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Für Jagd- & Wildschutz

Aktuelles

47. Landesvollversammlung des Kärntner Jagdaufseher-Verbandes

Corona bedingt konnte der KJAV im 48. Bestandsjahr seine 47. Landesvollversammlung erst am 9. Oktober dieses Jahres im Kultursaal Griffen, Bezirk Völkermarkt, ausrichten. Die perfekte Organisation oblag der BG-Völkermarkt mit BO Ing. Patrick Grutze und seinem Stev. Ing. Harald Stoutz mit Team. Der Einladung waren 124 von 146 stimmberechtigten Delegierten aus allen acht Bezirken und zahlreiche Ehrengäste gefolgt. In einer von Landesobmann Bernhard Wadl straff geführten Arbeitstagung wurden satzungskonform die Jahresrechnungsabschlüsse für 2019 und 2020 vom LK Mag. Gerhard Memmer vorgetragen, gefolgt vom Prüfbericht beider Landesrechnungsprüfer, die letztlich an die Vollversammlung den Antrag auf Entlastung des Landeskassiers und gesamten Vorstandes stellten.

Der Antrag wurde einstimmig angenommen. In seiner Ansprache ging LO Wadl auf die Themen – Einrichtung eines Fonds für Schäden durch Großraubwild, Rückblick auf erfolgreich umgesetzte Projekte in der vergangenen Funktionsperiode, die Jagdgesetznovelle 2017 und ihre Umsetzung, die Problematik der Landschafts- und Revierzerstörung durch den geplanten Bau von Windkraftanlagen auf Kärntens Bergen, die Wiederansiedelung von Wolfsrudeln in unserer Kulturlandschaft und den hervorragenden Status des KJAV in unserer Gesellschaft und der Kärntner Jägerschaft, ein. Die Grußbotschaften der Ehrengäste – angeführt von Bgm. Josef Müller, LAbg. Bgm. Andreas Scherwitzl, Ljm. Dr. Walter Brunner, BPK Obstlt. Klaus Innerwinkler und Schwarzwildreferent, Bjm-Stev. Ing. Thomas Gadner waren informativ und voll des Lobes für den KJAV und seine Mitglieder.

Mit der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft an Kurt Buschenreiter und Rupert Moser und der Neuwahl des Landesvorstandes und der Rechnungsprüfer erreichte die Versammlung ihren Höhepunkt. Unter der Wahlleitung des Villacher BO Ing. Horst Koffler, wurden in der Folge LO Bernhard Wadl (seit 1991 im Amt), seine Stellvertreter Dr. Josef Schoffnegger und Mag. Günther Gomernig, wie auch alle für die weiteren Funktionen vorgeschlagenen Kandidaten von den Delegierten einstimmig für die Funktionsperiode bis 2026 wieder- bzw. neugewählt. Jagdmusikalisch umrahmt wurde die Jahrestagung von der JHBG „Steinkogel-Haimburg“ unter der Obmannschaft von Helmut Wiggisser.

Den krönenden Abschluss bildete ein vom Völkermarkter Cateringer Dietmar Ronacher mit Team serviertes Backhendl mit Kartoffelsalat. Die Veranstaltung wurde in gewohnter Weise von Alfred Blaschun www.fenstergucker.com fotodokumentiert.

Ein detaillierter Bericht über den Verlauf der 47. Landesvollversammlung mit Neuwahlen erscheint in der Dezemberausgabe des KÄRNTNER JAGDAUFSEHER.



Fotos: Alfred Blaschun


9. Staatsgrenzbegehung mit der Kärntner Bergwacht

Wie schon in den vergangenen Jahren, fand auch heuer wieder Anfang September die gemeinsame Begehung von der Kärntner Bergwacht und dem Kärntner Jagdaufseher-Verband, entlang der Österreichischen - Italienischen Staatsgrenze im Bereich der Karnischen Alpen statt.

Als Termin wurde der 7. September gewählt. Gemeinsamer Treffpunkt der Teilnehmer war der Gasthof Reiter in Rattendorf. Hier trafen sich um 8.30 Uhr als Vertreter des KJAV – LO Stv. Dr. Schoffnegger, BO Stv. Dr. Walter Tischler und LVM Kurt Buschenreiter. Von Seiten der Kärntner Bergwacht war Landesleiter Mag. Hannes Leitner, der Organisator der diesjährigen Begehung Bezirkseinsatzleiter Johann Schabus, der Leiter der Ortsstelle Kötschach Mauthen/Lesachtal Helmut Huber, weiters Erhard Maier – Bergwächter und Jagdaufseher sowie Bergwächterin Karin Brandegger anwesend.

Vom Parkplatz der Rattendorfer Alm aus ging es nun den gut beschilderten und markierten Wanderweg in Richtung Tröpolacher Alm. Der Steig führte durch einen wunderbaren Lärchen- Fichtenhochwald bis auf einen Sattel. Von hier aus konnte man einen Blick auf die gewaltige Kulisse der umgebenden Berggipfel und auf die Rattendorfer Alm werfen. Markante Erhebungen im Westen waren der Hochwipfel und die Schulter, während im Süden Zottachkopf und Trogkofel zu sehen waren. Weiter den Steig 415 unter dem Zuckerhütel folgend wurde nach nur einer Stunde Gehzeit die Tröpolacher Alm erreicht. Nach ca. einer Stunde Aufenthalt wurde der Rückweg angetreten und auf der Rattendorfer Alm das Mittagessen eingenommen.

Bei der Abschlussbesprechung am Nachmittag im Gasthof Reiter war man einhellig der Meinung, wie wichtig der gute Kontakt und die Zusammenarbeit zwischen Bergwacht und dem Kärntner Jagdaufseher-Verband ist. Vorteilhaft für Jagdschutzorgane wäre auch der Bergwacht anzugehören, bringt sie doch die Möglichkeit, bei Umweltübertretungen im Revier einzuschreiten. Abschließend war man jedenfalls einhellig der Meinung, dass die 10. gemeinsame Begehung im nächsten Jahr jedenfalls stattfinden soll.



Text: Kurt Buschenreiter
Foto: Erhard Maier

V.l.n.r.: Dr. Walter Tischler, Helmut Huber, Dr. Josef Schoffnegger, Karin Brandegger, LL und BH Mag. Johannes Leitner, Kurt Buschenreiter und Johann Schabus



7. Treffen der Landesobmänner der Österreichischen Jagd- und Wildschutzverbände

Vom 3. bis 5. September d.J. lud LO Ing. Hanshelmut Helm, im Namen des Steirischen Aufsichtsjäger-Verbandes, zum siebenten Zusammentreffen der Landesobmänner von fünf in Österreich existierenden Jagdaufseher-Verbänden – dem Steirischen Aufsichtsjäger-Verband, dem Salzburger Jagdschutzverein, dem Tiroler- und Kärntner Jagdaufseher-Verband. Als Ausrichtungsörtlichkeit dieses schon traditionellen Treffens wählte der Steirische Landesobmann den Ort Bad Aussee, im herrlichen Salzkammergut. Erstmals waren zu diesem Treffen auch die Frauen der Landesobmänner eingeladen. Wegen einer kurzfristigen Terminkollision konnte der Tiroler LO und Ljm.-Stev. Artur Birlmair nicht teilnehmen. Vom Verband der Vorarlberger Jagdschutzorgane hat sich zu diesen Treffen leider noch nie ein Vertreter angemeldet.

