger. Nach herzlicher Verabschiedung durch die Gastgeber klang dieses fünfte „Jubiläums“-Zusammentreffen der Obleute der Österreichischen Jagdaufseher-Verbände am frühen Nachmittag aus und soll mit einem Zusammentreffen im nächsten Jahr in den Kärntner Nockbergen seine Fortsetzung finden.



Foto: V.l.: LO Bernhard Wadl – Kärnten, Gastgeber LO Ing. Otto Burböck – Salzburg, LO Ing. Hanshelmut Helm – Steiermark und der LO des TJAV und Ljm.-Stev. von Tirol, Artur Birlmair, in der Jagdstube des Gastgebers.



Exkursion der BG-Hermagor in den Nationalpark Hohe Tauern

Am Samstag dem 22. Juni startete ein Reisebus voll Mitglieder der BG-Hermagor mit BO Sigi Wallner an der Spitze zu einer Exkursion in den NP Hohe Tauern nach Großkirchheim. Die Fahrt mit einem Reisebus der Fa. Wilhelmer Reisen führte in aller Früh von Kötschach über den Gail- und Iselsberg nach Großkirchheim ins ober Mölltal. Dort trafen die Gailtaler Aufsichtsjäger dann die zwei Ranger des NP Hohe Tauern, Ing. Markus Lackner und Gerald Lesacher, von denen sie in die Geschichte des NP und auch ein abgeschlossenes Gamswildprojekt eingeführt wurden. Von dort ging es mit dem Bus zur Franz-Josefs-Höhe, von wo aus eine kleine Wanderung mit erfolgreicher Steinwildbeobachtung gestartet wurde. Es war für alle Teilnehmer ein schöner und lehrreicher Ausflug ins Revier der Steinböcke am Fuße des Großglockners. Nach einem gemütlichen und geselligen Ausklang mit Speis und Trank begaben sich die Hermagorer Jagdaufseher wieder auf die Heimreise ins Gailtal. Ein umfangreicher Bericht wird in der Septemberausgabe 2019 des KÄRNTNER JAGDAUFSEHER erscheinen.





Feierliche Prüfungsfeier der Jagdaufseher mit Zeugnisüberreichung in Mageregg

Für die Jungjagdaufseher gab es von Jänner bis April 2019 eine anstrengende Zeit des Zuhörens und des Lernens. Im Mai gab es die Zeit, das erworbene Wissen bei den Prüfungen unter Beweis zu stellen. Am 28. Juni d.J. kam um 14:00 Uhr im Jägerhof Mageregg die Zeit des Feierns.

An seinem letzten Tag als Kärntner Landesjägermeister moderierte Dr. DI Ferdinand Gorton diese würdige Feier in gewohnter Manier. Zwei Berufsjäger, Mag. Martin Grünwald und Franz Weishaupt, und 45 nebenberufliche Jagdaufseher konnten an diesem Tag geehrt werden.

Der erste Gratulant war Landesrat Martin Gruber. Er zollte den Kandidaten großen Respekt für die erbrachten Leistungen und forderte alle Jäger auf, Geschlossenheit zu zeigen. Die Vorsitzende der Prüfungskommission, Frau MMag. Renate Scherling, erinnerte, dass die schwierige Prüfung eigentlich erst die Vorbereitung dafür war, den Jagdschutzdienst zu versehen, bei dem es unter Umständen auch sehr heikle Situationen geben könnte.

Der Kursleiter Erich Furian dankte seinem Stellvertreter Peter Pirker und gratulierte allen Prüfungsabsolventen zu ihrer Leistung und bedankte sich für ihr Engagement. Er sprach auch die vielen Angehörigen an, dass die für die ganze Familie belastende Zeit des Lernens und der Prüfungen nun endlich vorbei sei. LO-Stev. Dr. Josef Schoffnegger bedankte sich bei den Absolventen, die geschlossen dem Kärntner Jagdaufseherverband beigetreten sind.

Im Namen des Kurs- und Prüfungsabsolventen sprachen Dr. Georg Koinig und Olympiasieger Fritz Strobl. Sie berichteten aus ihrer Sicht vom enormen Stoffumfang und bedankten sich einerseits bei den Vortragenden und namentlich bei der Kursleitung Furian und Pirker aber andererseits auch bei der Prüfungskommission für die überaus faire Prüfung. Da sowohl einige Vortragende als auch viele Vertreter der Prüfungskommission anwesend waren, konnten diese direkt angesprochen werden. Musikalisch umrahmt wurde diese Feier vom Chor der Kärntner Jägerschaft unter der Leitung von Ing. Horst Moser und der Jagdhornbläsergruppe Bärental unter Obmann Helmut Themessl und Hornmeister Franz Feichter.

Foto: Alfred Blaschun



Foto: neue „Jungagdaufseher(innen)“ mit ihren Prüfungszeugnissen, den Kursleitern und den Ehrengästen im Schlosspark Mageregg.



