Schriftzug KJAV

Für Jagd- & Wildschutz

Aktuelles

Die 45. (Jubiläums-) Landesvollversammlung des KJAV -

mit dem Schwerpunkt auf die Nachwahl von vier Funktionen in den Landesvorstand und den Gefahren im Umgang mit sozialen Medien.

Am 14. April 2018 luden Landesobmann Bernhard Wadl und sein Landesvorstand - 138 Delegierte, weitere Verbandsmitglieder und zahlreiche Ehrengäste - zur 45. (Jubiläums-)Landesvollversammlung des Kärntner Jagdaufseher-Verbandes (KJAV) in den Kultursaal nach Gnesau, ins obere Gurktal. Der Verlauf der Vollversammlung, die von der BG-Feldkirchen unter BO Ing. Manfred Buttazoni mit Team hervorragend organisiert wurde und an der rund 250 Jagdaufseher und Gäste teilnahmen, ergab sich aus den Satzungen und der Tagesordnung, wobei der Fachvortrag von unserem Vorstandskollegen Mag. Michael Baumgartner zum Thema: „Jagd und Social Media – vom Shitstorm zur Anerkennung“,über die Problematik im Umgang der Jäger mit den sozialen Medien, den Schwerpunkt dieser Jahrestagung darstellte.

In verantwortungsvolle Funktionen des Landesvorstandes wurden aufgrund zweier Rücktritte im abgelaufenen Verbandsjahr einstimmig nachgewählt: Birgit Gattuso, MSc, zur Landesschriftführerin, Mag. Dr. Sigrid Müller zur Landesschriftführer-Stev., DI Harald Bretis, MSc, in die Funktion eines Landesvorstandsmitgliedes und Damijan Kölich in die Funktion eines Stev. Landesvorstandsmitgliedes.

Unter den zahlreichen Ehrengästen waren diesmal dabei: die LAbg. und Bgm. Andreas Scherwitzl, SPÖ und LAbg. Ferdinand Hueter, ÖVP, der LFD DI Christian Matitz, der Bgm. der Gemeinde Gnesau Erich Stampfer, die Bjm. Franz Kohlmaier – SP und Bjm-Stev. Ing. Sepp Schnabl – FE, Dr. Andreas Kleewein von BirdLife Kärnten, ChefInsp. Josef Lassnig und KontrInsp. Helmut Altmann als Vertreter der LPD-Kärnten und örtlichen Exekutive, die LO Ing. Otto Burböck aus Salzburg (mit einer Abordnung seines LV) und LO Ing. Hanshelmut Helmut aus der Stmk., der Obm. des Ktn. Almwirtschaftsvereines Ing. Sepp Obweger, HRL-Stev. und Bildhauermeister, JA Egon Gruber, Verbandsmitglied und JA Dieter Wiedemann aus Hannover, der KJAV-BO von Feldkirchen Ing. Manfred Buttazoni und sein Stev. Ing. Gerhard Köck, sowie die KJAV-Ehrenmitglieder, Ing. Max Fischer, Willi Loibnegger und ÖR Hans Ramsbacher.

BO Ing. Manfred Buttazoni wurde für seine bisher erbrachten Leistungen mit dem Verdienstzeichen in „BRONZE“ geehrt und ausgezeichnet. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von der Jagdhornbläsergruppe „Waasener Hornbläser“, und der „Familienmusik Thomas Weinzerl“ aus Leibnitz in der Südsteiermark.

Es war eine sehr würdige und informative 45. (Jubiläums-)Landesvollversammlung mit vielen sehr guten, aber auch kritischen Diskussionsbeiträgen zu den Themen – „Umgang mit öffentlichen und sozialen Medien“, „Wildfütterung in der Notzeit“, „Kraftfuttervorlage und natürliches Wildbret“, „Bewegungsjagden und Weidgerechtigkeit?“, „klassenlose Abschüsse in der Notzeit“, „Disziplinargerichtsbarkeit der KJ“, „Windkraft und ihre negative Auswirkungen auf Wildtierlebensräume“, Wolfswiederansiedelung und einhergehende Tierqualen“, u.a.m.

Eine umfassende Abhandlung über die 45. Jahrestagung erscheint in der Juniausgabe 2018 des KÄRNTNER JAGDAUFSEHER.

Alle Fotos von der gesamten Veranstaltung können unter dem Link www.fenstergucker24.at abgerufen werden.

Fotos: Alfred Blaschun


LO Bernhard Wadl und sein Landesvorstand konnten in Gnesau 124 Delegierte, viele Mitglieder und zahlreiche Ehrengäste begrüßen und willkommen heißen.




Blick ins sehr gut besetzte Auditorium der 45. (Jubiläums-)Landesvollversammlung im Kultursaal Gnesau.




Sie waren die Vertreter der Exekutive und der LPD-Kärnten in Gnesau v.l.n.r.: BO Obst. Harald Tomaschitz, PI-Kdt. KI. Helmut Altmann, LO und BI. Bernhard Wadl, VD Birgit Gattuso, MSc, CI. i.R. Peter Pirker und PI-Kdt. CI. Josef Lassnig.




Er wurde mit dem „Bronzenen Verdienstzeichen“ geehrt – der Feldkirchner BO Ing. Manfred Buttazoni, flankiert von LO Bernhard Wadl und seinen Stev. Dr. Josef Schoffnegger und Mag. Günther Gomernig.




Die drei Delegierten als Gewinner der verlosten Jagdeinladungen v.l.n.r.: LO Wadl, Julius Hübner, SP, die „Glücksfee“ Dr. Müller, Norbert Binter, VL, Ing. Gerhard Köck, FE und LO-Stev. Dr. Schoffnegger.



24. Österreichische Jägertagung 2018

„Welche Kräfte wirken auf die Jagd- und wie geht die Jagd damit um“? So lautete das Generalthema der diesjährigen Jägertagung vom 5. bis. 6. März in der Puttererseehalle in Aigen im Ennstal.