Am Nachmittag des 3. September trafen die Teilnehmer beim Wohnhaus der Lebensgefährtin des Steirischen LO‘s in Bad Aussee, direkt auf Ufer der Grundl See-Traun ein und wurden mit Kaffee und Kuchen verwöhnt. Nach dem ersten Erfahrungsaustausch ging es zum Abendessen in den Gastgarten des GH Stöckl, direkt am Ufer des Grundl Sees. Am nächsten Tag konnte Bernhard Wadl seinen Steirischen Gastgeber mit einem besonderen Gastgeschenk erfreuen. Eine ca. ein Meter große Uhu-Skulptur aus Lärche und geschaffen von HRL und BO-Stev. Helmut Lassnig aus Deutsch-Griffen. Diese wird hinkünftig den Garten des Ausseer Domiziles schmücken, ist doch der Uhu das Wappentier des Steirischen Aufsichtsjäger-Verbandes. Dem LO a.D. des Salzburger Jagdschutzvereines, Ing. Otto Burböck, wurde mit einer Bronzeskulptur (dem „OSCAR“ des KJAV) für seinen zehnjährigen Einsatz um den SJSV und seine Verbundenheit mit dem KJAV (er war fast bei allen LVV als Ehrengast anwesend) gedankt.

Nach einem kurzen Besuch der Innenstadt von Bad Aussee, ging es auf einem Waldsteig dem Seeufer des Altausseer Sees entlang zum ehemaligen Jagdhaus und heutigen Gastwirtschaft „Seewiese“! Bei einer delikaten Jause mit Blick auf den See und die imposanten „Rieselwände“, wurde über zukünftige Projekte der in Österreich wirkenden Jagdaufseher-Verbände gesprochen. Den abschließenden Höhepunkt dieses Treffens, bildete eine Einladung in das Revier „Saarstein“ am Pötschen-Pass. Die Revierpächter und Jagdaufseher-Kollegen Lois Zachbauer und OFö. Hans Gandioler erfreuten die Gäste mit einer echten „Lech-Partie“. Dabei wurden Seesaiblinge über offenem Feuer gebraten. Gesellig fand der Abend in der im Jahre 1884 erbauten „Hubertushütte“ mit Klängen aus den Steirischen Harmonikas von Ing. Lukas Helm und seiner Freundin Christina Weber seinen Ausklang. Nach einem sonntäglichen Frühschoppen im Garten der Gastgeber, bei herrlichem Frühherbstwetter und Blick auf den „Ausseer Zinken“ endete dieses bestens organisierte und interessante Landesobmänner-Treffen im Steirischen Salzkammergut.







Elfte „Finkensteiner Gespräche“ mit der Kärntner Bergwacht

Am 30. Juni d.J. luden BH und LL der Bergwacht, Mag. Johannes Leitner und KJAV-LO Bernhard Wadl, zu den schon traditionellen, mittlerweile „11. Finkensteiner Gesprächen“ in den GH Baumgartner Höhe, nach Altfinkenstein. Die zu besprechenden Themen haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht viel verändert. Die überbordende Nutzung unserer Natur (zu allen Jahreszeiten) in Zeiten der Corona-Pandemie mit all ihren negativen Auswirkungen auf Flora und Fauna waren ebenso Gesprächsthema, wie das immer häufiger werdende E- und Mountainbiking abseits befahrbarer Straßen und Wege.

Der ungezügelte „Schwammerlraub“, vor allem durch Besucher aus dem südl. Nachbarland, hat sich im vergangenen Jahr durch die eingeschränkten Reisemöglichkeiten im Rahmen gehalten und sollte auch in diesem Sommer noch so bleiben. Die Bergwächter sind nach wie vor bereit, die Jagdschutzorgane bei der Exekution der Hundeverwahrungsvorschriften zu unterstützen. Diese Möglichkeit müsste jedoch mit einer Novelle des Landessicherheitspolizeigesetzes oder/und Bergwächtergesetzes geschaffen werden. Angesprochen wurde auch der geplante Bau von Windkraftanlagen auf Kärntens Bergrücken und die damit verbundene, enorme Landschaftszerstörung. Im kommenden Juli und August wird die Bergwacht wieder verstärkt Augenmerk auf illegale Zirbenzapfen-Pflücker in den Nockbergen werfen.

Vereinbart wurde auch eine engere Zusammenarbeit im Rahmen zukünftiger Ausbildungsveranstaltungen. Ein Vertreter der Bergwacht wird bei kommenden Jagdaufseher-Vorbereitungskursen mit einem Referat präsent sein und umgekehrt, ein Vertreter des KJAV bei den zukünftigen Ausbildungsseminaren der Bergwacht. Geplant sind auch Seminare in kleinerem Kreis zum richtigen und gesetzeskonformen Einschreiten bei Übertretungen der zu überwachenden Gesetze. Auch eine Staatsgrenzbegehung im Bereich der Tröpolacher Alm/Gailtal soll im kommenden September wieder stattfinden.

Die anwesenden Vertreter der Bergwacht und des KJAV bekundeten neuerlich, dass eine enge Zusammenarbeit und Abstimmung der beiden Wachkörper im Interesse des Schutzes unserer Natur und Landschaft, wie auch der freilebenden Tierwelt und des Wildes von großer Bedeutung und Wichtigkeit ist.



Foto: V.l.: BL-Hermagor, Josef Schabus (SOKO-Pilze), JA und Bergwächter Udo Skumauz/Villach, BL Jürgen Simotitsch/Villach, LL BH Mag. Hannes Leitner MBA, LO-Stev. Dr. Josef Schoffnegger, LVM Kurt Buschenreiter, BL a.D. Josef Gangl/Villach, JA und Bergwächter Dr. Walter Tischler/Villach, LO Wadl und der Villacher BO Ing. Horst Koffler.