(Weitere Fotos zur Prüfungsfeier 2018 sind unter dem Button "Ausbildung" oder unter Internetadresse www.fenstergucker.com abrufbar!)

Grenzüberschreitende Wanderung der Völkermarkter JA-Kameraden nach Slowenien

Bei Hochsommerwetter trafen sich sieben Mitglieder der BG-Völkermarkt am Vormittag des 16. Juni beim Forsthaus unseres Jagdaufseher Kollegen, Berufsjäger RevJ. Helmut Bozic in Trögern/Bad Eisenkappel. Nach der herzlichen Begrüßung durch den Hausherrn und seiner Gattin Nadja, ging es mit zwei Fahrzeugen bis zur „Schenk Alm“, an die Südseite der Koschutta.


Die Wanderung führte die Gruppe zunächst eine Zeit lang aufwärts bis zur slowenischen Staatsgrenze und von dort Tal auswärts, immer südlich des gewaltigen Koschutamassivs entlang, bis zur bewirtschaften Sennerhütte „Dolga Njiva“ (langes Feld). Dort stieß auch unser JA-Kollege Jos´l Kometter aus Abtei/Gallizien mit einem Jagdkollegen aus Zell Pfarre hinzu. Viele interessante Gespräche, Erzählungen und der Austausch von Erfahrungen und Erlebnissen, trugen neben dem delikaten Mittagsschmaus zu einem unvergesslichen Nachmittag bei. Nach dem Rückmarsch, wieder beim Jagdhaus von Helmut in Trögern angekommen, kredenzte die Hausherrin noch eine köstliche, selbstgemachte Jause. Der Tag klang mit reichlichem Erfahrungsaustausch in geselliger Runde aus.



Foto: v.l. Patrick Grutze, Damijan Kölich, Nadja Božič, Helmut Božič, Georg Rusch, LO Bernhard Wadl



„Finkensteiner Gespräche 2019“

Am 7. Juni d.J. luden der Landesleiter der Kärntner Bergwacht, Bezirkshauptmann Mag. Johannes Leitner, MBA und KJAV-LO Bernhard Wadl, einige Vorstandsmitglieder ihrer Organisationen zu den schon traditionellen „Finkensteiner Gesprächen“ in den GH Baumgartner Höhe, nach Altfinkenstein hoch über den Faaker See, ein.


Seitens der Kärntner Bergwacht fanden sich wiederum der Landesleiter, die Bezirksleiter von Villach und Hermagor – Josef Gangl und Johann Schabus (Leiter der „Soko Pilzschutz“), sowie der Bergwächter und Jagdaufseher Erhard Maier, ein. Seitens des KJAV nahmen das LVM Kurt Buschenreiter, der Villacher BO Ing. Horst Koffler, sein Stev. Dr. Walter Tischler (mittlerweile ebenfalls geprüfter und aktiver Bergwächter) und der LO teil.


Die anwesenden Vertreter von Bergwacht und Jagdaufseher-Verband sind sich einig, dass eine enge Zusammenarbeit und Abstimmung der beiden Wachkörper im Interesse des Schutzes unserer Natur und Landschaft, wie auch der freilebenden Tierwelt und des Wildes von großer Bedeutung und Wichtigkeit ist und diese funktionierende Kooperation auch in Zukunft fortgesetzt werden soll.



Foto: v.l. Erhard Maier, LO Bernhard Wadl, BO Ing. Horst Koffler u. sein Stev. Dr. Walter Tischler, LL BH Mag. Hannes Leitner MBA, LVM Kurt Buschenreiter, Bergwacht-BL a.D. Josef Gangl und Bergwacht-BL Johann Schabus.



Die 46. Landesvollversammlung des KJAV

mit dem Schwerpunkt auf den Ausführungen von Univ. Doz. Dr. Karl Buchgraber als Gastreferent!

Am 13. April 2019 luden Landesobmann Bernhard Wadl und sein Landesvorstand - 138 Delegierte, weitere Verbandsmitglieder und zahlreiche Ehrengäste - zur 46. Landesvollversammlung des Kärntner Jagdaufseher-Verbandes (KJAV) in den Festsaal des Weingutes Taggenbrunn, bei Goggerwenig am Stadtrand von St. Veit. Der Verlauf der Vollversammlung, die von LVM Peter Pirker mit Team hervorragend organisiert wurde und an der 129 Delegierte und insgesamt rund 250 Jagdaufseher und Gäste teilnahmen, ergab sich aus den Satzungen und der Tagesordnung. Im Gastreferat von Univ. Doz. Dr. Karl Buchgraber zum Thema: „Erkenntnisse aus 25 Jahren Österr. Jägertagung – Jagd und Jäger wohin?“, wurde allen Tagungsteilnehmern ein anschaulicher Rückblick auf 25 Jahre Österreichische Jägertagung in Aigen im Ennstal und die daraus gewonnenen Erkenntnisse für eine positive Zukunft der Jagd in Österreich vor Augen geführt.