Österr. Jagdfläche umfasst nahezu die gesamte Landesfläche. Etwa 120.000 Jäger(innen) sind jagdlich tätig und für das Wild uns seine nachhaltige Nutzung verantwortlich. Sie sollen für gesunde und artenreiche Wildbestände sorgen, also die Biodiversität bei Wildtieren erhalten, Wildschäden in der Land- und Forstwirtschaft vermeiden helfen, bei der Versorgung von Verkehrsfallwild und beim Monitoring von Wildkrankheiten zur Verfügung stehen, sich um die Erhaltung von Wildlebensräumen kümmern und einwandfreies Wildbret zur Verfügung stellen. Und wer nicht auf eigenem Grund und Boden die Jagd ausübt, bezahlt dafür Jagdpacht oder Abschussentgelt an den Grundeigentümer und haftet verschuldensunabhängig für Wildschäden.

Jäger(innen) haben also vielfältige Aufgaben und Verpflichtungen und sie sind auch „Erfüllungsgehilfen“ für die Behörde und für andere Landnutzer und Interessensgruppen. Dennoch sind sie erheblicher gesellschaftlicher Kritik ausgesetzt und in den Medien wird vorwiegend über jagdliche Fehlhandlungen berichtet. Oft wird gefordert, dass die Jäger deutlich mehr Wild erlegen müssten, um Schäden durch Wild zu vermeiden. Andererseits gibt es Forderungen, das Erlegen von Wild und die Jagd gänzlich abzuschaffen. Bei der Lebensraumsicherung für Wildtiere, bei der alle Landnutzer einen Beitrag zugunsten des Wildes leisten können und müssten, gibt es jedoch erstaunlich geringe Bereitschaft unserer Gesellschaft zur Rücksichtnahme auf das Wild.

Viele Gesellschaftsgruppen wirken auf die Jagd mit teils gegensätzlichen Forderungen ein. Wie soll die Jagd damit umgehen? Wie kann sie ihre nützliche Funktion für das Gemeinwohl angemessen zum Ausdruck bringen? Steht sie sich vielleicht selbst im Weg? Was kann Politik, was der Forst & Jagd-Dialog, was die Interessensvertretung und was jeder einzelne Jäger dabei leisten? Welche Chancen gibt es? Diese Fragen und mögliche Antworten darauf sollen konstruktiv diskutiert werden! So lautet das Vorwort des Organisationskomitees um Univ.-Doz. Dr. Karl Buchgraber im schriftlichen Tagungsbericht.

Zahlreiche, hochkarätige Referenten und ca. 850 Jäger(innen) vom Boden- bis zum Neusiedlersee und weit darüber hinaus, nahmen auch an der diesjährigen Tagung im Ennstal teil. So auch eine Abordnung des Landesvorstandes des Kärntner Jagdaufseher-Verbandes, wie auch zahlreiche Funktionäre und Mitglieder der Kärntner Jägerschaft und des KJAV.

Eine Umfangreiche Abhandlung über diese Tagung erscheint in einer der kommenden Ausgaben des KÄRNTNER JAGDAUFSEHER.



Foto: v.l.: Hauptorganisator Univ.-Doz. Dr. Karl Buchgraber mit LO Bernhard Wadl und Mitgliedern des Landesvorstandes, des Bezirksvorstandes Villach und weitere JA-Kameraden.



Das neue Kärntner Jagdgesetz!

Am 6. Februar 2018, wurde das neue Kärntner Jagdgesetz mit LGBl. Nr. 13/2018 kundgemacht (siehe Link). Es tritt am 1. März 2018 in Kraft. Einen zusammenfassenden Überblick finden Sie in der kommenden Ausgabe des „Kärntner Jäger“, in Kürze wird auch eine Textausgabe mit Erläuterungen erscheinen.



Neue Verbandsutensilie - ein "Erste-Hilfe-Set" für den Jagdaufseherrucksack!

Ein lang gehegter Wunsch vieler Mitglieder wurde vom Landesvorstand umgesetzt! Im Zusammenwirken mit unserer Druckerei Satz&Druck-Team, der Fa. Pullnig-Promotion, einem aktiven Notarzt und der Klagenfurter Landschafts-Apotheke (Mag. Herbert Auer) wurde dieses "Erste-Hilfe- Set" für jeden Jagdaufseherrucksack zusammengestellt.

Die rotgefärbte Goretex-Tasche hat eine Größe von 16 x 13 cm und ein Gewicht von 31 dkg im gefüllten Zustand. Auf einer Seite ist das Logo des KJAV und auf der anderen Seite sind die wichtigsten Notrufnummern aufgedruckt. Das Set wurde von der Klagenfurter Auerapotheke mit den wichtigsten medizinischen Utensilien bzw. Verbandsmaterialen befüllt, die für eine Erste-Hilfe- Leistung nach einem Jagdunfall unbedingt notwendig sind. Die Mindesthaltbarkeitsdauer beträgt zwei Jahre! Die Taschen werden zum Vorzugspreis von € 25,-- je Set als neue Verbandsutensilie an unsere Mitglieder abgegeben. Die Erste-Hilfe- Sets können über unsere Landesgeschäftsstelle (persönlich oder postalisch) und alle Bezirkskassiere bezogen werden.
Der Landesvorstand empfiehlt jedem Mitglied, sich dieses äußerst wichtige Erste-Hilfe-Packet für den Jägerrucksack anzuschaffen. Es kann im Notfall Leben retten !!



Neue Polo-Shirt mit Vereinslogo!

Eine Neuauflage der begehrten Polo-Shirts (in der Farbe "Tannengrün") mit dem Vereinslogo, sind ab jetzt wieder in allen Größen erhältlich!





















Zum 2. Steirischen Aufsichtsjägertag nach Leibnitz ...

... lud am 9. September der Landesvorstand des Steirischen Aufsichtsjägerverbandes mit seinem LO Ing. Hanshelmut Helm, eine Abordnung des Kärntner Jagdaufseher-Verbandes mit LO Bernhard Wadl, seinem Stellv. Mag. Günther Gomernig und den Vorstandskollegen Kurt Buschenreiter und Andreas Wech ins dortige Schloss Laubegg. An dieser Stätte wurde vor vier Jahren dieser junge Steirische Verband aus der Taufe gehoben.