Kärntens Schönheit kommt unter die (Wind-)Räder

Artikel aus der Kleinen Zeitung vom 10.05.2021




Wintersport trifft Wild & Wald

Fritz Strobl spricht über den Schutz von Wildtieren in Kärnten




Video Produzent: Lukas Dürnegger

Jagdgesetzbuchpräsentation im Schloss Stainz

Mitte Oktober 2020 lud der Steirische Aufsichtsjäger-Verband zu einem für die Steiermark jagdgeschichtlichen Abend in das Jagdschloss Stainz in die Weststeiermark. Im Beisein von zahlreichen Ehrengästen (Mag. Karl-Heinz Wirnsberger, Leiter des Jagdmuseums Stainz, Karl Prinz von und zu Lichtenstein, LO Bernhard Wadl mit einer Abordnung des KJAV, Reinhard Wernbacher, Herausgeber der Verbandszeitung des StAJV, Mag. Andrea Ziegler, Vertreterin des Sponsors, der OÖ. Versicherung) und den Buchautoren Dr. Ulrich Haselmann und Dr. Bruno Pflüger mit ihren Familien, sowie dem Landesvorstand des StAJV und Pressevertretern, wurde das Jagdrechtsbuch „Das Steiermärkische Jagdgesetz in Wort und Bild“ in einem äußerst würdigen Rahmen der Öffentlichkeit präsentiert bzw. vorgestellt.

Der Steirische LO Ing. Hanshelmut Helm konnte bereits am 2. Oktober in Radio Steiermark das Buch in einer ausführlichen Reportage einer großen Öffentlichkeit präsentieren. Nach der Schilderung über die Entstehung dieses beinahe 400 Seiten starken Werks, bedankte sich LO Ing. Helm bei Dr. Helmut Arbeiter und LO Bernhard Wadl für ihre wertvolle Unterstützung. Das „Kärntner Jagdgesetz in Wort und Bild“ war die Vor- und Grundlage für die erfolgreiche Umsetzung dieses, für die Steiermark bisher einzigartigen und jagdgeschichtlichen Projektes. Das Buch ist ein hervorragendes, reich bebildertes Nachschlagewerk mit vielen Fragen und teils humorvollen Passagen, die locker gelesen werden können und somit eine leichte Verständlichkeit des Jagdgesetzes ermöglichen. Jedenfalls soll das „Steiermärkische Jagdgesetz in Wort und Bild“ zukünftig eine ausgezeichnete Lernunterlage für die Jung- und Aufsichtsjägerprüfung sein. Das Buch kann zum Mitgliedspreis von € 25,- (max. 3 Stück pro Mitglied ohne Versandkosten) und von Nichtmitglieder zum Preis von € 35,-, zuzüglich Versandkosten, bezogen werden. Bestellungen sind über die E-Mail-Adresse: kassier@aufsichtsjaeger-steiermark.at oder Tel.Nr.: 0676 3404430, bei LK Siegfried Edlinger, möglich!



Foto: Gerhard Langmann

V.l.n.r.: LO Bernhard Wadl, KJAV, Dr. Bruno Pflüger, Autor, Mag. Karl-Heinz Wirnsberger, Leiter des Jagdmuseums Stainz, Dr. Ulrich Haselmann, Autor und LO Ing. Hanshelmut Helm, StAJV.



6. Treffen der Landesobmänner der Österreichischen Jagd- und Wildschutzverbände

Am 26. und 27. Juni 2020 lud Landesobmann Bernhard Wadl, im Namen des Kärntner Jagdaufseher-Verbandes zum sechsten Zusammentreffen der Landesobmänner von fünf in Österreich existierenden Jagdaufseher-Verbänden – dem Steirischer Aufsichtsjäger-Verband (StAJV, Gründung 2013, dzt. 1.000 Mitglieder), dem Salzburger Jagdschutzverein (SJSV, Gründung 2003, dzt. 600 Mitglieder), dem Tiroler Jagdaufseher-Verband (TJAV, Gründung 1978, dzt. 1.360 Mitglieder) und dem Kärntner Jagdaufseher-Verband (KJAV, Gründung 1973, dzt. 2.200 Mitglieder).

Als Ausrichtungsörtlichkeit dieses Treffens wählte Bernhard Wadl die Bauer-Alm-Hütte in der gleichnamigen von ihm und seiner Frau bejagten Eigenjagd, mitten in den Kärntner Nockbergen. Am späten Nachmittag des 26. Juni konnte der Kärntner LO seine Kollegen aus den anderen Bundesländern, Ljm.-Stev. Artur Birlmair/Tirol, Ing. Otto Burböck/Szbg. und Fö. Ing. Hanshelmut Helm/Stmk., aber auch seinen 2. LO-Stev. Mag. Günther Gomernig und den neuen VD der KJ, Dr. Mario Deutschmann in der Bauer Alm begrüßen. Entschuldigt haben sich Ljm. Dr. Walter Brunner und der 1. LO-Stev. Dr. Josef Schoffnegger.

Bei Kaffee und Kuchen vor der Bauer-Alm-Hütte erfolgte der erste, interessante Erfahrungsaustausch unter den Anwesenden. Am späteren Nachmittag ging es dann zum gemeinsamen Abendessen in die Glockenhütte auf der Schistlscharte. Mit einem Besuch bei der dortigen Wunschglocke und einer abendlichen Wanderung in die Bauer Alm, zogen sich die Landesobmänner zum gemütlichen Tagesausklang in die Jagdhütte zurück. Nach einer kurzen Nacht und einem stärkenden Frühstück am nächsten Morgen, rüsteten sich alle für eine aufschlussreiche Revierbegehung.

Die Alm präsentierte sich an diesem frühsommerlichen Junitag von ihrer schönsten Seite. Sonnenschein und wolkenloser Himmel ließen das saftige Grün der Hochalm so richtig zur Geltung kommen. Der Almrausch stand in Vollblüte und die ganze Landschaft wirkte wie ein einziger, roter Teppich. Die Wanderung führte die Aufsichtsjägerfunktionäre auf die obere Alm in die „Murleit´n“, von dort über den „Ochsensteig“ in den „Rosboden“ und über den Jagersteig talwärts auf den „Leckboden“. Auch Reh-, Gams- und Rotwild zeigte sich an diesem Vormittag den Gästen aus den anderen Bundesländern bei besten Tageslicht. Bei einem delikaten Wildgulasch in der Jagdhütte, serviert von Marianna Wadl und einem resümierenden Erfahrungsaustausch zwischen den LO´s endete dieses 6. Treffen in den Kärntner Nockbergen. Nach einer herzlichen Verabschiedung durch die Gastgeber, traten die Landesobmänner ihre Heimreise an. Dieses jährliche Zusammentreffen mit gegenseitigem Erfahrungsaustausch soll im nächsten Jahr im Steirischen Salzkammergut seine Fortsetzung finden.



6. LO-Treffen, Nockberge: V.l.: Gastgeber LO Bernhard Wadl/Ktn., LO-Stev. Mag. Günther Gomernig/Ktn., VD Dr. Mario Deutschmann/Ktn., Ljm.-Stev. und LO Artur Birlmair/Tirol, LO Ing. Otto Burböck/Szbg. und LO Ing. Hanshelmut Helm/Stmk.