Unter den zahlreichen Ehrengästen waren diesmal dabei: erstmals der neue Jagdlandesrat Martin Gruber, ÖVP, der LAbg. und Bgm. Franz Pirold, FPÖ, der Ljm.-Stev. Dr. Walter Brunner, der Gastreferent Univ. Doz. Dr. Karl Buchgraber, der LFD DI Christian Matitz, die Bjm. Franz Kohlmaier – SP und die Bjm-Stev. Alfons Kogler, SV und Ing. Sepp Schnabl – FE, Obst. Hannes Dullnig als Vertreter der Landespolizeidirektion Kärnten, der Landesleiter der Kärntner Bergwacht und BH Mag. Johannes Leitner mit seinem BL a.D. Josef Gangl, Dr. Andreas Kleewein von BirdLife Kärnten und KR Ing. Werner Mattersdorfer für die LWK-Kärnten. Ebenso die LO-Kollegen OFö. Ing. Otto Burböck aus Salzburg und FÖ. LO Ing. Hanshelmut Helmut aus der Stmk., der Obm-Stev. der Ktn. Berufsjäger Franz Reiner, HRL-Stev. und Bildhauermeister JA Egon Gruber, Verbandsmitglied und JA Dieter Wiedemann aus Hannover, sowie vollständig die KJAV-Ehrenmitglieder, Ing. Max Fischer, Eduard Mirnig, Willi Loibnegger und LR i.R. ÖR Hans Ramsbacher.

Anwesend waren diesmal auch die beiden Landesjägermeisterkandidaten Ing. Sixtus Volpini de Maestri, Millstatt und DI Hans Rainer, St. Georgen am Längsee, die sich am Ende der Veranstaltung mit ihrem Programm dem Auditorium vorstellten.

Unserem Zeitungsredakteur Dr. Helmut Arbeiter wurde in Abwesenheit für seine besonderen Leistungen (Verfassung von 3. Auflagen des KÄRNTNER JAGDGESETZES in Wort und Bild und 30 Jahre Redaktion und Gestaltung des KÄRNTNER JAGDAUFSEHER) die Ehrenmitgliedschaft zum KJAV verliehen. Univ. Doz. Dr. Karl Buchgraber erhielt für seine besonderen Leistungen um das Jagdwesen in Österreich das „Goldenen Ehrenzeichen“ des KJAV. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von der Jagdhornbläsergruppe „Guttaring-Althofen“ unter der Obmannschaft von Walter Bergmeister und der musikalischen Leitung von MMag. Matthias Müller.

Es war eine sehr würdige und höchst informative 46. Landesvollversammlung am Weingut Taggenbrunn der Familie Alfred und Andrea Riedl, der bisher wohl schönsten und würdigsten Veranstaltungsörtlichkeit einer Landesvollversammlung des KJAV.

Eine umfassende Abhandlung der 46. Jahrestagung wird in der Juniausgabe 2019 des KÄRNTNER JAGDAUFSEHER veröffentlicht. Für die bildliche Dokumentation der Tagung zeichnete wiederum Fredy Blaschun vlg. Fenstergucker verantwortlich. Diese kann unter www.fenstergucker.com nachverfolgt werden.



Fotos: Alfred Blaschun


Antrittsbesuch bei Jagdlandesrat Martin Gruber

Am 14. März d.J. stattete LO Bernhard Wadl mit seinen beiden Stellv. Dr. Josef Schoffnegger und Mag. Günther Gomernig dem neuen Landesjagdreferenten Martin Gruber einen Antritts- und Vorstellungsbesuch ab. Im Zuge dieses einstündigen Gespräches in den Räumlichkeiten der Kärntner Landesregierung wurden dem LR in einem geschichtlichen Rückblick die Entwicklungen und Motivationen der Verbandsgründer um OAR Ignaz Gütensfelder (+) im Jahre 1973 erläutert.

Inhaltlich wurde der LR mit den vordergründigen Anliegen des KJAV, zu den Themen: „Verhinderung des Bau`s von Windkraftanlagen (Stahlmonstern) in Kärntens schönsten „Alm“-Regionen und Jagdrevieren“, „Verhinderung der Ansiedelung und Etablierung von Wolfsrudeln mit akuter Gefährdung der heimischen Almweide- und Jagdwirtschaft“ und den Mängeln der alljährlich von den BH´s erlassenen „Hundesperrverordnungen“ – konfrontiert! Auch der ausgezeichnete und vorbildliche Status des KJAV im österr. Jagdschutzwesen war Inhalt dieses Gespräches. Landesjagdreferent Martin Gruber bedankte sich für den unentgeltlichen und sehr wichtigen Einsatz der Aufsichtsjäger als die „Polizei“ im heimischen Jagdwesen und versicherte bei der Landesvollversammlung 2019 des KJAV im Bezirk St. Veit anwesend zu sein.