Dieser Einladung sind auch rund 150 Verbandsmitglieder, Ehrengäste und Angehörige des StAJV gefolgt. Zur großen Freude unserer Steirischen Kollegen, hat erstmals an einer Großveranstaltung ihres Verbandes auch der Landesjägermeister teilgenommen. Nach einer von Jägerpater Egon Homann zelebrierten Messe in der Schlosskapelle, wunderbar umrahmt von der Waasener Hornbläserfamilie, war vor allem das Schlusslied – Die Waldandacht – als Hornsolo mit Orgelbegleitung vorgetragen -, den ganzen Tag über Gesprächsthema. Danach begaben sich alle Teilnehmer in den angeschlossenen Seminarsaal. LO Ing. Hanshelmut Helm begrüßte alle Teilnehmer und Ehrengäste und freute sich über das große Interesse an der Veranstaltung. In kurzen, lobenden und anerkennenden Grußbotschaften wandten sich Ljm. Baron Franz Mayr-Melnhof-Saurau, LO Bernhard Wadl und der Leibnitzer Bjm. Mag. Ing. Neubauer an die versammelten Steirischen Jagdaufseherkameraden.

Mittagszeit unter schattigen Bäumen im Schlosspark …

Die Mittagspause verbrachten alle Teilnehmer bei herrlichem Spätsommerwetter unter schattigen Bäumen im wunderschönen Schlosspark. Die ehrwürdigen Gebäude beherbergen unter anderem auch die Landesleitzentrale des Steirischen Roten Kreuzes und der Rettung. In der Zwischenzeit ist auch der prominente Gastreferent des Tages, der Tiroler Landesjägermeister DI Toni Larcher am Veranstaltungsort eingetroffen. Am Mittagstisch bot sich gemeinsam mit dem Steirischen Landesjägermeister und dem ebenfalls anwesenden Karl Prinz von und zu Liechtenstein (ein deklarierter Windkraftgegner) die Möglichkeit eines interessanten und reichhaltigen Erfahrungsaustausches. Ab 13.30 Uhr, erreichte der 2. Steirische Aufsichtsjägertag mit dem Gastreferat von LJM. Larcher zum Thema „Das Jagdwesen, Jagd- und Wildschutz in Tirol“ seinen Höhepunkt. LJM Larcher stellte zunächst den Tiroler Jägerverband vor. Am Beginn seiner Amtszeit hat er die Geschäftsstelle des LJV mitten in die Innsbrucker Innenstadt verlegt, wo sie als Treff für Jäger und Nichtjäger zur Verfügung steht. Jetzt werden dort auch verschiedenste Wildprodukte verkauft. Unter seiner Führung wurde auch die Ausbildung der Jäger und Aufsichtsjäger völlig neugestaltet. Ein Thema war auch, dass auf Larchers Bestreben hin, sich alle Tiroler Jäger auf den Fuchsbandwurm untersuchen lassen sollten. Bei einer Inkubationszeit von 30 Jahren sollte dies im Gesundheitsinteresse eines jeden Jägers sein. LJM Larcher betonte auch die gute Zusammenarbeit mit dem Tiroler Jagdaufseher-Verband. Seine erste jagdliche Funktion war stellv. Landesobmann der Jagdaufseher, nun ist der Obmann des Jagdaufseher-Verbandes Artur Birlmair, sein Stellvertreter als Landesjägermeister. Larcher wies auch darauf hin, dass die „Dachmarke Jagd Österreich“ von großer Bedeutung sein werde, zumal sich auch viele Jagdgegner immer stärker positionieren würden. Die Öffentlichkeitsarbeit sei enorm wichtig. Die wichtigste Öffentlichkeitsarbeit die keinen Cent kostet, sei aber immer noch das korrekte Verhalten eines jeden einzelnen Jägers. Larcher wies auch auf die große Bedeutung von Wildbret hin. Es ist ein wichtiges Nahrungsmittel und muss von uns Jägern dementsprechend gut angeboten und präsentiert werden. In Tirol läuft diese Schiene unter dem Namen „WILDes Tirol“. Er selbst erlege nur noch solche Stücke, wo er das Wildbret auch selbst esse.

Zum Abschluss der Veranstaltung erfolgte durch die beiden LO-Stellv. Petra Schweighofer und Franz Kohlbacher, die Übergabe der Prüfungszeugnisse, Abzeichen und Aufkleber an die neuen „Jungjagdaufseher“, die zuvor in Verbandskursen für die schwere Prüfung vorbereitet wurden.

Der 2. Steirische Aufsichtsjägertag endete wie es sich gehört, bei einigen Achterl´n Wein und informativen Gesprächen am Stehtisch. Der Tiroler Landesjägermeister und die Vorstandsmitglieder des KJAV erwiesen sich dabei als am längsten standfest …



Die Delegation des KJAV mit den LO´s des StJAV und Ehrengästen: V.l.: Andreas Wech, Kurt Buschenreiter, LO-Stev. Mag. Günther Gomernig, LO Wadl, LO-Stev. Petra Schweighofer, Karl Prinz von Lichtenstein, LO Ing. Hanshelmut Helm, LJM. DI Larcher und LJM. Franz Baron Mayr-Melnhof.





Erstmals konnte der Steirische LJM. Franz Baron Mayr-Melnhof-Saurau bei einer Veranstaltung des Steirischen Jagdaufseher-Verbandes begrüßt werden.





Die Landesjägermeister von Tirol, DI Toni Larcher und der Steirische Landesjägermeister – flankiert von LO Bernhard Wadl und LO Ing. Hanshelmut Helm.



Jagdaufseher-Prüfungsfeier 2017 im Schlosspark zu Mageregg

Nach erfolgreicher Absolvierung des Jagdaufseher-Vorbereitungskurses des KJAV und der anschließenden, schweren Prüfung vor einer Kommission der KJ, konnten am 23. Juni d.J., 53 neue Jagdaufseher(innen) vom neuen Landesjagdreferenten LR Mag. Gernot Darmann, Ljm. Dr. Ferdinand Gorton, seinen beiden Stellv. Dr. Walter Brunner und Sepp Monz, LO Bernhard Wadl, Prüfungskommissionsvorsitzende MMag. Renate Scherling und Kursleiter Erich Furian im Schlosspark von Mageregg ihr hart erarbeitetes und verdientes Jagdaufseher-Prüfungszeugnis in Empfang nehmen. 20 Kandidaten haben die Prüfung mit „Auszeichnung“ und 33 Kandidaten mit Erfolg bestanden. Damit kann die Kursleitung auf das erfolgreichste Prüfungsergebnis bisher zurückblicken.