26. Österreichische Jägertagung, Aigen im Ennstal/Puttererseehalle - vom 9. – 10. März 2020

Das Tagungsthema lautete: Jagd im Wandel – Globale Probleme und lokale Lösungen

Auch im März 2020 war der Kärntner Jagdaufseher Verband mit einem Teil seines Landesvorstandes und zahlreichen Verbandsmitgliedern ins Ennstal gereist, um an dieser, weit über unsere Landesgrenzen hinaus bedeutenden Jägertagung teilzunehmen. Wie in den Jahren zuvor, war auch Aigen 2020 sowohl den informativen Erwartungen mit zahlreichen, hochkarätigen Referenten und Themen, wie auch den kulinarischen (großes, delikates Wildbuffet) und geselligen Ansprüchen (Jagdhornbläser, urige Volksmusik und Unterhaltung) im Rahmen der alljährlichen großen Abendveranstaltung gerecht geworden.

Dir. Anton Hausleitner (LFZ Raumberg-Gumpenstein) übernahm die Begrüßung aller Mitwirkenden und Teilnehmer und Ing. Roman Leitner (LJM Burgenland und diesjähriger Präs. der Jagd Österreich) betonte in seinen einleitenden Grußworten die Wichtigkeit der Fortbildung besonders von Verantwortungsträgern, um die Jagd in eine positive Zukunft zu begleiten.

Das Organisationskomitee mit Dir. Dr. Anton Hausleitner und Institutsleiter Dr. Johann Gasteiner an der Spitze beschreibt im Vorwort des Tagungsberichtes das Thema der Tagung unter anderem folgend: „Die Lebensräume unseres Wildes sind in unserer Kulturlandschaft einem stetigen Wechsel unterzogen. Damit ändern sich Wildartenzusammensetzung und –dichten. So manches Wild profitiert von diesem Wandel, andere leiden darunter. Bei der Österr. Jägertagung werden die vielfältigen Aspekte beleuchtet: Landnutzung, Klima und Gesellschaft. Es werden aber nicht nur Probleme und Herausforderungen aufgezeigt, sondern auch Lösungsmöglichkeiten vorgestellt, sowie dafür notwendige Schritte erörtert. Insgesamt soll vermittelt werden, wie sich die Jagd auf diesen Wandel einstellen muss und welche Rolle die Jägerschaft hat, wenn es darum geht, ungünstige Entwicklungen zu bremsen oder gar zu stoppen. Es wird bei diese Tagung über die Weidgerechtigkeit, Lebensraumverbesserungsmaßnahmen und Besucherstromlenkung diskutiert. Neben diesem Generalthema werden auch wieder aktuelle Themen rund um die Jagd behandelt, insbesondere Strategien im Umgang mit dem Wolf und die Bedeutung von Jagdhunden in Zukunft.“

Die Folge waren wieder zwei spannende und höchst informative Tage mit interessanten und brisanten Referaten und angeregten Diskussionen für die rund 900 Teilnehmer vom Boden- bis zum Neusiedler See. Eine umfangreichere Zusammenfassung dieser 26. Jägertagung erscheint in der Juniausgabe 2020 des KÄRNTNER JAGDAUFSEHER.



Foto: Einige Mitglieder des KJAV-Landesvorstandes (mit Damen) und weitere interessierte Verbandsmitglieder. Als Gäste am Foto: Der Steirische LO Ing. Hanshelmut Helm mit seinem LK Siegfried Edlinger und Jungjagdaufseherin Evelyn Seebacher-Possegger, EM ÖR Hans Ramsbacher, Alt-BO Walter Fankhauser mit seiner Maria und JA Erhard Maier.



43. Landesvollversammlung des Tiroler Jagdaufseher-Verbandes“

Am 15. Februar d.J. lud Landesobmann Artur Birlmair und sein Landesvorstand zur 43. Landesvollversammlung in den Gasthof „Adelshof“, in die Axamer Lizum. Rund 150 Mitglieder und Gäste des heute 1.360 Mitglieder starken TJAV sind der Einladung gefolgt. Unter den Ehrengästen befanden sich unter anderen, der Tiroler Landesjägermeister DI Anton Larcher und der Berufsjägerobmann Pepi Stock. Des Weiteren der Ehrenobmann Hans Huber, einige Tiroler Bezirksjägermeister und der Geschäftsstellenleiter Mag. Martin Schwärzler. Als Vertreter der Österr. Jagdaufseher-Verbände, sind LO Bernhard Wadl und seine Frau und LK-Stev. Marianna zur diesjährigen LVV des TJAV angereist.

Artur Birlmair – seit 2012 Landesobmann des Tiroler Jagdaufseher-Verbandes.

LO Artur Birlmair, im Zivilberuf Polizeibeamter, hat dieses Amt im Jahre 2012 von seinem Vorgänger und heutigen Ehrenobmann (33 Jahre) Hans Huber übernommen. Er kam in seiner Ansprache auf die erreichten Ziele und zukünftigen Aufgaben des Verbandes zu sprechen. So über die Vertretung der Interessen des Verbandes, die zukünftige Fortbildung und Schulung der Mitglieder, über den Rückhalt bei der Ausübung der Tätigkeit und Erfüllung ihrer Aufgaben in der Öffentlichkeit und bei den Behörden, die notwendige Öffentlichkeitsarbeit und Hebung des Ansehens und die Erkennung von Notwendigkeiten. In seiner Ansprache ging LJM Anton Larcher sofort auf die Rotwildkeulung Mitte Feber in einem Wildgatter im Außerfern ein: „Der Tiroler Jägerverband distanziert sich mit aller Vehemenz vom blutigen Massaker in Kaisers, das von der Landesveterinärdirektion angeordnet worden ist“, wurde der Landesjägermeister mehr als deutlich und brachte zum Ausdruck, dass diese Massentötung mit der Tiroler Jägerschaft nichts zu tun hat!

Artur Birlmair für weitere vier Jahre im Amt als LO bestätigt.

Im Rahmen der folgenden Neuwahlen des Landesobmannes und –Vorstandes, wurde Artur Birlmair (er ist in zweiter Funktionsperiode auch stellv. Landesjägermeister) und sein Vorstand einstimmig für eine weitere Periode in seinem Amt bestätigt. Bernhard Wadl gratulierte dem wiedergewählten Obmann Kollegen und überreichte als Gastgeschenk die neue Verbandsuhr des KJAV. Mit der abschließenden Ehrung verdienter Jagdaufseher zu den Klärungen der JHBG des Tiroler Jagdschutzvereines endete die 43. Landesvollversammlung des TJAV würdevoll.



Foto v.l.: LO und LJM-Stellv. Artur Birlmair, LO Bernhard Wadl, LJM DI Anton Larcher und Ehrenobmann des TJAV, Hans Huber.