25. Österreichische Jägertagung, Aigen im Ennstal/Puttererseehalle - vom 11. – 12. März 2019

Das Tagungsthema lautete: Rotwildjagd im Umbruch - neue Einflüsse und Wechselwirkungen Auch im März 2019 war der Kärntner Jagdaufseher Verband mit einem Teil seines Landesvorstandes und zahlreichen Verbandsmitgliedern ins Ennstal gereist, um an dieser, weit über unsere Landesgrenzen hinaus bedeutenden Jägertagung teilzunehmen. Es war eine besondere Tagung, zumal die Gründer und Organisatoren auf 25 Jahre erfolgreiche Ausrichtung zurückblicken konnten. Wie in den Vorjahren war auch Aigen 2019 sowohl den informativen Erwartungen mit zahlreichen, hochkarätigen Referenten und Themen, wie auch den kulinarischen (großes, delikates Wildbuffet) und geselligen Bereicherungen (Jagdhornbläser, urige Volksmusik, Ehrungen und Unterhaltung) im Rahmen der alljährlichen großen Abendveranstaltung gerecht geworden.

Dir. Anton Hausleitner (LFZ Raumberg-Gumpenstein) übernahm die Begrüßung aller Mitwirkenden und Teilnehmer und LJM Ing. Norbert Walter, Mas, (LJM Wien und diesjähriger Vorsitzender der Landesjägermeisterkonferenz) betonte in seinen einleitenden Grußworten die Wichtigkeit der Fortbildung besonders von Verantwortungsträgern, um die Jagd in eine positive Zukunft zu begleiten.
Das Organisationskomitee mit Univ.-Doz. Dr. Karl Buchgraber an der Spitze beschreibt im Vorwort des Tagungsberichtes das Thema der Tagung unter anderem folgend: „Die Rotwildbestände haben in zahlreichen europäischen Ländern in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen. Und zwar unabhängig vom Jagdsystem und unabhängig davon, ob Rotwild gefüttert wird oder nicht. Die unterschiedlichen Traditionen der Bejagung und Bewirtschaftung des Rotwildes waren offenbar von untergeordneter Bedeutung für dessen Populationsentwicklung. Können wir abschätzten, wie sich diese Bestandszunahme auf die Landnutzung, die Lebensräume und auf andere Wildarten auswirkt? Neue und sich ändernde Einflussfaktoren schaffen geänderte Lebensraumbedingungen für das Rotwild, beeinflussen seine Raumnutzung und stellen uns bei der Bejagung und bei der Wildschadensvorbeugung bzw. –reduktion vor neue Herausforderungen … Können wir mit der jagdlichen Bewirtschaftung des Rotwildes weitermachen wie bisher? Oder müssen wir etwas verändern? Wird die Bejagung schwieriger? Wird das Wildschadensrisiko ansteigen? Wie stehen die Grundeigentümer dazu – die Waldbewirtschafter, die Landwirte? Können die Ziele der Winterfütterung künftig noch erreicht werden? Können wir auf dieses winterliche Lenkungskonzept verzichten …?

Die Folge waren wieder zwei spannende und höchst informative Tage mit interessanten und brisanten Referaten und angeregten Diskussionen für die rund 850 Teilnehmer vom Boden- bis zum Neusiedler See (und vielen Teilnehmern aus anderen deutschsprachigen Staaten) zu den Themen, „Rotwild in Europa“, „Rotwild in waldverträglichen Dichten“, „Rotwild und große Beutegreifer“, „Rotwildbewirtschaftung bei intensiver Schwarzwildbejagung“, „Rotwildfütterung versus Fütterungsauflassung“, „Afrikanische Schweinepest und die Jagd“, Rotwild lenken und Waldvegetation entlasten“, „Eine Zukunft für Rotwild im Alpenraum“, „25 Jahre Österr. Jägertagung: Rückblick und Ausblick und vieles andere mehr.

Zu den hochkarätigen Referenten zählten diesmal unter anderen LJM Franz Mayr-Melnhof-Saurau , Stmk. ,LJM Ing. Norbert Walter, Wien, Prof. Dr. Friedrich Reimoser, Siegbert Terzer (Agrargemeinschaft Nenzing/Vlbg.), Thomas Zanker (Bayerische Saalforste), Dr. Klaus Hackländer (BOKU Wien), Ing. Josef Zandl (Gutsverwaltung Fischhorn), Dr. Johann Gasteiner (HBLFA Raumberg-Gumpenstein), DI Friedrich Völk (ÖBF), Herbert Sieghartsleitner (Ljm.-Stev. OÖ), DI Hubert Schatz (Wildbiologe der Vlbg. LReg.) Dr. Karl Buchgraber (Institutsleiter an der HBLFA Raumberg-Gumpenstein) u.a.m.

Eine umfangreichere Zusammenfassung dieser 25. Jägertagung erscheint in der Märzausgabe 2019 der Verbandszeitung.