Unter der kompetenten Kursleitung mit FL Erich Furian und CI Peter Pirker wurde von den Kandidaten in 16 Kurswochenendtagen seit Anfang Jänner in den Fächern – Jagdrecht, Waffen- und Schießwesen, Jagdbetrieb, Wildkunde, Hege, Verhinderung von Wildschäden, Hundewesen, Kärntner Naturschutzrecht und ausrechende Vertrautheit in der Handhabung von Jagdwaffen – das notwendige Wissen für die Prüfung erlernt. Im Verlauf der sehr würdigen Prüfungsfeier gratulierten die anwesenden Ehrengäste in kurzen Ansprachen den erfolgreichen Absolventen (die bis auf wenige Ausnahmen als neue Mitglieder dem KJAV beigetreten sind) und appellierten an sie, in ihren wichtigen Funktionen als zukünftige Jagdschutzorgane und somit als „die Polizei im Jagdwesen“ ihrer großen Vorbildrolle im Kärntner Jagdgeschehen gerecht zu werden. Für die Prüfungsabsolventen sprach der „Jungjagdaufseher“ LR a.D. Mag. Christian Ragger der Kursleitung für die gute Vorbereitung, der Kommission für die faire Prüfung und auch der KJ und dem KJAV für die würdige Prüfungsfeier und die Einladung zu kulinarischen Köstlichkeiten danach, einen herzlichen Dank aus.

Der Feier wohnten wiederum viele Angehörige der Prüfungsabsolventen und Funktionäre der KJ und des KJAV bei. LO Wadl gratulierte dem anwesenden Alt-Kursleiter Kurt Buschenreiter zum 73. Geburtstag. Der Festakt wurde in gewohnter und würdevoller Weise von der JHBG „Bärental“ und dem „Chor der Kärntner Jägerschaft“ jagdmusikalisch und gesanglich umrahmt.

Foto: Alfred Blaschun



Foto: 53 neue Jagdaufseher(innen) mit ihren Prüfungszeugnissen, den Kursleitern und den Ehrengästen im Schlosspark Mageregg.



(Weitere Fotos zur Prüfungsfeier 2017 sind unter dem Button "Ausbildung" oder unter Internetadresse www.fenstergucker.com abrufbar!)

„Finkensteiner Gespräche 2017“ - mit der Kärntner Bergwacht

Am 14. Juni d.J. luden der Landesleiter der Kärntner Bergwacht, BH Mag. Johannes Leitner und LO Bernhard Wadl ihre Funktionäre zum schon traditionellen Jahrestreffen auf die Baumgartner Höhe nach Altfinkenstein. Im GH Baumgartnerhof, dem Traditionstourismusbetrieb unseres Gründungsmitgliedes Hubert Baumgartner sen., hoch über der Burgruine Finkenstein und dem Faaker See, fanden auch in diesem Jahr wieder die „Finkensteiner Gespräche“ mit Amtsträgern der Kärntner Bergwacht und dem KJAV statt. Zu diesem informellen Erfahrungsaustausch fanden sich in diesem Jahr der Landesleiter BH Mag. Leitner MBA, die Bezirksleiter a.D. von Villach und Hermagor – Josef Gangl und Johann Schabus sowie der Bergwächter und Jagdaufseher Erhard Maier – und von Seiten des KJAV, LVM Kurt Buschenreiter, der Villacher BO Ing. Horst Koffler und sein Stv. Dr. Walter Tischler und LO Wadl zusammen.


Im folgenden zweistündigen Gespräch wurden wichtige und tagesaktuelle Themen und Problematiken erörtert und diskutiert: So die die latente Problematik von unverwahrten und freilaufenden Hunden und eine mögliche zukünftige Kontrollmitwirkung durch die Bergwacht, die geltenden landesrechtlichen Bestimmungen über das erlaubte/unerlaubte Pilze-, Beeren- und Zirbenzapfen sammeln, die Situation um das wilde Campieren im Rahmen der Ausübung mit der Fischerei an Kärntens Flüssen und Seen, die Problematik des Mountain- und E-Biking, aber auch des illegalen Motocross fahren auf Forststraßen und im hochalpinen Gelände oder das ungezügelte, verbotene Reiten in Wald und Flur. Zu all diesen Problematiken wurden die möglichen und notwendigen Einschreitungsmöglichkeiten von Bergwacht und Jagdschutzorganen besprochen und erörtert.


Die anwesenden Vertreter sind sich einig, dass eine enge Zusammenarbeit der Wachekörper von Bergwacht und der beeideten Jagd- und Wildschutzorgane im Interesse des Schutzes unserer Natur und Landschaft, wie auch der freilebenden Tierwelt und des Wildes von großer Bedeutung ist. Als nächste gemeinsame Aktion wurde eine weitere Staatsgrenzbegehung im Bereich des oberen Lesachtales Anfang September besprochen, die im Vorjahr aus Witterungsgründen entfallen musste. Mit einem gemeinsamen Mittagessen fanden die diesjährigen „Finkensteiner Gespräche“ am Fuße der Karawanken ihren Abschluss.



Foto v.l.: V.l. LO Bernhard Wadl, BL a.D. Josef Gangl, BO Ing. Horst Koffler, BO-Stv. Dr. Walter Tischler, LVM Kurt Buschenreiter, BL Johann Schabus, JA Erhard Maier und LL BH Mag. Hannes Leitner MBA.



3. Treffen der Landesobmänner der Österreichischen Jagd- und Wildschutzverbände

Am 19. und 20. Mai lud Ing. Hanshelmut Helm, Landesobmann des Steirischen Aufsichtsjägerverbandes zum dritten Zusammentreffen der Landesobmänner von vier in Österreich existierenden Jagdaufseher-Verbänden – dem Steirischer Aufsichtsjäger-Verband (StAJV, Gründung 2013, dzt. 750 Mitglieder), dem Salzburger Jagdschutzverein (SJSV, Gründung 2003, dzt. 450 Mitglieder), dem Tiroler Jagdaufseher-Verband (TJAV, Gründung 1978, dzt. 1.350 Mitglieder) und dem Kärntner Jagdaufseher-Verband (KJAV, Gründung 1973, dzt. 2.100 Mitglieder).