Neue Verbandsutensilie: Armbanduhr von „Jacques Lemans“ – ab sofort erwerbbar!!“

Der Landesvorstand hat in seiner letzten Sitzung im Jahre 2019 die Anschaffung einer neuen Verbandsutensilie beschlossen. Es handelt sich um eine exklusive Jagdaufseher-Verbandsuhr der Firma „Jacques Lemans“ aus St. Veit.

Die Qualitätsmerkmale der Uhr sind wie folgt: Gehäuse massiv Edelstahl; hochwertiges Lederarmband; Japanisches Qualitätsquarzwerk; drei Zeiger plus Datum; Birkhahn-Logo ist hochwertig und erhaben am Zifferblatt aufgebracht; Indexe und Zeiger mit IP-Gold Akzenten; Jagdaufseher-Verbandslogo Gravur am Deckelboden; 10 ATM wasserdicht (entspricht 100 Meter Tiefe); 3-Jahres-Batterie; 2 Jahre Garantie inkl. original Jacques Lemans Geschenks Etui.

Die Uhr steht ab sofort für unsere Mitglieder zu einem Sonderpreis von € 75,-- zum Kauf zur Verfügung. Unser neueste Verbandsutensilie kann über unsere LGS Jägerhof Mageregg, 9020 Klagenfurt, Mageregger Straße 175, Tel. Nr. 0463/597065, E-Mail: office@jagdaufseher-kaernten.at, oder bei den Bezirkskassieren bezogen werden.

Tragen wir mit Stolz diese Verbandsuhr und zeigen damit unsere Verbundenheit zum KÄRNTNER JAGDAUFSEHER-VERBAND.





7. Staatsgrenzbegehung in den Karnischen Alpen

Im Rahmen der traditionellen „Finkensteiner Gespräche“ im Juni d.J. mit Amtsträgern der Kärntner Bergwacht und des Kärntner Jagdaufseherverbandes (KJAV) wurde vereinbart, eine 7. Staatsgrenzbegehung entlang der österreichischen/italienischen Staatsgrenze im Bereich der Karnischen Alpen/Lesachtal, durchzuführen.

Am 7. Oktober war um 08.00 Uhr bei der Eni-Tankstelle in Kötschach Treffpunkt der angemeldeten Teilnehmer und erfolgte die Weiterfahrt in Fahrgemeinschaften durch das Lesachtal (St. Jakob, Birnbaum, Mattling, Durnthal, Rüben, Stabenthein) bis zur Abzweigung Niedergail. Von der Ortschaft Niedergail weiter ins Niedergailer Tal bis zum Parkplatz vor der Kreuthner Alm. Von dort erfolgte dann zu Fuß der Aufstieg zur Kreuthner Hütte (1.457 m), weiter zur Podlaniger-Alm – Lahnerjoch (1.988 m), weiter entlang des Karnischen Höhenweges in Richtung Giramondopass bis zur Kreuzleithöhe (2.160 m). Nach einer verdienten Pause sammelten sich die Teilnehmer zum Abstieg ins Niedergailer Tal, zurück zum Ausgangspunkt der Begehung. Nach einer Gehzeit von rund fünf Stunden, war die Rückfahrt nach Liesing der weitere Tagesablauf, wo schließlich im Gasthof „Mascha“, im Beisein des Lesachtaler Bürgermeisters Johann Windbichler und des JA-Kameraden Gottlieb Unterguggenberger die Abschlussbesprechung stattfand.

Die Staatsgrenzbegehung 2019 war eine der „besonderen Art“, mit einem gewaltigen Hirschbrunftszenario im Talschluss des Niedergailer Tales und dem Anblick von zahlreichen Gams am Wanderweg zum Lahner Joch und zurück. Ein herzlicher Weidmannsdank dem Organisator, Bergwächter und Jagdaufseher Erhard Maier. Ein ausführlicher Bericht erfolgt in der Dezemberausgabe 2019 des KÄRNTNER JAGDAUFSEHER.



Foto: Maria Fankhauser

Teilnehmer der Grenzbegehung v.l.: Alpinpolizist AI. Heribert Patterer, BO a.D. Walter Fankhauser, BPK-Stev. CI. Paul Schnabl, BO-Stev. Dr. Walter Tischler und seine Frau Sonja, Bergwächter Helmut Huber, JA Erhard Maier, LVM Kurt Buschenreiter, LO Bernhard Wadl und LL und BH. Mag. Johannes Leitner.



Grenzüberschreitende Wanderung der Völkermarkter JA-Kameraden nach Slowenien

Bei Hochsommerwetter trafen sich sieben Mitglieder der BG-Völkermarkt am Vormittag des 16. Juni beim Forsthaus unseres Jagdaufseher Kollegen, Berufsjäger RevJ. Helmut Bozic in Trögern/Bad Eisenkappel. Nach der herzlichen Begrüßung durch den Hausherrn und seiner Gattin Nadja, ging es mit zwei Fahrzeugen bis zur „Schenk Alm“, an die Südseite der Koschutta.


Die Wanderung führte die Gruppe zunächst eine Zeit lang aufwärts bis zur slowenischen Staatsgrenze und von dort Tal auswärts, immer südlich des gewaltigen Koschutamassivs entlang, bis zur bewirtschaften Sennerhütte „Dolga Njiva“ (langes Feld). Dort stieß auch unser JA-Kollege Jos´l Kometter aus Abtei/Gallizien mit einem Jagdkollegen aus Zell Pfarre hinzu. Viele interessante Gespräche, Erzählungen und der Austausch von Erfahrungen und Erlebnissen, trugen neben dem delikaten Mittagsschmaus zu einem unvergesslichen Nachmittag bei. Nach dem Rückmarsch, wieder beim Jagdhaus von Helmut in Trögern angekommen, kredenzte die Hausherrin noch eine köstliche, selbstgemachte Jause. Der Tag klang mit reichlichem Erfahrungsaustausch in geselliger Runde aus.



Foto: v.l. Patrick Grutze, Damijan Kölich, Nadja Božič, Helmut Božič, Georg Rusch, LO Bernhard Wadl



Antrittsbesuch bei Jagdlandesrat Martin Gruber

Am 14. März d.J. stattete LO Bernhard Wadl mit seinen beiden Stellv. Dr. Josef Schoffnegger und Mag. Günther Gomernig dem neuen Landesjagdreferenten Martin Gruber einen Antritts- und Vorstellungsbesuch ab. Im Zuge dieses einstündigen Gespräches in den Räumlichkeiten der Kärntner Landesregierung wurden dem LR in einem geschichtlichen Rückblick die Entwicklungen und Motivationen der Verbandsgründer um OAR Ignaz Gütensfelder (+) im Jahre 1973 erläutert.