Foto: Der KJAV-Landesvorstand (mit Damen) und dem hauptverantwortlichen Tagungsorganisator Dr. Karl Buchgraber. Als Gäste am Foto: Der Steirische LO Ing. Hanshelmut Helm mit seinem LK Siegfried Edlinger, der Klgft. BFI DI Bernhard Pokorny, EM ÖR Hans Ramsbacher, Alt-BO Walter Fankhauser mit seiner Maria und JA Erhard Maier.





NEUERSCHEINUNG

„DAS KÄRNTNER JAGDGESETZ in Wort und Bild“ – 3. Auflage

Am 16. November 2017 wurde im Kärntner Landtag die Novelle zum Kärntner Jagdgesetz beschlossen und ist am 1. März d.J. in Kraft getreten. Der ständig wiederkehrenden und steigenden Nachfrage nach dem Jagdrechtsbuch „DAS KÄRNTNER JAGDGESETZ in Wort und Bild“ folgend, hat der Landesvorstand den Druck einer 3. Auflage dieser Jagdrechtspublikation beschlossen.

Dr. Helmut Arbeiter hat seine im Jahre 2007 erschienene 2. Auflage komplett überarbeitet und die neuen, umfangreichen Bestimmungen der Jagdrechtsnovelle 2017 in diese 3. Auflage implementiert.Das Buch ist nun erschienen und steht für unsere Mitglieder, die Kärntner Jäger und andere Interessenten ab sofort zum Kauf zur Verfügung!

Preis: € 25 bei Direktverkauf (zuzüglich € 5 Verpackungs- und Versandspesen = insgesamt € 30 bei Postversand).

Direktverkauf: Über die Landesgeschäftsstelle des KJAV in Mageregg und die 8 Bezirkskassiere des KJAV – Kontaktdaten siehe Homepage des KJAV.

Buchbestellung: Der Ausgabe 03/09 des Kärntner Jagdaufsehers war ein Erlagschein beigelegt. Mit der Einzahlung (Buchpreis + Verpackungs- und Versandspesen) wird eine Buchbestellung in Auftrag gegeben und wird das Buch unmittelbar nach Zahlungseingang vom KJAV dem Auftraggeber postalisch zugesandt. Bitte Name und Adresse des Auftraggebers genau anführen!

Für ev. Rückfragen steht unser Journaldienst in der LGS Mageregg (jeweils mittwochs von 09.00 bis 16.00 Uhr, unter der Tel.Nr.: 0463-597065) zur Verfügung.

Neuer Autoaufkleber des KJAV

Der Kärntner Jagdaufseher-Verband feiert im Jahr 2018 sein 45-jähriges Bestandsjubiläum. Anlässlich dieses halbrunden Geburtstages hat sich der Landesvorstand im Vorfeld entsprechend den Kopf zerbrochen und nach einer Idee des LO´s, gemeinsam mit unserem JA-Kameraden und Bildhauermeister Egon Gruber und dem Grafiker Mag. Wolfgang Kury einen neuen, dezenten Autoaufkleber mit dem Logo des KJAV (Birkhahn) und den Kärntner Farben entworfen bzw. gestaltet. Rechtzeitig zum Erscheinungstermin der Juniausgabe 2018 konnte unser Partner, die Druckerei „Satz&Druck-Team“ den Aufkleber fertigstellen.

Bei vielen auf unseren Straßen gelenkten Fahrzeugen kann man auf der Karosserie oder Heckscheibe sichtbar, den Aufkleber einer Österr. Jagdzeitung (silberfarbene Silhouette eines Auerhahnes) erkennen und daraus schließen, dass in diesem Auto höchstwahrscheinlich ein/eine Jäger(in) sitzt. Der Landesvorstand würde sich freuen, wenn sich der neue, goldene Jubiläumsaufkleber des KJAV (zum Preis von € 2,-- je Stück + € 0,70 bei gewünschter postalischen Zusendung) bald auf zahlreichen Kärntner Jägerautos aufgeklebt wiederfinden würde.

Bezugsmöglichkeiten:


Landesgeschäftsstelle des KJAV, Mageregger-Straße 175, 9020 Klagenfurt, Tel. 0463/597065 oder office@jagdaufseher-kaernten.at.
Alle Bezirkskassiere des KJAV – Namen und Tel.Nr. auf dieser HP unter dem Button „Service/Verbandsutensilien“, abrufbar!



Neue Verbandsutensilie - ein "Erste-Hilfe-Set" für den Jagdaufseherrucksack!

Ein lang gehegter Wunsch vieler Mitglieder wurde vom Landesvorstand umgesetzt! Im Zusammenwirken mit unserer Druckerei Satz&Druck-Team, der Fa. Pullnig-Promotion, einem aktiven Notarzt und der Klagenfurter Landschafts-Apotheke (Mag. Herbert Auer) wurde dieses "Erste-Hilfe- Set" für jeden Jagdaufseherrucksack zusammengestellt.