Zielort dieses dritten informellen Erfahrungsaustausches der Landesobmänner war das weststeirische Stainz im Bezirk Deutschlandsberg. Nach einem freundlichen Empfang der Obmänner aus Tirol, Salzburg und Kärnten im Gasthof „Schlosstoni“ durch den Hausherrn LO Ing. Hanshelmut Helm, stand schon der erste Programmpunkt mit der Besichtigung der steirischen Landesschießanlage Zangtal im Bezirk Voitsberg auf dem Programm. Dort bot sich uns die Möglichkeit auf einem Schießstand mit einer Büchse im Kaliber 30.08 zwei verschiedene Modelle eines Schalldämpfers zu testen. Wir konnten mehrere Schüsse auf eine 100 m Scheibe ohne und dann mit Schalldämpfer abgeben. Es war für praktizierende Jäger ohne Zweifel eine interessante, praktische Erfahrung, da fast alle über die Vorteile dieser neuen Waffentechnik nur in Fachzeitschriften gelesen und bei verschiedenen Veranstaltungen und Sitzungen diskutiert haben.


Der erste Tag klang dann mit der Einkehr in die Buschenschank der Jägerfamilie Klug vlg. Voltl an der „Schilcher Weinstraße“ in St. Stefan ob Stainz ganz steirisch-kulinarisch aus. Bei einigen Glaserln „Schilcher“ und feinsten Steirischen Schmankerln hatten wir einige Stunden die Möglichkeit in geselliger und kameradschaftlicher Runde zusammen zu sitzen und uns auszutauschen.

Absicht dieser jährlichen Zusammenkünfte ist ein informeller Erfahrungsaustausch zwischen den Vorsitzenden der in Österreich existierenden Jagd- und Wildschutzverbände zu verschiedensten jagdlichen und jagdaufseherspezifischen Themen, Problemen und Anliegen in den jeweiligen Bundesländern. Viel hat sich in den einzelnen Jagdverbänden und der Jagdpolitik seit dem letztjährigen Zusammentreffen in Kärnten geändert. In Tirol wurde Landesobmann Artur Birlmair beim diesjährigen Landesjägertag zum stellvertretenden Landesjägermeister von Tirol gewählt und ist damit in eine Spitzenfunktion des Tiroler Jägerverbandes vorgerückt. In der Steiermark und auch in Salzburg wurden zwei neue, junge Landesjägermeister gewählt. Mit diesem Wechsel an der Spitze dieser Landesjagdverbände sollte sich auch das bisher schlechte Verhältnis zu den dort wirkenden Jagdaufseher-Verbänden wesentlich verbessern, wussten LO Ing. Otto Burböck und LO Ing. Hanshelmut Helm zu berichten.


Am Vormittag des 20. Mai hatte der Steirische Landesobmann für seine Kollegen mit dem Besuch des imposanten Schlosses Stainz - das im Besitze der Grafen Meran steht - und der dortigen Jagdausstellung mit dem Sonderthema „Der Wolf“ noch für einen jagdkulturellen Höhepunkt gesorgt. Im Anschluss lud Andrea Deutschmann, die Lebenspartnerin des Steirischen Landesobmannes zum Mittagessen mit delikatem Wildgulasch in ihr schmuckes Haus nach Pichling bei Stainz. Auf ihrer Terrasse, mit wunderbaren Blick auf das Schloss Stainz, klang dieses dritte Zusammentreffen der Obleute der Österreichischen Jagdaufseher-Verbände aus und soll mit einer Zusammenkunft im nächsten Jahr in Tirol seine Fortsetzung finden.



Foto v.l.: Gastgeber LO Ing. Hanshelmut Helm - Steiermark, LO Ing. Otto Burböck – Salzburg, LO Bernhard Wadl - Kärnten und LO und Landesjägermeisterstellvertreter Artur Birlmair – Tirol – mit Blick auf Schloss Stainz im Hintergrund.



Der Landesvorstand auf Fachexkursion zur Trappenbalz im Burgenland

Kurt Buschenreiter, Mitglied des Landesvorstandes und Hobbyornithologe hat mit seiner Frau Carmen am 18. u. 19. März in Illmitz/Seewinkel vor Ort ein sehr schönes und interessantes Exkursionsprogramm zusammenstellt. Am 29. April früh morgens begann für 16 Teilnehmer(innen) vom Parkplatz Mageregg aus die Reise mit einem Autobus in Richtung Illmitz, in den Burgenländischen Seewinkel. Nach der Einnahme des Mittagessens im Hotel Post wurden die Kärntner Jagdaufseher vom pensionierten VS-Direktor und weit über das Burgenland hinaus bekannten Hobbyornithologen Rudolf Triebl empfangen und begrüßt. Mit ihm ging es am Nachmittag in Richtung Andau an die Ungarische Staatsgrenze an den Rand einer Freifläche des NP-Neusiedler Sees. Von einem Beobachtungsstand konnten auf eine Entfernung von 700 bis 1.000 m insgesamt neun Trappen gesichtet werden - drei bis vier Hähne davon in vollem Balzgehabe. Ein einmaliges Naturschauspiel für die Kärntner Jagdaufseher, denen sich LFD DI Christian Matitz und Landeswildbiologe Mag. Roman Kirnbauer als Exkursionsteilnehmer angeschlossen haben.

Nach einer anschließenden Besichtigung der Brücke von Andau am 1er-Kanal (Abfluss des Neusiedler Sees) und der Ungarischen Staatsgrenze ging die Fahrt zurück in Richtung „Lange Lacke“ – einem bekannten Vogelparadies dieser Gegend. Die Beobachtung eines Seeadlers beim erfolgreichen Fischfang war an diesem Tag ein weiterer Höhepunkt. Unzählige Graugänse, bereits mit ihren Küken auf Futtersuche, wohin man auch sah. Die Beobachtung verschiedenster Arten von Limikolen, aber auch unzähliger Hasen, Fasane und Feldrehsprünge rundeten das Bild dieser weitgehend naturbelassenen, niederwildreichen Pusztalandschaft ab.