Inhaltlich wurde der LR mit den vordergründigen Anliegen des KJAV, zu den Themen: „Verhinderung des Bau`s von Windkraftanlagen (Stahlmonstern) in Kärntens schönsten „Alm“-Regionen und Jagdrevieren“, „Verhinderung der Ansiedelung und Etablierung von Wolfsrudeln mit akuter Gefährdung der heimischen Almweide- und Jagdwirtschaft“ und den Mängeln der alljährlich von den BH´s erlassenen „Hundesperrverordnungen“ – konfrontiert! Auch der ausgezeichnete und vorbildliche Status des KJAV im österr. Jagdschutzwesen war Inhalt dieses Gespräches. Landesjagdreferent Martin Gruber bedankte sich für den unentgeltlichen und sehr wichtigen Einsatz der Aufsichtsjäger als die „Polizei“ im heimischen Jagdwesen und versicherte bei der Landesvollversammlung 2019 des KJAV im Bezirk St. Veit anwesend zu sein.





NEUERSCHEINUNG

„DAS KÄRNTNER JAGDGESETZ in Wort und Bild“ – 3. Auflage

Am 16. November 2017 wurde im Kärntner Landtag die Novelle zum Kärntner Jagdgesetz beschlossen und ist am 1. März d.J. in Kraft getreten. Der ständig wiederkehrenden und steigenden Nachfrage nach dem Jagdrechtsbuch „DAS KÄRNTNER JAGDGESETZ in Wort und Bild“ folgend, hat der Landesvorstand den Druck einer 3. Auflage dieser Jagdrechtspublikation beschlossen.

Dr. Helmut Arbeiter hat seine im Jahre 2007 erschienene 2. Auflage komplett überarbeitet und die neuen, umfangreichen Bestimmungen der Jagdrechtsnovelle 2017 in diese 3. Auflage implementiert.Das Buch ist nun erschienen und steht für unsere Mitglieder, die Kärntner Jäger und andere Interessenten ab sofort zum Kauf zur Verfügung!

Preis: € 25 bei Direktverkauf (zuzüglich € 5 Verpackungs- und Versandspesen = insgesamt € 30 bei Postversand).

Direktverkauf: Über die Landesgeschäftsstelle des KJAV in Mageregg und die 8 Bezirkskassiere des KJAV – Kontaktdaten siehe Homepage des KJAV.

Buchbestellung: Der Ausgabe 03/09 des Kärntner Jagdaufsehers war ein Erlagschein beigelegt. Mit der Einzahlung (Buchpreis + Verpackungs- und Versandspesen) wird eine Buchbestellung in Auftrag gegeben und wird das Buch unmittelbar nach Zahlungseingang vom KJAV dem Auftraggeber postalisch zugesandt. Bitte Name und Adresse des Auftraggebers genau anführen!

Für ev. Rückfragen steht unser Journaldienst in der LGS Mageregg (jeweils mittwochs von 09.00 bis 16.00 Uhr, unter der Tel.Nr.: 0463-597065) zur Verfügung.

Neuer Autoaufkleber des KJAV

Der Kärntner Jagdaufseher-Verband feiert im Jahr 2018 sein 45-jähriges Bestandsjubiläum. Anlässlich dieses halbrunden Geburtstages hat sich der Landesvorstand im Vorfeld entsprechend den Kopf zerbrochen und nach einer Idee des LO´s, gemeinsam mit unserem JA-Kameraden und Bildhauermeister Egon Gruber und dem Grafiker Mag. Wolfgang Kury einen neuen, dezenten Autoaufkleber mit dem Logo des KJAV (Birkhahn) und den Kärntner Farben entworfen bzw. gestaltet. Rechtzeitig zum Erscheinungstermin der Juniausgabe 2018 konnte unser Partner, die Druckerei „Satz&Druck-Team“ den Aufkleber fertigstellen.

Bei vielen auf unseren Straßen gelenkten Fahrzeugen kann man auf der Karosserie oder Heckscheibe sichtbar, den Aufkleber einer Österr. Jagdzeitung (silberfarbene Silhouette eines Auerhahnes) erkennen und daraus schließen, dass in diesem Auto höchstwahrscheinlich ein/eine Jäger(in) sitzt. Der Landesvorstand würde sich freuen, wenn sich der neue, goldene Jubiläumsaufkleber des KJAV (zum Preis von € 2,-- je Stück + € 0,70 bei gewünschter postalischen Zusendung) bald auf zahlreichen Kärntner Jägerautos aufgeklebt wiederfinden würde.

Bezugsmöglichkeiten:


Landesgeschäftsstelle des KJAV, Mageregger-Straße 175, 9020 Klagenfurt, Tel. 0463/597065 oder office@jagdaufseher-kaernten.at.
Alle Bezirkskassiere des KJAV – Namen und Tel.Nr. auf dieser HP unter dem Button „Service/Verbandsutensilien“, abrufbar!



Neue Verbandsutensilie - ein "Erste-Hilfe-Set" für den Jagdaufseherrucksack!

Ein lang gehegter Wunsch vieler Mitglieder wurde vom Landesvorstand umgesetzt! Im Zusammenwirken mit unserer Druckerei Satz&Druck-Team, der Fa. Pullnig-Promotion, einem aktiven Notarzt und der Klagenfurter Landschafts-Apotheke (Mag. Herbert Auer) wurde dieses "Erste-Hilfe- Set" für jeden Jagdaufseherrucksack zusammengestellt.

Die rotgefärbte Goretex-Tasche hat eine Größe von 16 x 13 cm und ein Gewicht von 31 dkg im gefüllten Zustand. Auf einer Seite ist das Logo des KJAV und auf der anderen Seite sind die wichtigsten Notrufnummern aufgedruckt. Das Set wurde von der Klagenfurter Auerapotheke mit den wichtigsten medizinischen Utensilien bzw. Verbandsmaterialen befüllt, die für eine Erste-Hilfe- Leistung nach einem Jagdunfall unbedingt notwendig sind. Die Mindesthaltbarkeitsdauer beträgt zwei Jahre! Die Taschen werden zum Vorzugspreis von € 25,-- je Set als neue Verbandsutensilie an unsere Mitglieder abgegeben. Die Erste-Hilfe- Sets können über unsere Landesgeschäftsstelle (persönlich oder postalisch) und alle Bezirkskassiere bezogen werden.
Der Landesvorstand empfiehlt jedem Mitglied, sich dieses äußerst wichtige Erste-Hilfe-Packet für den Jägerrucksack anzuschaffen. Es kann im Notfall Leben retten !!



Neue Polo-Shirt mit Vereinslogo!

Eine Neuauflage der begehrten Polo-Shirts (in der Farbe "Tannengrün") mit dem Vereinslogo, sind ab jetzt wieder in allen Größen erhältlich!





















Neue Hundehalterinformationstafel !