Die rotgefärbte Goretex-Tasche hat eine Größe von 16 x 13 cm und ein Gewicht von 31 dkg im gefüllten Zustand. Auf einer Seite ist das Logo des KJAV und auf der anderen Seite sind die wichtigsten Notrufnummern aufgedruckt. Das Set wurde von der Klagenfurter Auerapotheke mit den wichtigsten medizinischen Utensilien bzw. Verbandsmaterialen befüllt, die für eine Erste-Hilfe- Leistung nach einem Jagdunfall unbedingt notwendig sind. Die Mindesthaltbarkeitsdauer beträgt zwei Jahre! Die Taschen werden zum Vorzugspreis von € 25,-- je Set als neue Verbandsutensilie an unsere Mitglieder abgegeben. Die Erste-Hilfe- Sets können über unsere Landesgeschäftsstelle (persönlich oder postalisch) und alle Bezirkskassiere bezogen werden.
Der Landesvorstand empfiehlt jedem Mitglied, sich dieses äußerst wichtige Erste-Hilfe-Packet für den Jägerrucksack anzuschaffen. Es kann im Notfall Leben retten !!



Neue Polo-Shirt mit Vereinslogo!

Eine Neuauflage der begehrten Polo-Shirts (in der Farbe "Tannengrün") mit dem Vereinslogo, sind ab jetzt wieder in allen Größen erhältlich!





















Neue Hundehalterinformationstafel !



Das Problem ist hinlänglich bekannt! Unverwahrte, nicht angeleinte und freilaufende und wildernde Hunde sind zu fast jeder Jahres-, Tages- und Nachtzeit in der freien Landschaft, unseren Wildtierlebensräumen und Revieren anzutreffen. Die schon fast wöchentlich an die Wildrissdatenbank der KJ gemeldeten Wildrisse, verursacht durch reißende Hunde, sind selbstredend.



Aus diesem Grunde hat der Landesvorstand der KJ beschlossen, für die betroffenen Revierinhaber im Lande eine einheitlich beschriftete "Hundehalterinformationstafel" zu produzieren. Die Tafel ist im Format DIN A3 gehalten, mit schwarzer Schrift auf gelbem Untergrund in Aluverbund gefertigt. Hundehalter werden in drei Sprachen (Englisch, Italienisch und Deutsch) ersucht, ihre Vierbeiner in sensiblen Wildtierlebensräumen unbedingt an der Leine zu führen. Der Text schließt mit den Logos der KJ und des KJAV ab. Die Produktionskosten der Tafel sind von der KJ und dem KJAV stark gestützt. Die Tafel wird ab sofort in der LGS der Kärntner Jägerschaft im Jägerhof Mageregg zum Preis von € 5,- je Stück abgegeben.

6. Landesvollversammlung des Steirischen Aufsichtsjäger-Verbandes

Nach der feierlichen Eröffnung durch die Jagdhornbläsergruppe „Weiz“, unter der Leitung des örtlichen Bezirksobmannes und HM Rupert Friedl, konnte LO Ing. Hanshelmut Helm bei der 6. Landesvollversammlung des StAJV am 15. Februar d.J. im GH Allmer in Weiz, rund 150 Mitglieder aus der gesamten Steiermark, seinen fast vollständig anwesenden Landesvorstand und auch einige Ehrengäste begrüßen. In Vertretung der Landesjägerschaft waren der stev. Landesjägermeister HR DDr. Burkhard Thierrichter und der Weizer BJM Ing. Karl Raith anwesend. In Vertretung der Österr. Jagdaufseher-Verbände war LO Bernhard Wadl mit seiner Gattin Marianna aus Kärnten angereist. Entschuldigt hat sich LJM Franz Mayr-Melnhof-Saurau.

Nach den Grußbotschaften der Ehrengäste berichteten LO Ing. Helm und die Bezirksobmänner Günther Bulla, Graz und Graz Umgebung, LO-Stev. und BO Franz Kohlbacher, Voitsberg, BO Willi Körbler, Murau, BO Rupert Friedl, Weiz und BO Thomas Weinzerl, Leibnitz, über die geleistete Verbandsarbeit im vergangenen Jahr. Der Kassenbericht wurde von Landeskassier Siegfried Edlinger vorgetragen. Nach der einstimmigen Entlastung des Kassiers und Vorstandes durch die Mitglieder, referierte der neu in den Landesvorstand kooptierte Jurist und JA Dr. Ulrich Haselmann von der BH-Murtal, zum Thema, „Waffengesetz neu und Auswirkungen auf die Jäger“! LO Ing. Helm schloss die Sitzung gegen 21.00 Uhr, mit dem Hinweis auf die 7. Landesvollversammlung, die aller Voraussicht nach im Jahre 2020 im Bezirk Deutschlandsberg ausgerichtet werden wird. Den jagdmusikalischen Abschluss dieser wiederum äußerst gelungenen Jahrestagung 2019 vollzog gekonnt die JHBG „Weiz“!



Foto: Der Landesvorstand des Steirischen Aufsichtsjäger-Verbandes mit den Ehrengästen (Ljm.-Stev. HR DDr. Thierrichter, Bjm. Ing. Raith und LO Bernhard Wadl mit Gattin beim abschließenden Erinnerungsfoto.