Um 09 Uhr des nächsten Tages wurde die Kärntner Exkursionsgruppe von einer Pferdekutsche beim Quartier abgeholt und es ging mit zwei PS gemütlich in Richtung Sandeck ans Ufer des Neusiedler Sees. Auf der Fahrt dorthin wieder das Bild der unendlichen Weiten der Puszta und der typischen Salzlacken mit unzähligen dort auf Nahrungssuche aufhältigen Wasservogelarten. Und wiederum links und rechts des Weges Graugänse, Fasane und Hasen wohin man auch sah. Der letzte Zwischenstopp folgte in Sandeck bei den berühmten weißen Eseln, bevor es in Richtung Schiffsanlegestelle an das Ufer des Neusiedler Sees ging. Nach dem Mittagessen wartete mit der Schiffsüberquerung des „Burgenländischen Meeres“ in Richtung Mörbisch der letzte Höhepunkt dieser Reise. Von dort ging es mit dem Bus über Rust und Eisenstadt wieder zurück in die Kärntner Heimat. Dank der perfekten Organisation von Kurt Buschenreiter und der kompetenten Führung von Rudi Triebl vor Ort, wird dieser Ausflug für die Kärntner Jagdaufseher in diese einzigartige Landschaft Österreichs sicherlich ein unvergesslicher bleiben.


Fotos: Andreas Wech und Sonja Tischler

Der Landesvorstand mit Damen auf einem Trappenbeobachtungsstand in Andau.





Balzende Großtrappen – für die Kärntner Exkursionsgesellschaft – ein einzigartiger und unvergesslicher Anblick.





Der Reiz der pannonischen Tiefebene und Pusztalandschaft des Burgenlandes.





Die 44. Landesvollversammlung des KJAV -

als bisher umfangreichste Informationsveranstaltung über Windkraftanlagen und ihre Auswirkungen auf die Natur und Landschaft Kärntens.

Am 8. April 2017 luden Landesobmann Bernhard Wadl und sein Landesvorstand - 138 Delegierte, weitere Verbandsmitglieder und eine große Anzahl von Ehrengästen - zur 44. Landesvollversammlung des Kärntner Jagdaufseher-Verbandes (KJAV) in den Kultursaal Latschach am Faaker See. Der Verlauf der Vollversammlung, die von der BG-Villach unter BO Ing. Horst Koffler mit Team hervorragend organisiert wurde und an der knapp 300 Jagdaufseher und Gäste teilnahmen, ergab sich aus den Satzungen und der Tagesordnung, wobei der Informationsvortrag von Herbert Jungwirth, MBA, vom OÖ Alpenverein, zum Thema: "Stahlmonster bedrohen Kärntens Wildtierlebensräume und Landschaftsbild“, über die Problematik der Errichtung von Windkraftanlagen in Kärntens Alpinzone, den Schwerpunkt dieser Tagung darstellte.

Unter den zahlreichen Ehrengäste waren diesmal dabei, Landesjagdreferent LR Mag. Gernot Darmann, LAbg. und Bgm. Andreas Scherwitzl, LAbg. u. Bgm. Ferdinand Hueter, LAbg. DI Michael Johann, Bgm. und BR Christian Poglitsch, Ljm. Dr. Ferdinand Gorton, seine beiden Stellv. Dr. Walter Brunner und Sepp Monz, die Bjm. Ing. Wolfgang Oswald – VI, Franz Kohlmaier – SP, Ing. Walter Theuermann – WO, Dietmar Egger – KL, BH und LL der Ktn. Bergwacht Mag. Johannes Leitner, Dr. Andreas Kleewein und Obstlt. Gerald Malle von BirdLife Kärnten, Obst. Adolf Winkler als Vertreter der Exekutive und LPD-Kärnten, die LO Ing. Otto Burböck aus Salzburg und LO Ing. Hanshelmut Helmut aus der Stmk., Obm. des Almwirtschaftsvereines Ing. Sepp Obweger, Karl Prinz von und zu Lichtenstein aus der Stmk., Hofrat und EM der KJ, Dr. Anton Kranner, KR Ing. Werner Mattersdorfer von der LWK, Prior von Kärnten des ISHO Dr. Helmut Racic, Wildbiologe der Ktn.LReg. Mag. Roman Kirnbauer sowie die EM des KJAV, Ing. Max Fischer, Willi Loibnegger und ÖR Hans Ramsbacher.

Fünf verdiente Funktionäre (BO-Stv. Hannes Schifrer, KL Erich Furian, BO Ing. Peter Gadner, BO-Stv. Ing. Martin Granig und Andreas Ulbing) wurden mit den Verdienstzeichen in „SILBER“ und „BRONZE“ geehrt und ausgezeichnet. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von der Jagdhornbläsergruppe „Jagdmusik Villach“, unter der musikalischen Leitung von Julius Stöffler.

Es war eine äußerst informative und spannende Landesvollversammlung mit zahlreichen kontroversiellen und teils emotionalen Diskussionsbeiträgen über ein Für und Wider von Windkrafträdern in Kärntens wunderschöner Alpinlandschaft.

Für eine großartige Fotodokumentation über die Tagung hat wiederum Fredy Blaschun gesorgt - einsehbar unter www.fenstergucker.com !

Eine umfassende Abhandlung über die 44. Jahrestagung erscheint in der Juniausgabe 2017 des KÄRNTNER JAGDAUFSEHER.



Fotos: Alfred Blaschun

Der neue Landesvorstand lud zu einer äußerst erfolgreichen 44. LVV an den Faaker See. V.l: Ing. Klaus Lassnig, Kurt Buschenreiter, Peter Pirker, LO-Stev. Dr. Josef Schoffnegger, LO Bernhard Wadl, Gastreferent Herbert Jungwirth, LO-Stev. Mag. Günther Gomernig, LSchriftf. Thomas Kummer, LK Mag. Gerhard Memmer, Ing. Stephan Pirker, Andreas Wech und der Villacher BO Ing. Horst Koffler.





Erstmals seit vielen Jahren konnte LO Wadl mit LR Mag. Gernot Darmann auch wieder einen Landesjagdreferenten bei einer LVV des KJAV willkommen heißen.