Das Problem ist hinlänglich bekannt! Unverwahrte, nicht angeleinte und freilaufende und wildernde Hunde sind zu fast jeder Jahres-, Tages- und Nachtzeit in der freien Landschaft, unseren Wildtierlebensräumen und Revieren anzutreffen. Die schon fast wöchentlich an die Wildrissdatenbank der KJ gemeldeten Wildrisse, verursacht durch reißende Hunde, sind selbstredend.



Aus diesem Grunde hat der Landesvorstand der KJ beschlossen, für die betroffenen Revierinhaber im Lande eine einheitlich beschriftete "Hundehalterinformationstafel" zu produzieren. Die Tafel ist im Format DIN A3 gehalten, mit schwarzer Schrift auf gelbem Untergrund in Aluverbund gefertigt. Hundehalter werden in drei Sprachen (Englisch, Italienisch und Deutsch) ersucht, ihre Vierbeiner in sensiblen Wildtierlebensräumen unbedingt an der Leine zu führen. Der Text schließt mit den Logos der KJ und des KJAV ab. Die Produktionskosten der Tafel sind von der KJ und dem KJAV stark gestützt. Die Tafel wird ab sofort in der LGS der Kärntner Jägerschaft im Jägerhof Mageregg zum Preis von € 5,- je Stück abgegeben.

6. Landesvollversammlung des Steirischen Aufsichtsjäger-Verbandes

Nach der feierlichen Eröffnung durch die Jagdhornbläsergruppe „Weiz“, unter der Leitung des örtlichen Bezirksobmannes und HM Rupert Friedl, konnte LO Ing. Hanshelmut Helm bei der 6. Landesvollversammlung des StAJV am 15. Februar d.J. im GH Allmer in Weiz, rund 150 Mitglieder aus der gesamten Steiermark, seinen fast vollständig anwesenden Landesvorstand und auch einige Ehrengäste begrüßen. In Vertretung der Landesjägerschaft waren der stev. Landesjägermeister HR DDr. Burkhard Thierrichter und der Weizer BJM Ing. Karl Raith anwesend. In Vertretung der Österr. Jagdaufseher-Verbände war LO Bernhard Wadl mit seiner Gattin Marianna aus Kärnten angereist. Entschuldigt hat sich LJM Franz Mayr-Melnhof-Saurau.

Nach den Grußbotschaften der Ehrengäste berichteten LO Ing. Helm und die Bezirksobmänner Günther Bulla, Graz und Graz Umgebung, LO-Stev. und BO Franz Kohlbacher, Voitsberg, BO Willi Körbler, Murau, BO Rupert Friedl, Weiz und BO Thomas Weinzerl, Leibnitz, über die geleistete Verbandsarbeit im vergangenen Jahr. Der Kassenbericht wurde von Landeskassier Siegfried Edlinger vorgetragen. Nach der einstimmigen Entlastung des Kassiers und Vorstandes durch die Mitglieder, referierte der neu in den Landesvorstand kooptierte Jurist und JA Dr. Ulrich Haselmann von der BH-Murtal, zum Thema, „Waffengesetz neu und Auswirkungen auf die Jäger“! LO Ing. Helm schloss die Sitzung gegen 21.00 Uhr, mit dem Hinweis auf die 7. Landesvollversammlung, die aller Voraussicht nach im Jahre 2020 im Bezirk Deutschlandsberg ausgerichtet werden wird. Den jagdmusikalischen Abschluss dieser wiederum äußerst gelungenen Jahrestagung 2019 vollzog gekonnt die JHBG „Weiz“!



Foto: Der Landesvorstand des Steirischen Aufsichtsjäger-Verbandes mit den Ehrengästen (Ljm.-Stev. HR DDr. Thierrichter, Bjm. Ing. Raith und LO Bernhard Wadl mit Gattin beim abschließenden Erinnerungsfoto.



3. Steirischer Aufsichtsjägertag

„Jagd & Natur – I g’hör dazua“ - dritter steirischer Aufsichtsjägertag im österreichischen Freilichtmuseum Stübing – der Landesvorstand des KJAV war dabei!

Ein Naturerlebnistag für die ganze Familie – so lautete das Motto dieser Veranstaltung und wurde diesem mehr als gerecht. Beinahe der gesamte Landesvorstand mit Partnern, Kindern und Freunden nahmen die Einladung vom LO gerne an und so konnten insgesamt 24 Personen diesen gemeinsamen Ausflug zu unseren steirischen Aufsichtsjäger Freunden in die Steiermark genießen. Schon beim Anmarsch zum Festplatz bzw. zur Hauptbühne, durch das weitläufige Areal des Freilichtmuseums, konnten wir die zahlreichen Aussteller und Projektpartner mit ihren Präsentationen bewundern. An der Vielzahl der Stände, welche teilweise auch in den alten Gebäuden untergebracht waren, konnte man schon erkennen, dass es eine riesige Anzahl (mehr als 300) an freiwilligen Helfern und guten Geistern erforderte, diesen einmaligen Tag zu gestalten.

Empfang und Begrüßung durch den Steirischen Landesobmann

Am Festplatz angelangt, wurden wir vom Steirischen LO Ing. Hanshelmut Helm herzlich in Empfang genommen und willkommen geheißen. Bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen, begann dieser Naturerlebnistag programmgemäß mit einer Feldmesse. Umrahmt wurde diese Messe von drei wunderbaren Jagdhornbläsergruppen aus Slowenien und einer Jagdhornbläsergruppe aus der Umgebung. Weiter im Programm ging es mit der offiziellen Begrüßung und dem Festakt, bei dem neben dem Direktor des Freilichtmuseums Mag. Egbert Pöttler, dem Landesjägermeister-Stv. und Bezirkshauptmann von Graz Umgebung HR DDr. Thierrichter Burkhard, auch unser Landesobmann Bernhard Wadl Grußworte an das zahlreich erschienene Publikum richten durfte.

Vorstellung verschiedener Jagdhunderassen

Bei der Präsentation aller Jagdhunderassen und der Vorstellung der Jagdhornbläsergruppen, war der Festplatz vor der Hauptbühne bis auf den letzten Platz gefüllt, haben doch an diesem Tag insgesamt mehr als 1.500 Jagdaufseher/Jäger/Naturfreunde diese großartige Veranstaltung besucht. Resümierend war dieser 3. Jagdaufsehertag eine gewaltige Demonstration des noch sehr jungen Steirischen Aufsichtsjäger-Verbandes, mit der er sich weiter im Steirischen Jagd- und Jagdschutzwesen etabliert hat.

Die Kärntner Aufsichtsjäger bedanken sich bei den steirischen Jagdaufseherfreunden um LO Ing. Hanshelmut Helm für diesen unvergesslichen Tag mit einem herzlichen Weidmannsdank und –gruß über die Pack!