3. Steirischer Aufsichtsjägertag

„Jagd & Natur – I g’hör dazua“ - dritter steirischer Aufsichtsjägertag im österreichischen Freilichtmuseum Stübing – der Landesvorstand des KJAV war dabei!

Ein Naturerlebnistag für die ganze Familie – so lautete das Motto dieser Veranstaltung und wurde diesem mehr als gerecht. Beinahe der gesamte Landesvorstand mit Partnern, Kindern und Freunden nahmen die Einladung vom LO gerne an und so konnten insgesamt 24 Personen diesen gemeinsamen Ausflug zu unseren steirischen Aufsichtsjäger Freunden in die Steiermark genießen. Schon beim Anmarsch zum Festplatz bzw. zur Hauptbühne, durch das weitläufige Areal des Freilichtmuseums, konnten wir die zahlreichen Aussteller und Projektpartner mit ihren Präsentationen bewundern. An der Vielzahl der Stände, welche teilweise auch in den alten Gebäuden untergebracht waren, konnte man schon erkennen, dass es eine riesige Anzahl (mehr als 300) an freiwilligen Helfern und guten Geistern erforderte, diesen einmaligen Tag zu gestalten.

Empfang und Begrüßung durch den Steirischen Landesobmann

Am Festplatz angelangt, wurden wir vom Steirischen LO Ing. Hanshelmut Helm herzlich in Empfang genommen und willkommen geheißen. Bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen, begann dieser Naturerlebnistag programmgemäß mit einer Feldmesse. Umrahmt wurde diese Messe von drei wunderbaren Jagdhornbläsergruppen aus Slowenien und einer Jagdhornbläsergruppe aus der Umgebung. Weiter im Programm ging es mit der offiziellen Begrüßung und dem Festakt, bei dem neben dem Direktor des Freilichtmuseums Mag. Egbert Pöttler, dem Landesjägermeister-Stv. und Bezirkshauptmann von Graz Umgebung HR DDr. Thierrichter Burkhard, auch unser Landesobmann Bernhard Wadl Grußworte an das zahlreich erschienene Publikum richten durfte.

Vorstellung verschiedener Jagdhunderassen

Bei der Präsentation aller Jagdhunderassen und der Vorstellung der Jagdhornbläsergruppen, war der Festplatz vor der Hauptbühne bis auf den letzten Platz gefüllt, haben doch an diesem Tag insgesamt mehr als 1.500 Jagdaufseher/Jäger/Naturfreunde diese großartige Veranstaltung besucht. Resümierend war dieser 3. Jagdaufsehertag eine gewaltige Demonstration des noch sehr jungen Steirischen Aufsichtsjäger-Verbandes, mit der er sich weiter im Steirischen Jagd- und Jagdschutzwesen etabliert hat.

Die Kärntner Aufsichtsjäger bedanken sich bei den steirischen Jagdaufseherfreunden um LO Ing. Hanshelmut Helm für diesen unvergesslichen Tag mit einem herzlichen Weidmannsdank und –gruß über die Pack!



Foto: Reinhard Wernbacher



Ohne Zweifel ein einzigartiges Erlebnis für den Landesvorstand des KJAV mit Begleitungen war die Teilnahme an diesem 3. Steirischen Jagdaufsehertag im Freilichtmuseum Stübing. Am Foto auch die Obmänner des Tiroler und Salzburger Jagdaufseher-Verbandes, Artur Birlmair und Ing. Otto Burböck und der steirische Ljm.-Stev. und Bezirkshauptmann von Graz Umgebung, HR DDr. Burkhard Thierrichter.



Das neue Kärntner Jagdgesetz!

Am 6. Februar 2018, wurde das neue Kärntner Jagdgesetz mit LGBl. Nr. 13/2018 kundgemacht (siehe Link). Es tritt am 1. März 2018 in Kraft. Einen zusammenfassenden Überblick finden Sie in der kommenden Ausgabe des „Kärntner Jäger“, in Kürze wird auch eine Textausgabe mit Erläuterungen erscheinen.



Konstituierende Landesvorstandssitzung in Mageregg

Am 1. Juni d.J. um 19.00 Uhr, lud LO Bernhard Wadl die Mitglieder des im Rahmen der 43. Landesvollversammlung neu gewählten, erweiterten Landesvorstandes (Vorstandsmitglieder, Bezirksobmänner und Stellvertreter) noch vor der Sommerpause zur sogenannten konstituierenden Landesvorstandssitzung nach Mageregg. Vor Sitzungsbeginn wurde im Schlosspark von unserem Fotografen Alfred Blaschun ein Gruppenfoto des Vorstandes angefertigt. Der LO durfte vor allem die neu gewählten Mitglieder in dieser Runde besonders herzlich willkommen heißen. Im Rahmen der Tagesordnung war eine Vorstellungsrunde vorgesehen, in der sich alle Anwesenden mit einer Kurzbiographie vorstellten. Nach dem Bericht des Landesobmannes folgte der Bericht der Kursleitung zur erfolgreichen Abführung des Jagdaufsehervorbereitungskurses 2016 und dem Ergebnis der nachfolgenden Prüfungen. In dieser Sitzung wurde ein schon länger geplantes Projekt mit einem einstimmigen Beschluss umgesetzt. Als neue Verbandsutensilie wird den Mitgliedern für den Jagdaufseherrucksack in Bälde ein "Erste-Hilfe Paket" angeboten werden.