Mit der Überreichung eines „Verbandsoskars“ bedankte sich Bernhard Wadl beim Gastreferenten Herbert Jungwirth, MBA, für seine detaillierten Informationen über die Windkraft und ihre Auswirkungen auf Umwelt und Mensch.





Die ausgezeichneten Funktionäre: V.l.: Andreas Ulbing, Hannes Schifrer, Erich Furian, Ing. Martin Granig und Ing. Peter Gadner – flankiert vom LO, seinen beiden Stellvertretern und den Ehrengästen Ljm. Dr. Gorton, LR Mag. Darmann, LAbg. Hueter und LAbg. DI Johann.





Blick ins Auditorium der 44. Landesvollversammlung. Mit knapp 300 Teilnehmern (Mitgliedern, Delegierten und Ehrengästen) wird die Jahrestagung 2017 am Faaker See sicherlich in die Verbandsgeschichte Eingang finden.



40. Jubiläumslandesvollversammlung des Tiroler Jagdaufseher-Verbandes

Am 28. Jänner d.J. und damit fast auf den Tag genau 40 Jahre nach der Gründung des Tiroler Jagdaufseher-Verbandes am 30. Jänner 1977 im Tiroler Zirl, lud der heutige Landesobmann Artur Birlmair und sein Landesvorstand zur 40. Jubiläumslandesvollversammlung in den Gasthof „Sandwirt“, direkt an das Ufer des Inns, in den Innsbrucker Ortsteil Reichenau.

An die 120 Mitglieder und Gäste des 1.300 Mitglieder starken TJAV sind der Einladung zu diesem besonderen Jubiläum gefolgt. Unter den Ehrengästen befanden sich unter anderen Dr. Hannes Seiser vom Landesvorstand des Tiroler Jägerverbandes, der Geschäftsführer des TJAV Mag. Martin Schwärzler, MMMag. Dr. Richard Bartl, MBA, MPA, vom Amt der Tiroler Landesregierung, Abt. Jagd und Fischerei, die Innsbrucker Bezirksjägermeisterin Mag. Fiona Arnold und der LO des Landesjagdschutzvereines Tirol, Gottfried Hecher. Als Vertreter der Tiroler Berufsjäger war Obmann Pepi Stock und als Vertreter der Österr. Jagdaufseher-Verbände, LO Bernhard Wadl vom Kärntner Jagdaufseher-Verband nach Innsbruck angereist.

LO Artur Birlmair, der dieses Amt im Jahre 2012 von seinem Vorgänger und Langzeitlandesobmann (33 Jahre) Hans Huber übernommen hat, machte in seiner Ansprache einen Rückblick auf die vergangenen 40 Jahre erfolgreiche Verbandsentwicklung aber auch einen Vorausblick auf die Herausforderungen der kommenden Dezennien. Dabei hob er die hervorragende und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem TJAV unter Landesjägermeister DI Anton Larcher (der sich aus Termingründen entschuldigt hatte) besonders hervor. Nach den Grußadressen der Ehrengäste erfolgte die Ehrung von Mitgliedern für 25 und 40 Jahre Verbandszugehörigkeit. Jagdkulturell umrahmt wurde diese Jubiläumsfeier von der JHBG des Tiroler Jagdschutzvereines und am Ende der Veranstaltung sorgte die Blaskapelle „Alpenwind“ aus Landeck für fröhliche Stimmung an diesem ausklingenden Nachmittag in der Tiroler Landeshauptstadt.



Der Landesvorstand des jubilierenden Tiroler Jagdaufseher-Verbandes von links: Landeskassierin Christa Mungenast, LO Artur Birlmair, Schriftf. Mag. Anton Stallbaumer, LO-Stev. Dr. Roland Kometer und LVM Nikolaus Ressl.





Alt-LO Hans Huber mit Marianna und LO Bernhard Wadl.





Bernhard Wadl gratulierte seinem Tiroler LO-Kollegen Artur Birlmair mit einem Gastgeschenk (KJAV-Birkhahn in Bronze) zum 40. Bestandsjubiläum besonders herzlich.



Konstituierende Landesvorstandssitzung in Mageregg

Am 1. Juni d.J. um 19.00 Uhr, lud LO Bernhard Wadl die Mitglieder des im Rahmen der 43. Landesvollversammlung neu gewählten, erweiterten Landesvorstandes (Vorstandsmitglieder, Bezirksobmänner und Stellvertreter) noch vor der Sommerpause zur sogenannten konstituierenden Landesvorstandssitzung nach Mageregg. Vor Sitzungsbeginn wurde im Schlosspark von unserem Fotografen Alfred Blaschun ein Gruppenfoto des Vorstandes angefertigt. Der LO durfte vor allem die neu gewählten Mitglieder in dieser Runde besonders herzlich willkommen heißen. Im Rahmen der Tagesordnung war eine Vorstellungsrunde vorgesehen, in der sich alle Anwesenden mit einer Kurzbiographie vorstellten. Nach dem Bericht des Landesobmannes folgte der Bericht der Kursleitung zur erfolgreichen Abführung des Jagdaufsehervorbereitungskurses 2016 und dem Ergebnis der nachfolgenden Prüfungen. In dieser Sitzung wurde ein schon länger geplantes Projekt mit einem einstimmigen Beschluss umgesetzt. Als neue Verbandsutensilie wird den Mitgliedern für den Jagdaufseherrucksack in Bälde ein "Erste-Hilfe Paket" angeboten werden.

Intensiv diskutiert wurden im Rahmen der Tagesordnung die Fortsetzung der Fortbildungsoffensive und Inhalte zur anstehenden Novelle zum Kärntner Jagdgesetz. Mit einigen Anregungen, Vorschlägen und Themen für die zukünftige Verbandsarbeit bis 2021 endete sie Sitzung und der LO schloss mit den besten Wünschen für einen schönen, erholsamen und jagdintensiven Sommer. Nach Tagungsende versammelte sich der Vorstand noch zu einem gemeinsamen und geselligen Abendessen im Jägerstüberl.