Foto: Reinhard Wernbacher



Ohne Zweifel ein einzigartiges Erlebnis für den Landesvorstand des KJAV mit Begleitungen war die Teilnahme an diesem 3. Steirischen Jagdaufsehertag im Freilichtmuseum Stübing. Am Foto auch die Obmänner des Tiroler und Salzburger Jagdaufseher-Verbandes, Artur Birlmair und Ing. Otto Burböck und der steirische Ljm.-Stev. und Bezirkshauptmann von Graz Umgebung, HR DDr. Burkhard Thierrichter.



Das neue Kärntner Jagdgesetz!

Am 6. Februar 2018, wurde das neue Kärntner Jagdgesetz mit LGBl. Nr. 13/2018 kundgemacht (siehe Link). Es tritt am 1. März 2018 in Kraft. Einen zusammenfassenden Überblick finden Sie in der kommenden Ausgabe des „Kärntner Jäger“, in Kürze wird auch eine Textausgabe mit Erläuterungen erscheinen.



Konstituierende Landesvorstandssitzung in Mageregg

Am 1. Juni d.J. um 19.00 Uhr, lud LO Bernhard Wadl die Mitglieder des im Rahmen der 43. Landesvollversammlung neu gewählten, erweiterten Landesvorstandes (Vorstandsmitglieder, Bezirksobmänner und Stellvertreter) noch vor der Sommerpause zur sogenannten konstituierenden Landesvorstandssitzung nach Mageregg. Vor Sitzungsbeginn wurde im Schlosspark von unserem Fotografen Alfred Blaschun ein Gruppenfoto des Vorstandes angefertigt. Der LO durfte vor allem die neu gewählten Mitglieder in dieser Runde besonders herzlich willkommen heißen. Im Rahmen der Tagesordnung war eine Vorstellungsrunde vorgesehen, in der sich alle Anwesenden mit einer Kurzbiographie vorstellten. Nach dem Bericht des Landesobmannes folgte der Bericht der Kursleitung zur erfolgreichen Abführung des Jagdaufsehervorbereitungskurses 2016 und dem Ergebnis der nachfolgenden Prüfungen. In dieser Sitzung wurde ein schon länger geplantes Projekt mit einem einstimmigen Beschluss umgesetzt. Als neue Verbandsutensilie wird den Mitgliedern für den Jagdaufseherrucksack in Bälde ein "Erste-Hilfe Paket" angeboten werden.

Intensiv diskutiert wurden im Rahmen der Tagesordnung die Fortsetzung der Fortbildungsoffensive und Inhalte zur anstehenden Novelle zum Kärntner Jagdgesetz. Mit einigen Anregungen, Vorschlägen und Themen für die zukünftige Verbandsarbeit bis 2021 endete sie Sitzung und der LO schloss mit den besten Wünschen für einen schönen, erholsamen und jagdintensiven Sommer. Nach Tagungsende versammelte sich der Vorstand noch zu einem gemeinsamen und geselligen Abendessen im Jägerstüberl.





Foto: Der neue Landesvorstand des KJAV anlässlich der konstituierenden Sitzung in Mageregg




Sehr geehrte Jagdaufseherin, Sehr geehrter Jagdaufseher,
Werte Interessierte und Freunde des Kärntner Jagdaufseherverbandes!

Herzlich Willkommen auf der neuen Website der KJAV!

Unser erster Webauftritt war in die Jahre gekommen. Er wurde 2009 von unserem Vorstandsmitglied Dr. Jörg Wrensik erstellt und seither betreut, wofür sich der Landesvorstand auch ganz herzlich bei ihm bedanken möchte. Wir haben in den letzten Monaten versucht, eine zeitgemäße, moderne sowie übersichtliche Plattform zu gestalten, in der wir nicht nur der Information unserer Mitglieder sondern vor allem der Natur- und Tierwelt in unserer Heimat einen besonderen Stellenwert gegeben möchten. In einer Zeit, in der die Jagdausübung speziell im Internet einer immer vielfältigeren Kritik ausgesetzt ist, ist es uns ein großes Anliegen, Natur- und Tierwelt mit den Augen von Jägern und Jagdaufsehern zu zeigen. Wir sind sehr stolz darauf, dass uns kein geringerer als Otmar Penker dafür exklusiv Kurzfilme unserer heimischen Wildarten zur Verfügung stellt, die Sie hier auf der Startseite unserer Homepage begrüßen werden. Auch die Fotomeile von Dietmar Streitmaier wurde mit vielen neuen faszinierenden Bildern ergänzt und neu gestaltet. Das aktuelle Verbandsgeschehen sowie ein Pressespiegel mit Links zu aktuellen Themen sollen zusätzlich zum bereits gewohnten Inhalt für möglichst viel Information sorgen. Wir freuen uns sehr, Sie hier auf unserem neuen Internetportal begrüßen zu dürfen und nehmen sehr gerne Feedback und Anregungen entgegen.

Der Landesvorstand


Einrichtung einer Datenbank für Wildrisse bei der KJ

Aufgrund der Dauerproblematik mit freilaufenden, wildernden und hetzenden Hunden zu allen Jahreszeiten hat der Landesvorstand der KJ beschlossen, auf der Homepage der KJ eine Datenbank für die Dokumentation von Wildrissen in Kärntens Revieren einzurichten. Verwaltet und bearbeitet wird diese Datenbank vom Wildbiologen der Kärntner Jägerschaft. Es ergeht somit an alle Jäger(innen) und Jagdschutzorgane die Einladung, Wildrisse fotographisch zu dokumentieren und mit einem kurzen Sachverhaltsbericht samt Rückrufnummer (wo, wann, wie, welcher Hund, welches Wild, was wurde veranlasst usw.) umgehend über die HP mit Namen, Adresse und Handynummer des Melders der Wildrissdatenbank der KJ zu übermitteln.
Die KJ wird jeden Vorfall sofort in Form einer Presseaussendung den Kärntner Medien zur Berichterstattung weiterleiten. Damit soll die Bevölkerung und Öffentlichkeit auf diese scheinbar unlösbare Problematik aufmerksam gemacht und hinsichtlich unbelehrbarer Hundehalter sensibilisiert werden. Gleichzeitig werden diese gesammelten Daten gespeichert und für Initiativen zu einer Verschärfung der Verwahrungs- und Strafbestimmungen für Hundehalter (Gesetzesnovellen) herangezogen.


Behördliche Hundehaltungsvorschriften

Wildrissmeldung – Vorgehensweise: Auf der Startseite der Homepage der KJ ist rechts unten der Link - Mitteilung von Rissen die durch Hunde verursacht werden - zu finden. Im angeschlossenen Formular mögen alle relevanten Daten eingetragen und an den Wildbiologen der KJ gemailt werden.

www.kaerntner-jaegerschaft.at
TelNr.: 0463-511469 DW 18