Intensiv diskutiert wurden im Rahmen der Tagesordnung die Fortsetzung der Fortbildungsoffensive und Inhalte zur anstehenden Novelle zum Kärntner Jagdgesetz. Mit einigen Anregungen, Vorschlägen und Themen für die zukünftige Verbandsarbeit bis 2021 endete sie Sitzung und der LO schloss mit den besten Wünschen für einen schönen, erholsamen und jagdintensiven Sommer. Nach Tagungsende versammelte sich der Vorstand noch zu einem gemeinsamen und geselligen Abendessen im Jägerstüberl.





Foto: Der neue Landesvorstand des KJAV anlässlich der konstituierenden Sitzung in Mageregg




Sehr geehrte Jagdaufseherin, Sehr geehrter Jagdaufseher,
Werte Interessierte und Freunde des Kärntner Jagdaufseherverbandes!

Herzlich Willkommen auf der neuen Website der KJAV!

Unser erster Webauftritt war in die Jahre gekommen. Er wurde 2009 von unserem Vorstandsmitglied Dr. Jörg Wrensik erstellt und seither betreut, wofür sich der Landesvorstand auch ganz herzlich bei ihm bedanken möchte. Wir haben in den letzten Monaten versucht, eine zeitgemäße, moderne sowie übersichtliche Plattform zu gestalten, in der wir nicht nur der Information unserer Mitglieder sondern vor allem der Natur- und Tierwelt in unserer Heimat einen besonderen Stellenwert gegeben möchten. In einer Zeit, in der die Jagdausübung speziell im Internet einer immer vielfältigeren Kritik ausgesetzt ist, ist es uns ein großes Anliegen, Natur- und Tierwelt mit den Augen von Jägern und Jagdaufsehern zu zeigen. Wir sind sehr stolz darauf, dass uns kein geringerer als Otmar Penker dafür exklusiv Kurzfilme unserer heimischen Wildarten zur Verfügung stellt, die Sie hier auf der Startseite unserer Homepage begrüßen werden. Auch die Fotomeile von Dietmar Streitmaier wurde mit vielen neuen faszinierenden Bildern ergänzt und neu gestaltet. Das aktuelle Verbandsgeschehen sowie ein Pressespiegel mit Links zu aktuellen Themen sollen zusätzlich zum bereits gewohnten Inhalt für möglichst viel Information sorgen. Wir freuen uns sehr, Sie hier auf unserem neuen Internetportal begrüßen zu dürfen und nehmen sehr gerne Feedback und Anregungen entgegen.

Der Landesvorstand


Einrichtung einer Datenbank für Wildrisse bei der KJ

Aufgrund der Dauerproblematik mit freilaufenden, wildernden und hetzenden Hunden zu allen Jahreszeiten hat der Landesvorstand der KJ beschlossen, auf der Homepage der KJ eine Datenbank für die Dokumentation von Wildrissen in Kärntens Revieren einzurichten. Verwaltet und bearbeitet wird diese Datenbank vom Wildbiologen der Kärntner Jägerschaft. Es ergeht somit an alle Jäger(innen) und Jagdschutzorgane die Einladung, Wildrisse fotographisch zu dokumentieren und mit einem kurzen Sachverhaltsbericht samt Rückrufnummer (wo, wann, wie, welcher Hund, welches Wild, was wurde veranlasst usw.) umgehend über die HP mit Namen, Adresse und Handynummer des Melders der Wildrissdatenbank der KJ zu übermitteln.
Die KJ wird jeden Vorfall sofort in Form einer Presseaussendung den Kärntner Medien zur Berichterstattung weiterleiten. Damit soll die Bevölkerung und Öffentlichkeit auf diese scheinbar unlösbare Problematik aufmerksam gemacht und hinsichtlich unbelehrbarer Hundehalter sensibilisiert werden. Gleichzeitig werden diese gesammelten Daten gespeichert und für Initiativen zu einer Verschärfung der Verwahrungs- und Strafbestimmungen für Hundehalter (Gesetzesnovellen) herangezogen.


Behördliche Hundehaltungsvorschriften

Wildrissmeldung – Vorgehensweise: Auf der Startseite der Homepage der KJ ist rechts unten der Link - Mitteilung von Rissen die durch Hunde verursacht werden - zu finden. Im angeschlossenen Formular mögen alle relevanten Daten eingetragen und an den Wildbiologen der KJ gemailt werden.

www.kaerntner-jaegerschaft.at
TelNr.: 0463-511469 DW 18