Foto: Der neue Landesvorstand des KJAV anlässlich der konstituierenden Sitzung in Mageregg





Das Kärntner Jagdgesetz von Dr. Helmut Arbeiter



Im Format DIN A4; färbiger Umschlag; 166 Seiten Fließtext ohne Fotos; Broschürenform; aufbereitet in 10 Kapitel; A: Allgemeiner Teil; B: Die Verpachtung; C: Die Verwertung der Gemeindejagd; D: Die Jagddokumente; E: Jagd- und Wildschutz; F: Schonvorschriften; G: Die Jagdbetriebsführung; H: Im Namen der Republik; I: Jagd- und Wildschäden; J: Beiräte, Jagdkataster, Strafbestimmungen.

Dieser Lernbehelf wurde für die Vorbereitung zur Jagdaufseherprüfung geschrieben, kann aber auch für die Jungjägerausbildung herangezogen werden. Das Kärntner Jagdgesetz ist in der aktuellen Fassung dargestellt und wird vom Autor anhand von praktischen Beispielen erläutert und kommentiert. Die Lernbroschüre kann zum Preis von € 25,-- in der Landesgeschäftsstelle des Kärntner Jagdaufseher-Verbandes, 9020 Klagenfurt, Magereggerstr. 175, Tel. 0463-597065, oder bei den acht Bezirkskassieren des KJAV bezogen werden.

Neue Hundehalterinformationstafel !



Das Problem ist hinlänglich bekannt! Unverwahrte, nicht angeleinte und freilaufende und wildernde Hunde sind zu fast jeder Jahres-, Tages- und Nachtzeit in der freien Landschaft, unseren Wildtierlebensräumen und Revieren anzutreffen. Die schon fast wöchentlich an die Wildrissdatenbank der KJ gemeldeten Wildrisse, verursacht durch reißende Hunde, sind selbstredend.



Aus diesem Grunde hat der Landesvorstand der KJ beschlossen, für die betroffenen Revierinhaber im Lande eine einheitlich beschriftete "Hundehalterinformationstafel" zu produzieren. Die Tafel ist im Format DIN A3 gehalten, mit schwarzer Schrift auf gelbem Untergrund in Aluverbund gefertigt. Hundehalter werden in drei Sprachen (Englisch, Italienisch und Deutsch) ersucht, ihre Vierbeiner in sensiblen Wildtierlebensräumen unbedingt an der Leine zu führen. Der Text schließt mit den Logos der KJ und des KJAV ab. Die Produktionskosten der Tafel sind von der KJ und dem KJAV stark gestützt. Die Tafel wird ab sofort in der LGS der Kärntner Jägerschaft im Jägerhof Mageregg zum Preis von € 5,- je Stück abgegeben.


Sehr geehrte Jagdaufseherin, Sehr geehrter Jagdaufseher,
Werte Interessierte und Freunde des Kärntner Jagdaufseherverbandes!

Herzlich Willkommen auf der neuen Website der KJAV!

Unser erster Webauftritt war in die Jahre gekommen. Er wurde 2009 von unserem Vorstandsmitglied Dr. Jörg Wrensik erstellt und seither betreut, wofür sich der Landesvorstand auch ganz herzlich bei ihm bedanken möchte. Wir haben in den letzten Monaten versucht, eine zeitgemäße, moderne sowie übersichtliche Plattform zu gestalten, in der wir nicht nur der Information unserer Mitglieder sondern vor allem der Natur- und Tierwelt in unserer Heimat einen besonderen Stellenwert gegeben möchten. In einer Zeit, in der die Jagdausübung speziell im Internet einer immer vielfältigeren Kritik ausgesetzt ist, ist es uns ein großes Anliegen, Natur- und Tierwelt mit den Augen von Jägern und Jagdaufsehern zu zeigen. Wir sind sehr stolz darauf, dass uns kein geringerer als Otmar Penker dafür exklusiv Kurzfilme unserer heimischen Wildarten zur Verfügung stellt, die Sie hier auf der Startseite unserer Homepage begrüßen werden. Auch die Fotomeile von Dietmar Streitmaier wurde mit vielen neuen faszinierenden Bildern ergänzt und neu gestaltet. Das aktuelle Verbandsgeschehen sowie ein Pressespiegel mit Links zu aktuellen Themen sollen zusätzlich zum bereits gewohnten Inhalt für möglichst viel Information sorgen. Wir freuen uns sehr, Sie hier auf unserem neuen Internetportal begrüßen zu dürfen und nehmen sehr gerne Feedback und Anregungen entgegen.

Der Landesvorstand


Einrichtung einer Datenbank für Wildrisse bei der KJ

Aufgrund der Dauerproblematik mit freilaufenden, wildernden und hetzenden Hunden zu allen Jahreszeiten hat der Landesvorstand der KJ beschlossen, auf der Homepage der KJ eine Datenbank für die Dokumentation von Wildrissen in Kärntens Revieren einzurichten. Verwaltet und bearbeitet wird diese Datenbank vom Wildbiologen der Kärntner Jägerschaft. Es ergeht somit an alle Jäger(innen) und Jagdschutzorgane die Einladung, Wildrisse fotographisch zu dokumentieren und mit einem kurzen Sachverhaltsbericht samt Rückrufnummer (wo, wann, wie, welcher Hund, welches Wild, was wurde veranlasst usw.) umgehend über die HP mit Namen, Adresse und Handynummer des Melders der Wildrissdatenbank der KJ zu übermitteln.
Die KJ wird jeden Vorfall sofort in Form einer Presseaussendung den Kärntner Medien zur Berichterstattung weiterleiten. Damit soll die Bevölkerung und Öffentlichkeit auf diese scheinbar unlösbare Problematik aufmerksam gemacht und hinsichtlich unbelehrbarer Hundehalter sensibilisiert werden. Gleichzeitig werden diese gesammelten Daten gespeichert und für Initiativen zu einer Verschärfung der Verwahrungs- und Strafbestimmungen für Hundehalter (Gesetzesnovellen) herangezogen.


Behördliche Hundehaltungsvorschriften

Wildrissmeldung – Vorgehensweise: Auf der Startseite der Homepage der KJ ist rechts unten der Link - Mitteilung von Rissen die durch Hunde verursacht werden - zu finden. Im angeschlossenen Formular mögen alle relevanten Daten eingetragen und an den Wildbiologen der KJ gemailt werden.

www.kaerntner-jaegerschaft.at
TelNr.: 0463-511469 DW 18